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NEU
Linde E 16 P-02 - TRIPLEX 4,7 m
Linde E 16 P-02 - TRIPLEX 4,7 m Gabelstapler
54-SW13249
Baujahr: 2005, 2809 Betriebsstunden, Tragkraft: 1600 kg, Hubmast: Triplex-Freihub, Hubhöhe: 4700 mm, Bauhöhe: 2150 mm, Freihub: 1500 mm, Seitenschieber, Super-Elastik-Bereifung (NEU), Halbkabine, Batterie 48 V / 775 Ah - Bj. 2013,...
Baujahr:2005 Betriebsstunden:2809
Breitenschützing 85,Schlatt,Österreich
Kaufpreis 10.950,00 € (exkl. MwSt) Kaufpreis *p* 13.140,00 € (inkl. MwSt)
Details
NEU
Still RC 40-20 T - TRIPLEX 4,7 m
Still RC 40-20 T - TRIPLEX 4,7 m Gabelstapler
54-SW13222
Baujahr: 2015, 1959 Betriebsstunden, Tragkraft: 2000 kg, Hubmast: Triplex-Freihub, Hubhöhe: 4765 mm, Bauhöhe: 2120 mm, Freihub: 1500 mm, Gabellänge: 1200 mm, Seitenschieber, Super-Elastik-Bereifung, Dachabdeckung, Arbeitsscheinwerfer...
Baujahr:2015 Betriebsstunden:1959
Breitenschützing 85,Schlatt,Österreich
Kaufpreis 12.490,00 € (exkl. MwSt) Kaufpreis *p* 14.988,00 € (inkl. MwSt)
Details
NEU
Still R07-25
Still R07-25 Gabelstapler
232-SW13217
12322
Voll funktionierend, Batterie getestet. Riss in Frontscheibe. Luftreifen.
Baujahr:2003 Betriebsstunden:20000
Bouwstraat 8A,Haaksbergen,Niederlande
Preis auf Anfrage
Details
NEU
Linde E 30 HL-01 / 600 (387)
Linde E 30 HL-01 / 600 (387) Gabelstapler
232-SW13215
12993
Capacity 3.000 Kgs at 600 mm Loadcenter. Battery 775 Ah (2012), 3rd and 4th valve, hook-on forkpositioner / sideshift
Baujahr:2012 Betriebsstunden:15609
Bouwstraat 8A,Haaksbergen,Niederlande
Preis auf Anfrage
Details
NEU
Toyota 7 FBEF 15 - TRIPLEX 5,5 m
Toyota 7 FBEF 15 - TRIPLEX 5,5 m Gabelstapler
54-SW13213
Baujahr: 2008, 8315 Betriebsstunden, Tragkraft: 1500 kg, Hubmast: Triplex-Freihub, Hubhöhe: 5500 mm, Bauhöhe: 2380 mm, Freihub: 1730 mm, Gabellänge: 1240 mm, Seitenschieber, Batterie 48 V / 625 Ah, Bj. 2015, Super-Elastik-Bereifung,...
Baujahr:2008 Betriebsstunden:8315
Breitenschützing 85,Schlatt,Österreich
Kaufpreis 9.950,00 € (exkl. MwSt) Kaufpreis *p* 11.940,00 € (inkl. MwSt)
Details
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Gabelstapler

Der Gabelstapler – unverzichtbarer Helfer für Bauen, Lagern und Transportieren
Als Eugene Clark 1924 den ersten Gabelstapler herstellte, wurde der Grundstein für eines der bedeutendsten, bekanntesten und zweifellos wichtigsten Flurförderzeuge gelegt, das bis heute die innerbetriebliche Arbeit entscheidend erleichtert. Es sind die praktische Handhabung und seine ausgeprägte Vielseitigkeit, wodurch sich der Gabelstapler in der Lagerlogistik als unentbehrlicher Helfer etabliert hat. Beim internen Warenumschlag, beim flexiblen Lagern sowie beim Transport ist der Gabelstapler als Flurförderzeug in jedem Betrieb in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden sowie in jeder globalen industriellen Anlage unverzichtbar. Unterschieden werden Gabelstapler von weiteren Flurförderzeugen mit Motor, wie beispielsweise Hubwagen mit elektrischem Antrieb, Containerumschlag-Maschinen und fahrerlosen Transportgeräten.

Die Eigenschaften des Gabelstaplers

Die Grundeigenschaft der Gabelstapler liegt darin, dank eines eigenen Antriebes und dem charakteristischen Hubgerüst die unterschiedlichsten Waren in kompakten, platzsparenden Stapeln aufschichten und somit effizient lagern zu können. Die Qualität, auch hochgelegene Lagerregale zum Be- und Entladen zu bedienen und dabei zusätzlich als Aufsitzfahrzeug zu fungieren, hat der Gabelstapler den einfacher konstruierten Flurförderzeugen wie beispielsweise den Hubwagen voraus. Insbesondere bei Aufnahme, Transport und Lagerung von Paletten zeichnet sich der Gabelstapler aus, da die Zinken der namensgebenden Gabel optimal zur Form der unterschiedlichsten Transportpaletten passen. Um verschiedene Palettengrößen und Waren individuell aufladen zu können, besitzen die meisten Gabelstapler zwei stählerne Gabelzinken, die sich nicht nur bezüglich ihres Abstandes zueinander horizontal verstellen lassen, sondern auch vertikal einen verstellbaren Arbeitswinkel aufweisen. Die Beweglichkeit des Gabelschlittens ist dabei über eine Hydraulik umgesetzt. Als Faustregel kann zudem festgehalten werden, dass je nach Größe und Gewicht der Gabel auch die Tragkraft des Staplers ausfällt.

Die Technik des Gabelstaplers

Antrieb
Die erste, grobe Unterscheidung von Gabelstaplern betrifft den Antrieb. Hier gibt es zum einen elektrisch angetriebene Gabelstapler und zum anderen Geräte mit Verbrennungsmotor. Letztere unterscheiden sich wiederum in Modelle mit Flüssiggas-, Diesel-, Erdgas-Verbrennungsmotoren. Erwähnenswert ist dabei weiterhin, dass es zwar Gabelstapler mit Benzin-Motor gibt, diese aber in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden kaum genutzt werden und verstärkt außerhalb von Europa verbreitet sind.

Kraftübertragung
Die Technik zur Kraftübertragung, die in einem Gabelstapler für alle mechanischen Bewegungen sorgt, also Anheben, Kippen der Gabel sowie je nach Modell auch das Lenken, basiert auf Hydraulik. Bei vielen Gabelstaplern mit Verbrennungsmotor ist hierbei zudem ein Strömungsgetriebe eingesetzt, welches die Kraftübertragungen für die Staplerbewegungen über eine gestufte oder stufenlose Drehzahl-Drehmomentwandlung umsetzt.

Lenkung
Damit Gabelstapler auch in engen Lagerverhältnissen flexibel agieren können und möglichst wendig sind, verfügen sie stets über eine Hecklenkung. Mit dieser lässt sich über einen sehr großen Lenkeinschlag ein optimal minimierter Wendekreis erzielen, der in etwa der Gesamtlänge des Staplers entspricht. Ebenfalls für die Lenkung verantwortlich ist die Anzahl der Räder sowie die Art der Achsverbindung. Es gibt Gabelstapler mit drei Rädern, die ein Einzelrad am Heck besitzen, und Gabelstapler mit vier Rädern. Die vierrädrigen sind dabei so konstruiert, dass sie über eine pendelnde Starrachse verfügen, die nur an einer Stelle fest mit dem Gabelstapler verbunden ist und dem Fahrzeug so seine Wendigkeit erhält. Gesteuert werden Gabelstapler in der Regel über ein gewöhnliches Lenkrad, welches meist mit einem Knauf zum erleichterten Lenken versehen ist. Auch Joysticks und besonders platzsparende Mini- und Midilenkräder können für die Steuerung eines Gabelstaplers integriert sein.

Hublast und -höhe
Das Spektrum der Leistungskraft von allgemein gebräuchlichen Gabelstaplern liegt zwischen einer und acht Tonnen Gewicht. Üblicherweise werden mit gängigen Gabelstaplern Lasten bis auf sechs Meter Höhe gestapelt, wobei spezielle Gabelstapler auch Höhen von bis zu zwölf Metern erreichen können. Gabelstapler in Deutschland hingegen dürfen auf bis zu maximal zehn Meter Höhe stapeln und ein- bzw. auslagern. Informationen über die Regeln und Ausnahmeregelungen zu diesen Vorschriften bezüglich der Höhe der Einlagerungsvorgänge bei der Nutzung von Gabelstaplern in Deutschland, Österreich, Schweiz oder den Niederlanden geben dabei auch die jeweiligen Berufsgenossenschaften.

Sitzposition
Der Fahrer eines Gabelstaplers sitzt in der Regel auf einem gepolsterten, gefederten Sitz, da nur so die Möglichkeit besteht, Stöße abzufedern, da ein Gabelstapler selbst meist keine Achsfederung besitzt. Moderne Gabelstapler ermöglichen ein individuelles Einstellen der Sitzfederung an das Gewicht des Fahrers, um die Bandscheibenbelastung so gering wie möglich zu halten. Dabei kann die Sitzbelastung und -einstellung auch über Sensoren abgefragt werden. Die Blickrichtung des Sitzes ist dabei vom Modell des jeweiligen Staplers abhängig. Ein Seitenschubmaststapler beispielsweise besitzt einen um 90° gedrehten Sitz, sodass der Fahrer beim Fahren den Kopf über die Schulter nach links oder rechts drehen muss. Andere Stapler besitzen Einstellmöglichkeiten, mit denen sich die Sitzposition flexibel verändern lässt, was sogar zu einem 360°-Drehen der gesamten Fahrkabine führen kann.

Steuerung
Da Gabelstapler nahezu ausnahmslos über Automatikgetriebe verfügen, befinden sich im Fußraum nur zwei Pedale (Brems- und Fahrpedal). Zur Bedienung des Hubgerüsts hingegen gibt es auf der rechten Seite in der Fahrerkabine die jeweiligen Bedienhebel, wobei zwei Hebel die angeschlossenen Hubgeräte heben/senken sowie ausfahren. Zudem gibt es auch Gabelstapler, die über einen dritten Hebel verfügen, der die Gabel nach links und rechts verschiebt. Zusätzliche Kontrollhebel lenken – je nach Vorhandensein – angeschlossene Anbaugeräte, mit denen zusätzliche Verwendungsmöglichkeiten entstehen. Modelle, die auf diese unterschiedlichen Hebel zur Gabelpositionierung verzichten, verwenden stattdessen einen Joystick, der mehrere Eigenschaften in einem Steuerungselement vereint.

Die Voraussetzungen zum Führen eines Gabelstaplers

Die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften der DGUV regeln in Deutschland das Führen eines Gabelstaplers in einem Betrieb. Dabei ist der Flurfördermittelschein die Voraussetzung zum Führen eines Gabelstaplers. Dieser umgangssprachlich „Gabelstaplerführerschein“ genannte Berechtigungsschein wird durch eine Ausbildung erlangt, deren Umfang mindestens zehn Theoriestunden sein muss und deren praktischer Teil im Umfang nicht festgelegt ist. Wer mit einem Gabelstapler in der Schweiz arbeiten möchte, muss über einen Suva-anerkannten Ausweis verfügen, den es bei geprüften Fahrschulen gibt. Gabelstapler in Österreich werden aufgrund der Fachkenntnisnachweis-Verordnung gefahren, der zufolge ein 20,5-stündiger Unterrichtskurs mit Prüfung abgeschlossen werden muss. Aktuell gelten die Berechtigungen nur national, sodass die Befähigungen zum Fahren der Gabelstapler in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden unabhängig voneinander betrachtet werden müssen.

Wann Elektro- und wann Verbrennungsmotor beim Gabelstapler?

Der wichtigste Vorteil eines Elektro-Staplers ist, dass dieses Flurförderzeug auch in geschlossenen Räumen arbeiten darf, was Verbrennungsmotoren bei Gabelstaplern in Deutschland untersagt ist. In der Schweiz dürfen Gabelstapler nach Einhaltung bestimmter Vorschriften auch in Innenräumen verwendet werden.

Die Vorteile eines elektrisch betriebenen Gabelstaplers:
- Sie sind besonders leise und umweltfreundlicher im Betrieb.
- Die Kosten für Wartung und Lebensdauer sind geringer als beim Verbrennungsmotor, da es weniger bewegliche Teile gibt.
- Die Batterie ist der einzige Treibstoff und das damit verbundene Laden über Nacht ist mit nur geringen Kosten verbunden.
- Üblicherweise sind Elektro-Stapler kompakter und leichter zu steuern.
 - Elektrisch angetriebene Gabelstapler sind in der Regel sehr flexibel was die Anpassung von Fahrgeschwindigkeit, Beschleunigung, Hub- und Neigungswinkel betrifft.

Die Nachteile eines elektrisch betriebenen Gabelstaplers:
- Für gewöhnlich nicht geeignet für einen Betrieb im Außenbereich oder unter feuchten Bedingungen.
- Sie sind abhängig von einer ebenen Bodenbeschaffenheit.
- Elektro-Stapler müssen über Nacht aufgeladen werden und dazu in einem belüfteten Aufladebereich stehen.
- Bei kontinuierlichen Arbeiten fällt ein hoher Energieverbrauch an.

Dem Elektro-Stapler gegenüber steht der Diesel-/Gas-Gabelstapler, der natürlich ebenfalls sowohl Vor- als auch Nachteile aufweist.

Die Vorteile eines Gabelstaplers mit Verbrennungsmotor:
- Diese Stapler lassen sich auch dauerhaft im Freien verwenden.
- Sie müssen nicht aufgeladen werden und können so auch außerhalb der geregelten Arbeitszeiten verwendet werden.
- Gabelstapler mit Verbrennungsmotor besitzen größere Kapazitäten als Elektro-Stapler.
- Bei Verwendung von Treibgas lassen sich manche Verbrennungsmotoren auch für bestimmte Anwendungen im Innenbereich nutzen.

Die Nachteile von Gabelstaplern mit Verbrennungsmotor:
- Sie sind deutlich lauter während des Betriebes.
- Sie weisen höhere Emissionswerte, Treibstoff- und Wartungskosten als Elektro-Gabelstapler auf.
- Sie sind an die Versorgung mit Treibstoff gebunden.

Das Abwägen der Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Antriebsarten für Gabelstapler ist stets erforderlich, um für den jeweiligen Einsatzbereich das passende Gerät zu finden. Meist gibt das Betriebsgelände, bzw. Unternehmenssektor und Branche vor, welcher Gabelstapler die passende Lösung ist.

Die Sonderformen des Gabelstaplers
Neben dem klassischen Gabelstapler mit frontaler Fahrtrichtung und gleicher Sitzposition, klassischem Hubgerüst mit zweizinkiger Gabel sowie konventionellem Elektro- oder Verbrennungsmotor gibt es auch zahlreiche Sonderformen des Gabelstaplers in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.

Der Seitenstapler
Bei einem Seitenstapler, der auch Quergabelstapler genannt wird, befindet sich die Gabel im 90°-Winkel zur Fahrtrichtung. Dank dieser Bauweise lassen sich mit dem Seitenstapler vor allen Dingen besonders lange Gegenstände transportieren, die beim Transport mit einem normalen Frontstapler nicht durch Türen und Tore passen würden.

Der Schubmaststapler
Der Schubmaststapler schiebt zur Aufnahme der Waren seinen Hubmast nach vorne und transportiert die Last schließlich zwischen den Radarmen sowie wieder zurückgezogenem Hubmast. Dabei ist der Mast seitlich angeordnet, wodurch sich der Schubmaststapler besonders gut zum Transport von langen Gegenständen eignet. Die auch als „Seitsitzstapler“ bekannten Geräte kommen ausschließlich als Elektro-Stapler vor.

Der Schmalgangstapler
Diese speziellen Gabelstapler zeichnen sich in besonders engen Gängen aus, in denen mit hohen Regalen viel Lagerraum auf geringer Grundfläche geschaffen wird. Um in diesem Bereich bestmöglich arbeiten zu können, steht die Gabel des Schmalgangstaplers im 90° Winkel zur Fahrtrichtung und kann seitlich bewegt werden. Damit selbst bei enormen Regalhöhen noch Einsicht in das Arbeiten gewährleistet ist, gibt es Schmalgangstapler, deren Führerkabine sich ebenfalls anheben lässt, um auf dem gleichen Niveau wie die Gabel zu sein. Häufig sind diese Staplervariationen auch mit Führungsschienen direkt am Regal gehalten.

Der Geländestapler
Diese Gabelstapler sind besonders für die robusten Herausforderungen im Freien konzipiert. Sie verfügen über große Reifen, häufig auch mit Ackerbereifung, und bieten große Bodenfreiheit, hohe Traktion sowie eine äußerst stabile Außenhaut und je nach Modell auch Allrad-Antrieb. Diese Sondervariationen des Gabelstaplers kommen vor allen Dingen in der Schwerindustrie, dem Bergbau oder in Forstbetrieben zum Einsatz.

Der richtige Gabelstapler für Sie

Wenn auch Sie auf der Suche nach einem passenden Gabelstapler in Deutschland, Österreich, Schweiz oder den Niederlanden sind, dann sind Sie bei Maschine.com genau richtig! Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an ausgewählten Gabelstaplern, in der auch Sie für Ihre individuelle Verwendung das richtige Flurförderzeug finden. Vom Diesel-Gabelstapler über den Elektro-Stapler bis hin zum Gabelstapler mit Treibgas – Wir bieten Ihnen moderne Technik, die bei jeder Arbeit überzeugt. Renommierte Hersteller wie Linde, Still, Jungheinrich, Toyota, Nissan oder Mitsubishi bereichern gemeinsam mit Qualitätsmarken wie Clark, TCM oder Yale unser Angebot. Bei Fragen aller Art zum Thema „Gabelstapler in Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden“ steht Ihnen zudem unser fachkundiges Team mit Rat und Tat zur Seite.

Der Gabelstapler – unverzichtbarer Helfer für Bauen, Lagern und Transportieren Als Eugene Clark 1924 den ersten Gabelstapler herstellte, wurde der Grundstein für eines der bedeutendsten,... mehr erfahren »
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Gabelstapler

Der Gabelstapler – unverzichtbarer Helfer für Bauen, Lagern und Transportieren
Als Eugene Clark 1924 den ersten Gabelstapler herstellte, wurde der Grundstein für eines der bedeutendsten, bekanntesten und zweifellos wichtigsten Flurförderzeuge gelegt, das bis heute die innerbetriebliche Arbeit entscheidend erleichtert. Es sind die praktische Handhabung und seine ausgeprägte Vielseitigkeit, wodurch sich der Gabelstapler in der Lagerlogistik als unentbehrlicher Helfer etabliert hat. Beim internen Warenumschlag, beim flexiblen Lagern sowie beim Transport ist der Gabelstapler als Flurförderzeug in jedem Betrieb in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden sowie in jeder globalen industriellen Anlage unverzichtbar. Unterschieden werden Gabelstapler von weiteren Flurförderzeugen mit Motor, wie beispielsweise Hubwagen mit elektrischem Antrieb, Containerumschlag-Maschinen und fahrerlosen Transportgeräten.

Die Eigenschaften des Gabelstaplers

Die Grundeigenschaft der Gabelstapler liegt darin, dank eines eigenen Antriebes und dem charakteristischen Hubgerüst die unterschiedlichsten Waren in kompakten, platzsparenden Stapeln aufschichten und somit effizient lagern zu können. Die Qualität, auch hochgelegene Lagerregale zum Be- und Entladen zu bedienen und dabei zusätzlich als Aufsitzfahrzeug zu fungieren, hat der Gabelstapler den einfacher konstruierten Flurförderzeugen wie beispielsweise den Hubwagen voraus. Insbesondere bei Aufnahme, Transport und Lagerung von Paletten zeichnet sich der Gabelstapler aus, da die Zinken der namensgebenden Gabel optimal zur Form der unterschiedlichsten Transportpaletten passen. Um verschiedene Palettengrößen und Waren individuell aufladen zu können, besitzen die meisten Gabelstapler zwei stählerne Gabelzinken, die sich nicht nur bezüglich ihres Abstandes zueinander horizontal verstellen lassen, sondern auch vertikal einen verstellbaren Arbeitswinkel aufweisen. Die Beweglichkeit des Gabelschlittens ist dabei über eine Hydraulik umgesetzt. Als Faustregel kann zudem festgehalten werden, dass je nach Größe und Gewicht der Gabel auch die Tragkraft des Staplers ausfällt.

Die Technik des Gabelstaplers

Antrieb
Die erste, grobe Unterscheidung von Gabelstaplern betrifft den Antrieb. Hier gibt es zum einen elektrisch angetriebene Gabelstapler und zum anderen Geräte mit Verbrennungsmotor. Letztere unterscheiden sich wiederum in Modelle mit Flüssiggas-, Diesel-, Erdgas-Verbrennungsmotoren. Erwähnenswert ist dabei weiterhin, dass es zwar Gabelstapler mit Benzin-Motor gibt, diese aber in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden kaum genutzt werden und verstärkt außerhalb von Europa verbreitet sind.

Kraftübertragung
Die Technik zur Kraftübertragung, die in einem Gabelstapler für alle mechanischen Bewegungen sorgt, also Anheben, Kippen der Gabel sowie je nach Modell auch das Lenken, basiert auf Hydraulik. Bei vielen Gabelstaplern mit Verbrennungsmotor ist hierbei zudem ein Strömungsgetriebe eingesetzt, welches die Kraftübertragungen für die Staplerbewegungen über eine gestufte oder stufenlose Drehzahl-Drehmomentwandlung umsetzt.

Lenkung
Damit Gabelstapler auch in engen Lagerverhältnissen flexibel agieren können und möglichst wendig sind, verfügen sie stets über eine Hecklenkung. Mit dieser lässt sich über einen sehr großen Lenkeinschlag ein optimal minimierter Wendekreis erzielen, der in etwa der Gesamtlänge des Staplers entspricht. Ebenfalls für die Lenkung verantwortlich ist die Anzahl der Räder sowie die Art der Achsverbindung. Es gibt Gabelstapler mit drei Rädern, die ein Einzelrad am Heck besitzen, und Gabelstapler mit vier Rädern. Die vierrädrigen sind dabei so konstruiert, dass sie über eine pendelnde Starrachse verfügen, die nur an einer Stelle fest mit dem Gabelstapler verbunden ist und dem Fahrzeug so seine Wendigkeit erhält. Gesteuert werden Gabelstapler in der Regel über ein gewöhnliches Lenkrad, welches meist mit einem Knauf zum erleichterten Lenken versehen ist. Auch Joysticks und besonders platzsparende Mini- und Midilenkräder können für die Steuerung eines Gabelstaplers integriert sein.

Hublast und -höhe
Das Spektrum der Leistungskraft von allgemein gebräuchlichen Gabelstaplern liegt zwischen einer und acht Tonnen Gewicht. Üblicherweise werden mit gängigen Gabelstaplern Lasten bis auf sechs Meter Höhe gestapelt, wobei spezielle Gabelstapler auch Höhen von bis zu zwölf Metern erreichen können. Gabelstapler in Deutschland hingegen dürfen auf bis zu maximal zehn Meter Höhe stapeln und ein- bzw. auslagern. Informationen über die Regeln und Ausnahmeregelungen zu diesen Vorschriften bezüglich der Höhe der Einlagerungsvorgänge bei der Nutzung von Gabelstaplern in Deutschland, Österreich, Schweiz oder den Niederlanden geben dabei auch die jeweiligen Berufsgenossenschaften.

Sitzposition
Der Fahrer eines Gabelstaplers sitzt in der Regel auf einem gepolsterten, gefederten Sitz, da nur so die Möglichkeit besteht, Stöße abzufedern, da ein Gabelstapler selbst meist keine Achsfederung besitzt. Moderne Gabelstapler ermöglichen ein individuelles Einstellen der Sitzfederung an das Gewicht des Fahrers, um die Bandscheibenbelastung so gering wie möglich zu halten. Dabei kann die Sitzbelastung und -einstellung auch über Sensoren abgefragt werden. Die Blickrichtung des Sitzes ist dabei vom Modell des jeweiligen Staplers abhängig. Ein Seitenschubmaststapler beispielsweise besitzt einen um 90° gedrehten Sitz, sodass der Fahrer beim Fahren den Kopf über die Schulter nach links oder rechts drehen muss. Andere Stapler besitzen Einstellmöglichkeiten, mit denen sich die Sitzposition flexibel verändern lässt, was sogar zu einem 360°-Drehen der gesamten Fahrkabine führen kann.

Steuerung
Da Gabelstapler nahezu ausnahmslos über Automatikgetriebe verfügen, befinden sich im Fußraum nur zwei Pedale (Brems- und Fahrpedal). Zur Bedienung des Hubgerüsts hingegen gibt es auf der rechten Seite in der Fahrerkabine die jeweiligen Bedienhebel, wobei zwei Hebel die angeschlossenen Hubgeräte heben/senken sowie ausfahren. Zudem gibt es auch Gabelstapler, die über einen dritten Hebel verfügen, der die Gabel nach links und rechts verschiebt. Zusätzliche Kontrollhebel lenken – je nach Vorhandensein – angeschlossene Anbaugeräte, mit denen zusätzliche Verwendungsmöglichkeiten entstehen. Modelle, die auf diese unterschiedlichen Hebel zur Gabelpositionierung verzichten, verwenden stattdessen einen Joystick, der mehrere Eigenschaften in einem Steuerungselement vereint.

Die Voraussetzungen zum Führen eines Gabelstaplers

Die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften der DGUV regeln in Deutschland das Führen eines Gabelstaplers in einem Betrieb. Dabei ist der Flurfördermittelschein die Voraussetzung zum Führen eines Gabelstaplers. Dieser umgangssprachlich „Gabelstaplerführerschein“ genannte Berechtigungsschein wird durch eine Ausbildung erlangt, deren Umfang mindestens zehn Theoriestunden sein muss und deren praktischer Teil im Umfang nicht festgelegt ist. Wer mit einem Gabelstapler in der Schweiz arbeiten möchte, muss über einen Suva-anerkannten Ausweis verfügen, den es bei geprüften Fahrschulen gibt. Gabelstapler in Österreich werden aufgrund der Fachkenntnisnachweis-Verordnung gefahren, der zufolge ein 20,5-stündiger Unterrichtskurs mit Prüfung abgeschlossen werden muss. Aktuell gelten die Berechtigungen nur national, sodass die Befähigungen zum Fahren der Gabelstapler in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden unabhängig voneinander betrachtet werden müssen.

Wann Elektro- und wann Verbrennungsmotor beim Gabelstapler?

Der wichtigste Vorteil eines Elektro-Staplers ist, dass dieses Flurförderzeug auch in geschlossenen Räumen arbeiten darf, was Verbrennungsmotoren bei Gabelstaplern in Deutschland untersagt ist. In der Schweiz dürfen Gabelstapler nach Einhaltung bestimmter Vorschriften auch in Innenräumen verwendet werden.

Die Vorteile eines elektrisch betriebenen Gabelstaplers:
- Sie sind besonders leise und umweltfreundlicher im Betrieb.
- Die Kosten für Wartung und Lebensdauer sind geringer als beim Verbrennungsmotor, da es weniger bewegliche Teile gibt.
- Die Batterie ist der einzige Treibstoff und das damit verbundene Laden über Nacht ist mit nur geringen Kosten verbunden.
- Üblicherweise sind Elektro-Stapler kompakter und leichter zu steuern.
 - Elektrisch angetriebene Gabelstapler sind in der Regel sehr flexibel was die Anpassung von Fahrgeschwindigkeit, Beschleunigung, Hub- und Neigungswinkel betrifft.

Die Nachteile eines elektrisch betriebenen Gabelstaplers:
- Für gewöhnlich nicht geeignet für einen Betrieb im Außenbereich oder unter feuchten Bedingungen.
- Sie sind abhängig von einer ebenen Bodenbeschaffenheit.
- Elektro-Stapler müssen über Nacht aufgeladen werden und dazu in einem belüfteten Aufladebereich stehen.
- Bei kontinuierlichen Arbeiten fällt ein hoher Energieverbrauch an.

Dem Elektro-Stapler gegenüber steht der Diesel-/Gas-Gabelstapler, der natürlich ebenfalls sowohl Vor- als auch Nachteile aufweist.

Die Vorteile eines Gabelstaplers mit Verbrennungsmotor:
- Diese Stapler lassen sich auch dauerhaft im Freien verwenden.
- Sie müssen nicht aufgeladen werden und können so auch außerhalb der geregelten Arbeitszeiten verwendet werden.
- Gabelstapler mit Verbrennungsmotor besitzen größere Kapazitäten als Elektro-Stapler.
- Bei Verwendung von Treibgas lassen sich manche Verbrennungsmotoren auch für bestimmte Anwendungen im Innenbereich nutzen.

Die Nachteile von Gabelstaplern mit Verbrennungsmotor:
- Sie sind deutlich lauter während des Betriebes.
- Sie weisen höhere Emissionswerte, Treibstoff- und Wartungskosten als Elektro-Gabelstapler auf.
- Sie sind an die Versorgung mit Treibstoff gebunden.

Das Abwägen der Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Antriebsarten für Gabelstapler ist stets erforderlich, um für den jeweiligen Einsatzbereich das passende Gerät zu finden. Meist gibt das Betriebsgelände, bzw. Unternehmenssektor und Branche vor, welcher Gabelstapler die passende Lösung ist.

Die Sonderformen des Gabelstaplers
Neben dem klassischen Gabelstapler mit frontaler Fahrtrichtung und gleicher Sitzposition, klassischem Hubgerüst mit zweizinkiger Gabel sowie konventionellem Elektro- oder Verbrennungsmotor gibt es auch zahlreiche Sonderformen des Gabelstaplers in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.

Der Seitenstapler
Bei einem Seitenstapler, der auch Quergabelstapler genannt wird, befindet sich die Gabel im 90°-Winkel zur Fahrtrichtung. Dank dieser Bauweise lassen sich mit dem Seitenstapler vor allen Dingen besonders lange Gegenstände transportieren, die beim Transport mit einem normalen Frontstapler nicht durch Türen und Tore passen würden.

Der Schubmaststapler
Der Schubmaststapler schiebt zur Aufnahme der Waren seinen Hubmast nach vorne und transportiert die Last schließlich zwischen den Radarmen sowie wieder zurückgezogenem Hubmast. Dabei ist der Mast seitlich angeordnet, wodurch sich der Schubmaststapler besonders gut zum Transport von langen Gegenständen eignet. Die auch als „Seitsitzstapler“ bekannten Geräte kommen ausschließlich als Elektro-Stapler vor.

Der Schmalgangstapler
Diese speziellen Gabelstapler zeichnen sich in besonders engen Gängen aus, in denen mit hohen Regalen viel Lagerraum auf geringer Grundfläche geschaffen wird. Um in diesem Bereich bestmöglich arbeiten zu können, steht die Gabel des Schmalgangstaplers im 90° Winkel zur Fahrtrichtung und kann seitlich bewegt werden. Damit selbst bei enormen Regalhöhen noch Einsicht in das Arbeiten gewährleistet ist, gibt es Schmalgangstapler, deren Führerkabine sich ebenfalls anheben lässt, um auf dem gleichen Niveau wie die Gabel zu sein. Häufig sind diese Staplervariationen auch mit Führungsschienen direkt am Regal gehalten.

Der Geländestapler
Diese Gabelstapler sind besonders für die robusten Herausforderungen im Freien konzipiert. Sie verfügen über große Reifen, häufig auch mit Ackerbereifung, und bieten große Bodenfreiheit, hohe Traktion sowie eine äußerst stabile Außenhaut und je nach Modell auch Allrad-Antrieb. Diese Sondervariationen des Gabelstaplers kommen vor allen Dingen in der Schwerindustrie, dem Bergbau oder in Forstbetrieben zum Einsatz.

Der richtige Gabelstapler für Sie

Wenn auch Sie auf der Suche nach einem passenden Gabelstapler in Deutschland, Österreich, Schweiz oder den Niederlanden sind, dann sind Sie bei Maschine.com genau richtig! Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an ausgewählten Gabelstaplern, in der auch Sie für Ihre individuelle Verwendung das richtige Flurförderzeug finden. Vom Diesel-Gabelstapler über den Elektro-Stapler bis hin zum Gabelstapler mit Treibgas – Wir bieten Ihnen moderne Technik, die bei jeder Arbeit überzeugt. Renommierte Hersteller wie Linde, Still, Jungheinrich, Toyota, Nissan oder Mitsubishi bereichern gemeinsam mit Qualitätsmarken wie Clark, TCM oder Yale unser Angebot. Bei Fragen aller Art zum Thema „Gabelstapler in Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden“ steht Ihnen zudem unser fachkundiges Team mit Rat und Tat zur Seite.