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NEU
Potain F15/15C Preis VB
Potain F15/15C Preis VB Kran
362-SW13703
122017
Preis VB Sehr gepflegter Turmdrehkran. Komplette neue Farbgebung in 10/2015 , aktuellen TÜV und UVV. Hakenhöhe 39,20 m Ausleger: 50 m Ausrüstung: stationär auf Kreuz; Hubwerk 33 PC 15; Kabine mit Heizung und Scheibenwischer; Betonballast...
Baujahr:1991
Röländer Straße,Berlin,Deutschland
Kaufpreis 30.000,00 € (exkl. MwSt) Kaufpreis *p* 35.700,00 € (inkl. MwSt)
Details
Liebherr Klettereinrichtung 112 EC-H
Liebherr Klettereinrichtung 112 EC-H Kran
305-SW13449
1 Klettereinrichtung, gebraucht Marke: Liebherr Type: 112 EC-H kompl. mit Hydraulik, Zylinder, alle Podeste und Verbindungsmaterial Preis auf Anfrage.
Teichweg 8,Fußach,Österreich
Preis auf Anfrage
Details
Potain Turmstücke 331 / 336
Potain Turmstücke 331 / 336 Kran
305-SW13435
2 Turmstücke, gebraucht Marke: Potain Type: 331 / 336 Preis auf Anfrage.
Baujahr:1989
Teichweg 8,Fußach,Österreich
Preis auf Anfrage
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Liebherr Schienenfahrwer 63 K
Liebherr Schienenfahrwer 63 K Kran
305-SW13433
1 Schienenfahrwerk, gebraucht Marke: Liebherr Type: 63 K mit Kabeltrommel Preis auf Anfrage.
Baujahr:1994
Teichweg 8,Fußach,Österreich
Preis auf Anfrage
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Liebherr Montagepodest 256 HC
Liebherr Montagepodest 256 HC Kran
305-SW13431
1 Montagepodest, gebraucht Marke: Liebherr Type: 256 HC Preis auf Anfrage.
Teichweg 8,Fußach,Österreich
Preis auf Anfrage
Details
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Kran

Der Kran – schwere Lasten leichter heben
Geht es nach der Definition, so ist ein Kran eine Konstruktion, die meist fahrbar ist und aus einem Gerüst mit einem beweglichen Arm besteht und so zum Heben und Umlagern von schweren Lasten oder sehr sperrigen Gütern eingesetzt wird. Doch bevor weiter auf die historische Entwicklung und die heutige Bedeutung des Kranes eingegangen wird, zunächst Wissenswertes zum Wort „Kran“ selbst. Die Herkunft des Wortes liegt im Spätmittelhochdeutschen, wo „krane“ mit „Kranich“ übersetzt werden kann. Das beschreibt die Ähnlichkeit der Maschine mit dem Hals des Vogels. Auch über den Plural von Kran wird häufig gestritten. Richtig ist sowohl „Kräne“ als auch „Krane“, wobei Kräne eher umgangssprachlich verwendet wird und „Krane“ dem fachsprachlichen Bereich angehört. Zur geschichtlichen Einordnung der ersten Kran-ähnlichen Hebemaschinen lässt sich sagen, dass die ersten Krane von den alten Griechen konstruiert und bereits sechs Jahrhunderte v. Chr. zum Heben verwendet wurden. Dabei handelte es sich um einfache Hebemaschinen, die nach dem Prinzip von Seilwinde und Flaschenzug die zu hebende Last nach oben beförderten, denn diese ersten Krane waren in erster Linie ein Mittel, das den vertikalen Transport erleichterte. Dadurch wurden aufwändig anzulegende Rampen abgelöst und die Entwicklung des Kranes schritt immer weiter voran.

Hier kommt der Kran zum Einsatz

Heute ist der Kran natürlich nicht nur in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden unverzichtbar, sondern hilft überall auf der Welt dabei, selbst die schwersten Lasten anzuheben und an einen anderen Ort zu transportieren. Ein moderner Kran ist dabei nicht mehr ausschließlich auf die vertikale Transportrichtung beschränkt, sondern kann sowohl vertikal als auch horizontal agieren. Die häufigsten Einsatzgebiete von Kranen sind in Häfen, wo damit Schiffe be- und entladen werden, in industriellen Umschlagbahnhöfen sowie in Montage- und Lagerhallen. Außerdem sind Krane im Hochbau absolut unverzichtbare Helfer.
So unterschiedlich die Einsatzbereiche eines Krans sind, so verschieden sind auch die Kran-Variationen an sich, denn schließlich muss jede Kran-Maschine auch bestmöglich zu den jeweiligen Herausforderungen am Arbeitsort passen.

Aufbau des Krans

Zwar existieren zahlreiche unterschiedliche Arten von Kranen für die jeweiligen Einsatzbereiche in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden, doch ist das landläufige Bild, das beim Gedanken an einen Kran hervorgerufen wird, in der Regel sehr ähnlich. Die Hebevorrichtung, die heutzutage mit leistungsstarken Motoren ausgestattet ist, setzt sich für gewöhnlich aus einer vertikalen Säule und einem daran angebrachten Ausleger zusammen. Zudem besteht ein Kran auch aus einem Führerhaus, von welchem aus jede Bewegung des Krans gesteuert wird. Diese typische Vorstellung von einem Kran beschreibt den Typus des Turmkrans. Dieser lässt sich wiederum in zwei unterschiedliche Arten unterscheiden, wobei es um den Ausleger des Krans geht. Zum einen gibt es den in Mitteleuropa am weitesten verbreiteten Turmkran mit Laufkatzausleger. Dabei befindet sich am Ausleger des Krans eine sogenannte Laufkatze. Diese kann sich entlang des Auslegers bewegen und den Lastentransport durchführen. Krane mit Laufkatzausleger können diesen in der Höhe nicht verändern; im Gegensatz zu Kranen mit Nadelausleger, dem zweiten verbreiteten Modell des Turmkrans. Bei diesen Kranen gibt es keine bewegliche Laufkatze, sondern einen Ausleger, der in der Höhe verstellbar ist. Der Nadelauslegerkran transportiert seine Lasten ausschließlich über das Heben und Senken seines Auslegers. Ein solcher Kran kommt in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden seltener vor als ein Turmkran mit Laufkatzausleger, während man sie in den USA sowie im asiatischen Raum häufiger vorfindet. In Deutschland und den Nachbarländern werden Krane mit Nadelausleger im Hochbau eingesetzt.

Der Sicherheitsaspekt beim Kran

Da es sich bei einem Kran um eine überdurchschnittlich große und sehr leistungsstarke Maschine handelt, geht mit dem Führen eines solchen Baugeräts auch ein besonderes Maß an Risikobewusstsein einher. Daher werden Krane in Deutschland vor der ersten Inbetriebnahme von einem Sachverständigen überprüft. Außerdem müssen auch für das Führen eines Krans spezielle Voraussetzungen erfüllt werden, wozu vor allen Dingen der obligatorische Kranführerschein gehört. Darüber hinaus haben sich Kranführer stets an strenge Auflagen zu halten, welche das sichere Bedienen von Kranen gewährleisten.

Die verschiedenen Krantypen

Ist das Gelände weit und offen oder durch bestimmte Baumaßnahmen beengt? Müssen die Lasten vor allen Dingen nach oben transportiert werden oder ist ein horizontaler Weg erforderlich? Kann der Kran dauerhaft installiert werden oder ist mobile Flexibilität von größerem Nutzen? Welches Format und Gewicht haben die üblicherweise mit dem Kran anzuhebenden Objekte?
Diese und weitere Fragen bestimmen die Konzeption eines Krans und geben ihm die erforderlichen Eigenschaften, die im jeweiligen Arbeitsfeld gefragt sind. Aus diesem Grund gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Krantypen, anhand derer sich zeigt, wie facettenreich sich das Gebiet der Baumaschine „Kran“ in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Niederlande gestaltet.
Einige Krantypen zur Veranschaulichung:

Autokran / Mobilkran
Ein Auto- oder Mobilkran ist ein Kran, der überall dort zum Einsatz kommt, wo sich kein stationärer Kran aufstellen lässt oder wo kurzfristig eine rasch einsatzbereite Maschine zum Anheben von Lasten erforderlich ist. Der Autokran verfügt daher über ein eigenes Fahrwerk sowie einen Ausleger und kommt häufig beim Bau von Brücken, Windkraftanlagen oder bei Bergungsarbeiten von schweren Fahrzeugen zum Einsatz. Beim Fahren deines Mobilkrans ist das Eigengewicht zu bedenken und daraus abgeleitet auch eine genaue Prüfung des Untergrundes durchzuführen, auf dem der Kran aufgestellt werden soll.

Ladekran
Ladekrane sind die Klassiker, wenn es um das Ent- und Beladen von Fahrzeugen geht. Diese Kranart lässt sich in Ladekrane mit Knickarm und Ladekrane mit Teleskoparm unterteilen. Während Knickarm-Ladekrane einen zusätzlichen Gelenkarm mit Hydraulik besitzen, ist bei Teleskoparm-Ladekranen durch einen Hubzylinder dafür gesorgt, dass der Ausleger aus- und eingefahren werden kann. Ladekrane sind in der Regel auf Fahrzeugen der unterschiedlichsten Art montiert, können aber auch an einem gesonderten Stellplatz positioniert sein. Größe und Hubkraft des Ladekrans stehen dabei im Zusammenhang mit dem damit verbundenen Fahrzeug, was auch das Eigengewicht des Fahrzeugs sowie des Krans betrifft.

Portalkran
Der Portalkran bezeichnet einen der kraftvollsten Krane überhaupt. Diese großen Maschinen kommen nahezu ausschließlich in großen Industriehallen oder im Freien zur Verwendung. Der Portalkran ist so konstruiert, dass er über eine Kranbahn am Boden fahren und Lasten sowohl vertikal als auch horizontal bewegen kann. Dabei wird der ganze darunterliegende Arbeitsbereich überspannt, während der Portalkran über zwei parallel liegende Schienenbahnen agiert.

Turmdrehkran
Turmdrehkrane sind die typischen Krane, die von Baustellen im Hochbau bekannt sind. Die hohen Krane, die aus einer Fachwerkkonstruktion aus Stahlstreben bestehen, können sich drehen und mit verschiedenen Auslegersystemen (Laufkatzen- und Nadelausleger) arbeiten.

Schiffskran
Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei den Schiffskranen um Spezialmaschinen, die auf Wasserfahrzeugen zum Einsatz kommen. Sie sind vom Turmkran abgewandelt; also ein Drehkran, der auf einem Schiff montiert ist und als Ladehilfe zum Be- und Entladen im Hafenbecken eingesetzt wird. Mit einem Schiffskran bleibt das Gütertransportschiff von stationären Hafenkranen unabhängig.

Containerkran
Containerkrane sind zumeist stationäre Krane, die im Hafenbereich zum Be- und Entladen von Schiffen und LKW eingesetzt werden. Sie sind ähnlich einem Portalkran konstruiert und können in den Hafenanlagen über Schienensysteme bewegt werden, um selbst hohe Türme aus Containern zu errichten und weiter zu verladen.

Hakengerät
Ein Hakengerät ist streng genommen kein eigenständiger Kran im klassischen Sinn, sondern vielmehr eine spezielle Variation eines LKW. Sie werden auch Wechselladerfahrzeug genannt und können auf ihren Trageflächen Container und andere Transportvorrichtungen aufnehmen. Dazu verfügen Hakengeräte eigens über einen besonderen Arm, der die Last mit einem Haken aufnimmt und mit diesem auf die Ladefläche zieht. Mit diesen Spezialfahrzeugen ist der schnelle und unkomplizierte Containertransport sichergestellt.

Der richtige Kran für Ihren Bedarf

Wenn auch Sie auf der Suche nach dem passenden Kran in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder den Niederlanden sind, dann sind Sie bei Maschine.com genau richtig! Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an spezieller Krantechnik für jeden Bereich, in der auch Sie für Ihre individuelle Nutzung das Richtige finden werden. Vom mobilen Autokran über klassische Turmdrehkrane bis zum großen Containerkran - Wir bieten Ihnen moderne Technik, die bei jeder Be- und Entladung überzeugt. Bei Fragen aller Art zum Thema „Kran in Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande“ steht Ihnen zudem unser fachkundiges Team mit Rat und Tat zur Seite.

Der Kran – schwere Lasten leichter heben Geht es nach der Definition, so ist ein Kran eine Konstruktion, die meist fahrbar ist und aus einem Gerüst mit einem beweglichen Arm besteht und so zum... mehr erfahren »
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Kran

Der Kran – schwere Lasten leichter heben
Geht es nach der Definition, so ist ein Kran eine Konstruktion, die meist fahrbar ist und aus einem Gerüst mit einem beweglichen Arm besteht und so zum Heben und Umlagern von schweren Lasten oder sehr sperrigen Gütern eingesetzt wird. Doch bevor weiter auf die historische Entwicklung und die heutige Bedeutung des Kranes eingegangen wird, zunächst Wissenswertes zum Wort „Kran“ selbst. Die Herkunft des Wortes liegt im Spätmittelhochdeutschen, wo „krane“ mit „Kranich“ übersetzt werden kann. Das beschreibt die Ähnlichkeit der Maschine mit dem Hals des Vogels. Auch über den Plural von Kran wird häufig gestritten. Richtig ist sowohl „Kräne“ als auch „Krane“, wobei Kräne eher umgangssprachlich verwendet wird und „Krane“ dem fachsprachlichen Bereich angehört. Zur geschichtlichen Einordnung der ersten Kran-ähnlichen Hebemaschinen lässt sich sagen, dass die ersten Krane von den alten Griechen konstruiert und bereits sechs Jahrhunderte v. Chr. zum Heben verwendet wurden. Dabei handelte es sich um einfache Hebemaschinen, die nach dem Prinzip von Seilwinde und Flaschenzug die zu hebende Last nach oben beförderten, denn diese ersten Krane waren in erster Linie ein Mittel, das den vertikalen Transport erleichterte. Dadurch wurden aufwändig anzulegende Rampen abgelöst und die Entwicklung des Kranes schritt immer weiter voran.

Hier kommt der Kran zum Einsatz

Heute ist der Kran natürlich nicht nur in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden unverzichtbar, sondern hilft überall auf der Welt dabei, selbst die schwersten Lasten anzuheben und an einen anderen Ort zu transportieren. Ein moderner Kran ist dabei nicht mehr ausschließlich auf die vertikale Transportrichtung beschränkt, sondern kann sowohl vertikal als auch horizontal agieren. Die häufigsten Einsatzgebiete von Kranen sind in Häfen, wo damit Schiffe be- und entladen werden, in industriellen Umschlagbahnhöfen sowie in Montage- und Lagerhallen. Außerdem sind Krane im Hochbau absolut unverzichtbare Helfer.
So unterschiedlich die Einsatzbereiche eines Krans sind, so verschieden sind auch die Kran-Variationen an sich, denn schließlich muss jede Kran-Maschine auch bestmöglich zu den jeweiligen Herausforderungen am Arbeitsort passen.

Aufbau des Krans

Zwar existieren zahlreiche unterschiedliche Arten von Kranen für die jeweiligen Einsatzbereiche in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden, doch ist das landläufige Bild, das beim Gedanken an einen Kran hervorgerufen wird, in der Regel sehr ähnlich. Die Hebevorrichtung, die heutzutage mit leistungsstarken Motoren ausgestattet ist, setzt sich für gewöhnlich aus einer vertikalen Säule und einem daran angebrachten Ausleger zusammen. Zudem besteht ein Kran auch aus einem Führerhaus, von welchem aus jede Bewegung des Krans gesteuert wird. Diese typische Vorstellung von einem Kran beschreibt den Typus des Turmkrans. Dieser lässt sich wiederum in zwei unterschiedliche Arten unterscheiden, wobei es um den Ausleger des Krans geht. Zum einen gibt es den in Mitteleuropa am weitesten verbreiteten Turmkran mit Laufkatzausleger. Dabei befindet sich am Ausleger des Krans eine sogenannte Laufkatze. Diese kann sich entlang des Auslegers bewegen und den Lastentransport durchführen. Krane mit Laufkatzausleger können diesen in der Höhe nicht verändern; im Gegensatz zu Kranen mit Nadelausleger, dem zweiten verbreiteten Modell des Turmkrans. Bei diesen Kranen gibt es keine bewegliche Laufkatze, sondern einen Ausleger, der in der Höhe verstellbar ist. Der Nadelauslegerkran transportiert seine Lasten ausschließlich über das Heben und Senken seines Auslegers. Ein solcher Kran kommt in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden seltener vor als ein Turmkran mit Laufkatzausleger, während man sie in den USA sowie im asiatischen Raum häufiger vorfindet. In Deutschland und den Nachbarländern werden Krane mit Nadelausleger im Hochbau eingesetzt.

Der Sicherheitsaspekt beim Kran

Da es sich bei einem Kran um eine überdurchschnittlich große und sehr leistungsstarke Maschine handelt, geht mit dem Führen eines solchen Baugeräts auch ein besonderes Maß an Risikobewusstsein einher. Daher werden Krane in Deutschland vor der ersten Inbetriebnahme von einem Sachverständigen überprüft. Außerdem müssen auch für das Führen eines Krans spezielle Voraussetzungen erfüllt werden, wozu vor allen Dingen der obligatorische Kranführerschein gehört. Darüber hinaus haben sich Kranführer stets an strenge Auflagen zu halten, welche das sichere Bedienen von Kranen gewährleisten.

Die verschiedenen Krantypen

Ist das Gelände weit und offen oder durch bestimmte Baumaßnahmen beengt? Müssen die Lasten vor allen Dingen nach oben transportiert werden oder ist ein horizontaler Weg erforderlich? Kann der Kran dauerhaft installiert werden oder ist mobile Flexibilität von größerem Nutzen? Welches Format und Gewicht haben die üblicherweise mit dem Kran anzuhebenden Objekte?
Diese und weitere Fragen bestimmen die Konzeption eines Krans und geben ihm die erforderlichen Eigenschaften, die im jeweiligen Arbeitsfeld gefragt sind. Aus diesem Grund gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Krantypen, anhand derer sich zeigt, wie facettenreich sich das Gebiet der Baumaschine „Kran“ in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Niederlande gestaltet.
Einige Krantypen zur Veranschaulichung:

Autokran / Mobilkran
Ein Auto- oder Mobilkran ist ein Kran, der überall dort zum Einsatz kommt, wo sich kein stationärer Kran aufstellen lässt oder wo kurzfristig eine rasch einsatzbereite Maschine zum Anheben von Lasten erforderlich ist. Der Autokran verfügt daher über ein eigenes Fahrwerk sowie einen Ausleger und kommt häufig beim Bau von Brücken, Windkraftanlagen oder bei Bergungsarbeiten von schweren Fahrzeugen zum Einsatz. Beim Fahren deines Mobilkrans ist das Eigengewicht zu bedenken und daraus abgeleitet auch eine genaue Prüfung des Untergrundes durchzuführen, auf dem der Kran aufgestellt werden soll.

Ladekran
Ladekrane sind die Klassiker, wenn es um das Ent- und Beladen von Fahrzeugen geht. Diese Kranart lässt sich in Ladekrane mit Knickarm und Ladekrane mit Teleskoparm unterteilen. Während Knickarm-Ladekrane einen zusätzlichen Gelenkarm mit Hydraulik besitzen, ist bei Teleskoparm-Ladekranen durch einen Hubzylinder dafür gesorgt, dass der Ausleger aus- und eingefahren werden kann. Ladekrane sind in der Regel auf Fahrzeugen der unterschiedlichsten Art montiert, können aber auch an einem gesonderten Stellplatz positioniert sein. Größe und Hubkraft des Ladekrans stehen dabei im Zusammenhang mit dem damit verbundenen Fahrzeug, was auch das Eigengewicht des Fahrzeugs sowie des Krans betrifft.

Portalkran
Der Portalkran bezeichnet einen der kraftvollsten Krane überhaupt. Diese großen Maschinen kommen nahezu ausschließlich in großen Industriehallen oder im Freien zur Verwendung. Der Portalkran ist so konstruiert, dass er über eine Kranbahn am Boden fahren und Lasten sowohl vertikal als auch horizontal bewegen kann. Dabei wird der ganze darunterliegende Arbeitsbereich überspannt, während der Portalkran über zwei parallel liegende Schienenbahnen agiert.

Turmdrehkran
Turmdrehkrane sind die typischen Krane, die von Baustellen im Hochbau bekannt sind. Die hohen Krane, die aus einer Fachwerkkonstruktion aus Stahlstreben bestehen, können sich drehen und mit verschiedenen Auslegersystemen (Laufkatzen- und Nadelausleger) arbeiten.

Schiffskran
Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei den Schiffskranen um Spezialmaschinen, die auf Wasserfahrzeugen zum Einsatz kommen. Sie sind vom Turmkran abgewandelt; also ein Drehkran, der auf einem Schiff montiert ist und als Ladehilfe zum Be- und Entladen im Hafenbecken eingesetzt wird. Mit einem Schiffskran bleibt das Gütertransportschiff von stationären Hafenkranen unabhängig.

Containerkran
Containerkrane sind zumeist stationäre Krane, die im Hafenbereich zum Be- und Entladen von Schiffen und LKW eingesetzt werden. Sie sind ähnlich einem Portalkran konstruiert und können in den Hafenanlagen über Schienensysteme bewegt werden, um selbst hohe Türme aus Containern zu errichten und weiter zu verladen.

Hakengerät
Ein Hakengerät ist streng genommen kein eigenständiger Kran im klassischen Sinn, sondern vielmehr eine spezielle Variation eines LKW. Sie werden auch Wechselladerfahrzeug genannt und können auf ihren Trageflächen Container und andere Transportvorrichtungen aufnehmen. Dazu verfügen Hakengeräte eigens über einen besonderen Arm, der die Last mit einem Haken aufnimmt und mit diesem auf die Ladefläche zieht. Mit diesen Spezialfahrzeugen ist der schnelle und unkomplizierte Containertransport sichergestellt.

Der richtige Kran für Ihren Bedarf

Wenn auch Sie auf der Suche nach dem passenden Kran in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder den Niederlanden sind, dann sind Sie bei Maschine.com genau richtig! Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an spezieller Krantechnik für jeden Bereich, in der auch Sie für Ihre individuelle Nutzung das Richtige finden werden. Vom mobilen Autokran über klassische Turmdrehkrane bis zum großen Containerkran - Wir bieten Ihnen moderne Technik, die bei jeder Be- und Entladung überzeugt. Bei Fragen aller Art zum Thema „Kran in Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande“ steht Ihnen zudem unser fachkundiges Team mit Rat und Tat zur Seite.