Wurzelstockfräse

Die Wurzelstockfräse ist eine Spezialfräse, die vorrangig in der Forstwirtschaft verwendet wird. Ihre Aufgabe ist die Zerkleinerung von Wurzelwerk nach dem Fällen eines Baumes, um zu einem ebenmäßigen Untergrund zu gelangen und diesen anderweitig bewirtschaften zu können. Wie bei einer Fräsmaschine aus der Industrie kommen hierfür rotierende Schneidwerkzeuge zum Einsatz, die Wurzelwerk in allen Dimensionen schrittweise zerkleinern und durch andere Fahrzeuge der Forstbranche aufnehmen lassen. Die Arbeit der Spezialfräse wird häufig um die Funktion einer Stubbenfräse für Baumstümpfe ergänzt, nach ihrem Einsatz werden die gewonnenen Holzstücke meist zum Mulchen genutzt.

Aufbau und Funktion der Wurzelstockfräse

Die Funktion der Wurzelstockfräse wird im Regelfall als Anbaugerät realisiert, d. h. die Fräse wird am Ausleger eines Bau- oder Forstfahrzeugs montiert. Verschiedene Fahrzeuge wie Bagger und Lader verfügen über ein Schnellwechselsystem, wodurch die Aufnahme der Fräse von der Fahrerkabine aus binnen weniger Minuten möglich wird. Die Fräse wird nach der Montage von oben auf das Areal eines gefällten Baumes aufgesetzt, wobei im Vorfeld mittels der Stubbenfräse der Großteil des Baumstumpfes bereits abgetragen worden sein sollte.

Die Fräse schneidet mit ihren rotierenden Werkzeugen modellabhängig zwischen 20 und 40 cm in den Untergrund hinein und zerkleinert die hier liegenden Wurzeln des gefällten Baumes. Auch kleine Steine und weitere Hindernisse im Erdreich werden durch die scharfen Schneidwerkzeuge zerkleinert, womit eine grundlegende Aufarbeitung des Bodens für Neubepflanzungen oder zur Renaturierung erfolgt. Moderne Wurzelstockfräsen sind so konzipiert, dass der Durchmesser des gefällten Baumes keine Rolle spielt und die Fräse bequem über die Steuerung des Forstfahrzeugs über die gesamte Fläche geführt werden kann.

Einsatzbereiche für die Wurzelstockfräse

Wichtigster Einsatzbereich ist die Forstwirtschaft, wo die Wurzelstockfräse gemeinsam mit der Stubbenfräse eine wichtige Nachbearbeitung nach der Holzernte übernimmt. Während die gefällten Stämme über Seilwinden, Forwarder & Co. vom Ernteort abtransportiert werden, übernehmen die Fräsen die grundlegende Aufbereitung des Waldbodens. In den meisten Fällen soll am gleichen Ort ein neuer Baum gepflanzt werden, was durch den Stumpf und ausgebreitetes Wurzelwerk verhindert wird. Das Fräsen des Wurzelwerks im Untergrund wird daher zum essenziellen Schritt der Bodenaufbereitung.

Die Anschaffung einer Wurzelstockfräse lohnt sich außerdem im Städte- und Landschaftsbau, durchgeführt von Bund, Ländern und Gemeinden. Im Stadtgebiet oder entlang von Bundesstraßen wird das Fällen von Bäumen aus Sicherheitsgründen oder als vorbereitende Baumaßnahme notwendig. Im Unterschied zur professionellen Holzernte kommt es häufiger zum Fällen einzelner Bäume, deren Stümpfe und Wurzelwerk nicht zurückbleiben sollen. Auch hier übernimmt die Wurzelstockfräse nach dem Fällen eine unverzichtbare Aufbereitung des Untergrundes für alle folgenden Maßnahmen und Einsatzpläne.

Hinweise zur Anschaffung von Wurzelstockfräsen

Die Anschaffung einer Wurzelstockfräse lohnt für nahezu alle Forstbetriebe, zu deren Tagesgeschäft das Fällen von Bäumen und die Aufbereitung von Waldböden gehört. Lediglich bei kleinen Schonungen, in denen junge Bäume ohne breites Wurzelwerk geerntet werden, ist die Anschaffung dieser Spezialfräse nicht unbedingt notwendig und kann durch andere Maßnahmen der Bodenaufbereitung ersetzt werden. Außerdem ist zu überlegen, ob die Fräse ausschließlich für Wurzelstöcke verwendet werden soll oder die Anschaffung eines kombinierten Anbaugeräts mit Stubbenfräse erfolgen soll. Die kombinierte Funktion sorgt für einen höheren Kaufpreis bei der Anschaffung, übernimmt jedoch zwei anspruchsvolle Arbeitsschritte in einem.

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Wurzelstockfräse

Die Wurzelstockfräse ist eine Spezialfräse, die vorrangig in der Forstwirtschaft verwendet wird. Ihre Aufgabe ist die Zerkleinerung von Wurzelwerk nach dem Fällen eines Baumes, um zu einem ebenmäßigen Untergrund zu gelangen und diesen anderweitig bewirtschaften zu können. Wie bei einer Fräsmaschine aus der Industrie kommen hierfür rotierende Schneidwerkzeuge zum Einsatz, die Wurzelwerk in allen Dimensionen schrittweise zerkleinern und durch andere Fahrzeuge der Forstbranche aufnehmen lassen. Die Arbeit der Spezialfräse wird häufig um die Funktion einer Stubbenfräse für Baumstümpfe ergänzt, nach ihrem Einsatz werden die gewonnenen Holzstücke meist zum Mulchen genutzt.

Aufbau und Funktion der Wurzelstockfräse

Die Funktion der Wurzelstockfräse wird im Regelfall als Anbaugerät realisiert, d. h. die Fräse wird am Ausleger eines Bau- oder Forstfahrzeugs montiert. Verschiedene Fahrzeuge wie Bagger und Lader verfügen über ein Schnellwechselsystem, wodurch die Aufnahme der Fräse von der Fahrerkabine aus binnen weniger Minuten möglich wird. Die Fräse wird nach der Montage von oben auf das Areal eines gefällten Baumes aufgesetzt, wobei im Vorfeld mittels der Stubbenfräse der Großteil des Baumstumpfes bereits abgetragen worden sein sollte.

Die Fräse schneidet mit ihren rotierenden Werkzeugen modellabhängig zwischen 20 und 40 cm in den Untergrund hinein und zerkleinert die hier liegenden Wurzeln des gefällten Baumes. Auch kleine Steine und weitere Hindernisse im Erdreich werden durch die scharfen Schneidwerkzeuge zerkleinert, womit eine grundlegende Aufarbeitung des Bodens für Neubepflanzungen oder zur Renaturierung erfolgt. Moderne Wurzelstockfräsen sind so konzipiert, dass der Durchmesser des gefällten Baumes keine Rolle spielt und die Fräse bequem über die Steuerung des Forstfahrzeugs über die gesamte Fläche geführt werden kann.

Einsatzbereiche für die Wurzelstockfräse

Wichtigster Einsatzbereich ist die Forstwirtschaft, wo die Wurzelstockfräse gemeinsam mit der Stubbenfräse eine wichtige Nachbearbeitung nach der Holzernte übernimmt. Während die gefällten Stämme über Seilwinden, Forwarder & Co. vom Ernteort abtransportiert werden, übernehmen die Fräsen die grundlegende Aufbereitung des Waldbodens. In den meisten Fällen soll am gleichen Ort ein neuer Baum gepflanzt werden, was durch den Stumpf und ausgebreitetes Wurzelwerk verhindert wird. Das Fräsen des Wurzelwerks im Untergrund wird daher zum essenziellen Schritt der Bodenaufbereitung.

Die Anschaffung einer Wurzelstockfräse lohnt sich außerdem im Städte- und Landschaftsbau, durchgeführt von Bund, Ländern und Gemeinden. Im Stadtgebiet oder entlang von Bundesstraßen wird das Fällen von Bäumen aus Sicherheitsgründen oder als vorbereitende Baumaßnahme notwendig. Im Unterschied zur professionellen Holzernte kommt es häufiger zum Fällen einzelner Bäume, deren Stümpfe und Wurzelwerk nicht zurückbleiben sollen. Auch hier übernimmt die Wurzelstockfräse nach dem Fällen eine unverzichtbare Aufbereitung des Untergrundes für alle folgenden Maßnahmen und Einsatzpläne.

Hinweise zur Anschaffung von Wurzelstockfräsen

Die Anschaffung einer Wurzelstockfräse lohnt für nahezu alle Forstbetriebe, zu deren Tagesgeschäft das Fällen von Bäumen und die Aufbereitung von Waldböden gehört. Lediglich bei kleinen Schonungen, in denen junge Bäume ohne breites Wurzelwerk geerntet werden, ist die Anschaffung dieser Spezialfräse nicht unbedingt notwendig und kann durch andere Maßnahmen der Bodenaufbereitung ersetzt werden. Außerdem ist zu überlegen, ob die Fräse ausschließlich für Wurzelstöcke verwendet werden soll oder die Anschaffung eines kombinierten Anbaugeräts mit Stubbenfräse erfolgen soll. Die kombinierte Funktion sorgt für einen höheren Kaufpreis bei der Anschaffung, übernimmt jedoch zwei anspruchsvolle Arbeitsschritte in einem.