Traktor

Der Traktor - unverzichtbares Allroundtalent mit vielen Talenten

Ein Traktor ist eine vielseitig einsetzbare Zugmaschine, die in erster Linie in der Landwirtschaft zur Anwendung kommt. Neben diesem Haupteinsatzgebiet werden Traktoren beispielsweise in der Forstwirtschaft, im Garten- und Landschaftsbau und auf Flughäfen eingesetzt. Der Name Traktor leitet sich von Begriff "trahere" ab, dem lateinischen Wort für "ziehen". Umgangssprachlich werden die Zugmaschinen häufig auch als Schlepper, Ackerschlepper oder Trecker bezeichnet.

Die historische Entwicklung von Traktoren

Bereit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in den USA erstmals selbstfahrende Dampftraktoren eingesetzt, die aufgrund ihres hohen Eigengewichts nur auf sehr tragfähigen Ackerböden eingesetzt werden konnten und für kleinere Betriebe unerschwinglich waren. In den folgenden Jahrzehnten schritt die Entwicklung weiter voran, den endgültigen Durchbruch brachte der im Jahr 1917 erstmals vorgestellte Fordson Typ F von Henry Ford. In Deutschland sorgte ab 1921 der legendäre Lanz Bulldog für einen vergleichbaren Entwicklungssprung. Nur sechs Jahre später stellte das deutsche Unternehmen Hanomag den RD 28 vor. In den 1950er Jahren erlebte der deutsche Traktorenbau eine Blütezeit, die im Jahr 1955 mit ca. 100.000 neu zugelassenen Zugmaschinen ihren Höhepunkt erreichte. Im Laufe der Jahre sorgten zahlreiche Weiterentwicklungen und Neuerungen für die Wandlung der Traktoren von einfachen Zugmaschinen zu vielseitig einsetzbaren Nutzfahrzeugen. Dazu gehören beispielsweise die Erhöhung der Motorleistung und Erfindungen wie die Dreipunkthydraulik oder die Zapfwelle.

Funktion und Einsatzbereiche von Traktoren

Die einfachste Form für die Verwendung des Traktors ist der Einsatz als Zugmaschine für Anhänger, Pflug, Grubber oder weitere Geräte. Neben dieser Grundfunktion besteht vielfach die Möglichkeit zum Antrieb von unterschiedlichen Maschinen. Geräte wie die Strohballenpresse, der Düngerstreuer oder die Pflanzmaschine werden durch den Traktor gezogen bzw. getragen und gleichzeitig über die Hydraulikanlage oder die Zapfwelle angetrieben. Die Vielseitigkeit im Hinblick auf die Anwendungsgebiete zeigt sich weiterhin durch die Nutzung von Geräten wie Holzspalter oder Seilwinde, die vom stehenden Traktor angetrieben werden können. In der heutigen Zeit bieten die Traktorenhersteller unterschiedliche Modelle an, die explizit für die jeweiligen Einsatzbereiche entwickelt wurden. Dazu zählen neben schmaleren Traktoren für den Hopfen- oder Weinanbau auch Sonderformen wie der Unimog oder Großtraktoren für den Ackerbau in ebenen Gebieten. Häufig finden sich insbesondere im Kommunal- und Forstbereich Traktoren mit speziellen Aufbaugeräten wie Seilwinde oder Aufbaukran, die als fließender Übergang hin zu Spezialmaschinen betrachtet werden können.

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Der Traktor - unverzichtbares Allroundtalent mit vielen Talenten

Ein Traktor ist eine vielseitig einsetzbare Zugmaschine, die in erster Linie in der Landwirtschaft zur Anwendung kommt. Neben diesem Haupteinsatzgebiet werden Traktoren beispielsweise in der Forstwirtschaft, im Garten- und Landschaftsbau und auf Flughäfen eingesetzt. Der Name Traktor leitet sich von Begriff "trahere" ab, dem lateinischen Wort für "ziehen". Umgangssprachlich werden die Zugmaschinen häufig auch als Schlepper, Ackerschlepper oder Trecker bezeichnet.

Die historische Entwicklung von Traktoren

Bereit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in den USA erstmals selbstfahrende Dampftraktoren eingesetzt, die aufgrund ihres hohen Eigengewichts nur auf sehr tragfähigen Ackerböden eingesetzt werden konnten und für kleinere Betriebe unerschwinglich waren. In den folgenden Jahrzehnten schritt die Entwicklung weiter voran, den endgültigen Durchbruch brachte der im Jahr 1917 erstmals vorgestellte Fordson Typ F von Henry Ford. In Deutschland sorgte ab 1921 der legendäre Lanz Bulldog für einen vergleichbaren Entwicklungssprung. Nur sechs Jahre später stellte das deutsche Unternehmen Hanomag den RD 28 vor. In den 1950er Jahren erlebte der deutsche Traktorenbau eine Blütezeit, die im Jahr 1955 mit ca. 100.000 neu zugelassenen Zugmaschinen ihren Höhepunkt erreichte. Im Laufe der Jahre sorgten zahlreiche Weiterentwicklungen und Neuerungen für die Wandlung der Traktoren von einfachen Zugmaschinen zu vielseitig einsetzbaren Nutzfahrzeugen. Dazu gehören beispielsweise die Erhöhung der Motorleistung und Erfindungen wie die Dreipunkthydraulik oder die Zapfwelle.

Funktion und Einsatzbereiche von Traktoren

Die einfachste Form für die Verwendung des Traktors ist der Einsatz als Zugmaschine für Anhänger, Pflug, Grubber oder weitere Geräte. Neben dieser Grundfunktion besteht vielfach die Möglichkeit zum Antrieb von unterschiedlichen Maschinen. Geräte wie die Strohballenpresse, der Düngerstreuer oder die Pflanzmaschine werden durch den Traktor gezogen bzw. getragen und gleichzeitig über die Hydraulikanlage oder die Zapfwelle angetrieben. Die Vielseitigkeit im Hinblick auf die Anwendungsgebiete zeigt sich weiterhin durch die Nutzung von Geräten wie Holzspalter oder Seilwinde, die vom stehenden Traktor angetrieben werden können. In der heutigen Zeit bieten die Traktorenhersteller unterschiedliche Modelle an, die explizit für die jeweiligen Einsatzbereiche entwickelt wurden. Dazu zählen neben schmaleren Traktoren für den Hopfen- oder Weinanbau auch Sonderformen wie der Unimog oder Großtraktoren für den Ackerbau in ebenen Gebieten. Häufig finden sich insbesondere im Kommunal- und Forstbereich Traktoren mit speziellen Aufbaugeräten wie Seilwinde oder Aufbaukran, die als fließender Übergang hin zu Spezialmaschinen betrachtet werden können.

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