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Walze / Packer

Walzen und Packer gehören zu den wichtigsten Anbaugeräten der Landwirtschaft, die der Bodenbearbeitung dienen und fast ausschließlich vor der Aussaat verwendet werden. Ihre Aufgabe besteht in der Nachbereitung von Äckern und Feldern, die frisch von einem Pflug behandelt wurden, weshalb Walze oder Packer häufig als Nachlaufgerät dieser Landmaschine konzipiert werden. Mit ihrer Hilfe findet eine Rückverdichtung des Bodens nach dem Pflügen statt, um den Saaterfolg zu erhöhen und die Kapillarität des Bodens zu verbessern. Diese Aufgaben können nicht nur andere Bau- oder Landmaschinen übernommen werden, sind jedoch auf fast allen Bodenarten der modernen Landwirtschaft unverzichtbar.

Aufbau und Funktion von Walzen und Packern

Grundsätzlich decken Packer und Walzen den gleichen Aufgabenbereich ab, unterscheiden sich jedoch im Aufbau. Während die Walze einen durchgängigen Korpus mit wenigen Metern Breite besitzt, zeichnet sich der Packer durch mehrere, getrennt voneinander angeordnete Walzscheiben aus. Diese verfügen modellabhängig über einen Durchmesser von 60 bis 100 cm, auf klassischen Packern sind vier bis acht Einzelscheiben angeordnet. In beiden Varianten wiegt das Anbaugerät mehrere Hundert Kilogramm, wodurch es mühelos in den Boden eindringt.

Bei Walzen und Packern findet die Lagerung auf einer Drehwelle statt, über einen eigenständigen Antrieb verfügt das Nachlaufgerät im Regelfall nicht. Alleine durch die Zugbewegung eines Pflugs oder Traktors dreht die Walze bzw. die Vielzahl an Walzscheiben und sorgt so für eine gleichmäßige Verdichtung der Bodenfläche. Neben fest installierten Packern ist die Umsetzung üblich, den Packer zunächst vor den Pflugarbeiten auf dem Feld abzustellen und anschließend durch das Landfahrzeug einzufangen, um nach einer festen Verriegelung einzusetzen.

Einsatzbereiche für Walze und Packer

Die Einsatzzwecke von Walzen und Packern sind vielfältig, die primäre Aufgabe besteht in der Nachverdichtung des gepflügten Bodens. Durch durch das Pflügen entstandenen Schollen werden durch diese Bearbeitung feinscholliger, außerdem bilden sich feinste Bodenkapillaren aus. Diese sind entscheidend, damit der Boden nach der Aussaat Wasser und Düngemittel bestmöglich aufnehmen kann. Auch die Durchlüftung des Bodens und seine generelle Belebung wird mit der Walze erreicht, was die Qualität von Äckern und Feldern steigert.

In der Variante als Frontpacker, die bevorzugt an Traktoren befestigt wird, hilft die Walze bei der Befestigung des Saatbetts. Diese Variante kann genutzt werden, falls kein gesonderter Packer nach dem Pflügen eingesetzt wurde, was sich abhängig von der Bodenbeschaffenheit negativ auf die Aussaat auswirken kann. Für größere Flexibilität bei der Feldarbeit sorgen Frontschwenkpacker, mit denen die Bodenbearbeitung rechts oder links im Wechsel möglich ist und kein Einfangen des Packers nach dem Pflügen notwendig wird.

Hinweise zur Anschaffung

Bei Kauf des speziellen Geräts ist zu überlegen, welche Bearbeitung vorhandener Böden regelmäßig notwendig wird. Auf kleinen Ackerflächen mit dichtem Grundboden fällt der Einsatz eines gesonderten Packers nach dem Pflügen meist nicht an. Hier ist die Anschaffung des Frontpackers als Anbaugerät für den Traktor sinnvoller, um im Rahmen der Aussaat eine grundlegende Verdichtung des Bodens vorzunehmen. Ansonsten spielen die Breite der Walze oder des Packers sowie die Anzahl ihrer Metallscheiben eine Rolle. Je größer die Ackerfläche ist, umso breiter sollte das Anbaugerät gewählt werden, was sich gleichermaßen auf den Kaufpreis und die Zugleistung des Pflugs auswirkt.

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Walze / Packer

Walzen und Packer gehören zu den wichtigsten Anbaugeräten der Landwirtschaft, die der Bodenbearbeitung dienen und fast ausschließlich vor der Aussaat verwendet werden. Ihre Aufgabe besteht in der Nachbereitung von Äckern und Feldern, die frisch von einem Pflug behandelt wurden, weshalb Walze oder Packer häufig als Nachlaufgerät dieser Landmaschine konzipiert werden. Mit ihrer Hilfe findet eine Rückverdichtung des Bodens nach dem Pflügen statt, um den Saaterfolg zu erhöhen und die Kapillarität des Bodens zu verbessern. Diese Aufgaben können nicht nur andere Bau- oder Landmaschinen übernommen werden, sind jedoch auf fast allen Bodenarten der modernen Landwirtschaft unverzichtbar.

Aufbau und Funktion von Walzen und Packern

Grundsätzlich decken Packer und Walzen den gleichen Aufgabenbereich ab, unterscheiden sich jedoch im Aufbau. Während die Walze einen durchgängigen Korpus mit wenigen Metern Breite besitzt, zeichnet sich der Packer durch mehrere, getrennt voneinander angeordnete Walzscheiben aus. Diese verfügen modellabhängig über einen Durchmesser von 60 bis 100 cm, auf klassischen Packern sind vier bis acht Einzelscheiben angeordnet. In beiden Varianten wiegt das Anbaugerät mehrere Hundert Kilogramm, wodurch es mühelos in den Boden eindringt.

Bei Walzen und Packern findet die Lagerung auf einer Drehwelle statt, über einen eigenständigen Antrieb verfügt das Nachlaufgerät im Regelfall nicht. Alleine durch die Zugbewegung eines Pflugs oder Traktors dreht die Walze bzw. die Vielzahl an Walzscheiben und sorgt so für eine gleichmäßige Verdichtung der Bodenfläche. Neben fest installierten Packern ist die Umsetzung üblich, den Packer zunächst vor den Pflugarbeiten auf dem Feld abzustellen und anschließend durch das Landfahrzeug einzufangen, um nach einer festen Verriegelung einzusetzen.

Einsatzbereiche für Walze und Packer

Die Einsatzzwecke von Walzen und Packern sind vielfältig, die primäre Aufgabe besteht in der Nachverdichtung des gepflügten Bodens. Durch durch das Pflügen entstandenen Schollen werden durch diese Bearbeitung feinscholliger, außerdem bilden sich feinste Bodenkapillaren aus. Diese sind entscheidend, damit der Boden nach der Aussaat Wasser und Düngemittel bestmöglich aufnehmen kann. Auch die Durchlüftung des Bodens und seine generelle Belebung wird mit der Walze erreicht, was die Qualität von Äckern und Feldern steigert.

In der Variante als Frontpacker, die bevorzugt an Traktoren befestigt wird, hilft die Walze bei der Befestigung des Saatbetts. Diese Variante kann genutzt werden, falls kein gesonderter Packer nach dem Pflügen eingesetzt wurde, was sich abhängig von der Bodenbeschaffenheit negativ auf die Aussaat auswirken kann. Für größere Flexibilität bei der Feldarbeit sorgen Frontschwenkpacker, mit denen die Bodenbearbeitung rechts oder links im Wechsel möglich ist und kein Einfangen des Packers nach dem Pflügen notwendig wird.

Hinweise zur Anschaffung

Bei Kauf des speziellen Geräts ist zu überlegen, welche Bearbeitung vorhandener Böden regelmäßig notwendig wird. Auf kleinen Ackerflächen mit dichtem Grundboden fällt der Einsatz eines gesonderten Packers nach dem Pflügen meist nicht an. Hier ist die Anschaffung des Frontpackers als Anbaugerät für den Traktor sinnvoller, um im Rahmen der Aussaat eine grundlegende Verdichtung des Bodens vorzunehmen. Ansonsten spielen die Breite der Walze oder des Packers sowie die Anzahl ihrer Metallscheiben eine Rolle. Je größer die Ackerfläche ist, umso breiter sollte das Anbaugerät gewählt werden, was sich gleichermaßen auf den Kaufpreis und die Zugleistung des Pflugs auswirkt.