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Scraper

Scraper sind schwere Baumaschinen, die vorrangig zur Bearbeitung des Erdreichs eingesetzt werden. Im deutschen Sprachgebrauch sind die Bezeichnungen Schürfzug bzw. Motorschürfwagen ebenfalls etabliert, wodurch die Arbeitsweise der Geräte deutlicher wird. Mit ihrer Hilfe lässt sich Erdreich aus diversen Materialien schichtweise abtragen, bereits gelöstes Erdreich lässt sich mit ihrer Hilfe transportieren und gezielt zusammentragen. Der Einsatz des Scrapers lohnt vor allem auf großen Geländeflächen mit zahlreichen Unebenheiten und ist vom reinen Planieren zu unterscheiden, da beim Schürfen das Abtragen der Erde bis zu mehreren Metern im Vordergrund steht.

Aufbau und Funktion der Scraper

Scraper verfügen über einen Vorder- und einen Hinterwagen, wobei letzterer ein klassisches Antriebsfahrzeug wie ein Traktor oder sonstiges Baufahrzeug sein kann. In vielen Modellen verfügen Vorder- und Hinterwagen über einen eigenen Antrieb, womit es zu einem Allradantrieb des viele Meter langen Baufahrzeugs kommt. Verbunden sind die beiden Einheiten des Fahrzeugs über ein Knickgelenk mit hydraulischem Antrieb. Die Motorleistung der kraftvollen Fahrzeuge setzt bei ca. 150 kW an und endet bei 450 kW oder mehr, die durchschnittliche Geschwindigkeit liegt zwischen 30 und 50 Stundenkilometern.

Bereits durch die alleinige Fahrtbewegung nach vorne löst die vorgelagerte Schneide des Scrapers Erdreich, die von einem dahinter angebrachten Kübel aufgenommen wird. Ist der Kübel gefüllt, wird dieser vom Boden angehoben und die Kübeltür hydraulisch geschlossen. Nach der Transportfahrt zu einer Entladestelle am Rande des Geländes wird die Türe geöffnet, durch die weitere Fahrbewegung wird der Inhalt des Kübels gleichmäßig verteilt. Abhängig vom ausgewählten Modell lassen sich über die Schneide während einer einzigen Fahrt einige wenige Kubikmeter bis zu mehr als 30 Kubikmeter aufnehmen.

Einsatzbereiche des Scrapers

Der Scraper ist ein Baufahrzeug mit der Bewegung von Erdreich als ausschließlicher Funktion, das in unerschlossenem Großgelände eingesetzt wird. Hier hilft das Baufahrzeug dabei, eine plane Grundfläche zu erzeugen und Erdreich in verschiedenen Größenordnungen abzutragen, wobei anschließend noch feinere Planierarbeiten mit spezialisierten Planierraupen stattfinden. Auch im öffentlichen Raum jenseits von Baugelände werden Scraper genutzt, beispielsweise um an Kies- und Sandstränden eine ebene und gleichmäßige Fläche zu erzeugen.

Auch wenn Schürfzüge eine wertvoller Funktion bei diversen Bauprojekten übernehmen, ist ihr Einsatz auf europäischen Baustellen zur Seltenheit geworden. Ohnehin wurden Scraper vorrangig in den USA und Großbritannien genutzt, in Deutschland wurden Erdarbeiten traditionell eher mittels Baggern durchgeführt. Auch heute sind Hydraulikbagger eine große Konkurrenz zu Schürfzügen und werden von vielen Betrieben der Branche bevorzugt angeschafft. Die überschaubare Nachfrage sorgt umgekehrt dafür, dass das Baugerät zu einem vergleichsweise günstigen Anschaffungspreis erhältlich ist.

Wichtige Anschaffungstipps von Scrapern

Im Vorfeld ist abzuklären, ob ein Scraper den individuellen Ansprüchen bei Bauprojekten aller Art genügt oder die gewünschten Aufgaben durch Bagger und andere Baugeräte übernommen werden können. Trotz solcher Konkurrenzgeräte lohnt die Anschaffung besonders, wenn der eigene Baubetrieb regelmäßig Aufgaben in größerem Baugelände übernimmt und mit dem Abtragen von großen Mengen Erdreich beauftragt wird. Orientiert hieran sind Antriebskraft des Fahrzeugs und Aufnahmekapazität des Kübels auszuwählen, die in größeren Dimensionen verständlicherweise höhere Kaufpreise aufweisen. Eine preiswerte Alternative ist der Erwerb des Vorderwagens eines Schürfzuges, um diesen hydraulisch über das Knickgelenk mit einem Traktor oder sonstigen Baufahrzeug zu verbinden.

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Scraper

Scraper sind schwere Baumaschinen, die vorrangig zur Bearbeitung des Erdreichs eingesetzt werden. Im deutschen Sprachgebrauch sind die Bezeichnungen Schürfzug bzw. Motorschürfwagen ebenfalls etabliert, wodurch die Arbeitsweise der Geräte deutlicher wird. Mit ihrer Hilfe lässt sich Erdreich aus diversen Materialien schichtweise abtragen, bereits gelöstes Erdreich lässt sich mit ihrer Hilfe transportieren und gezielt zusammentragen. Der Einsatz des Scrapers lohnt vor allem auf großen Geländeflächen mit zahlreichen Unebenheiten und ist vom reinen Planieren zu unterscheiden, da beim Schürfen das Abtragen der Erde bis zu mehreren Metern im Vordergrund steht.

Aufbau und Funktion der Scraper

Scraper verfügen über einen Vorder- und einen Hinterwagen, wobei letzterer ein klassisches Antriebsfahrzeug wie ein Traktor oder sonstiges Baufahrzeug sein kann. In vielen Modellen verfügen Vorder- und Hinterwagen über einen eigenen Antrieb, womit es zu einem Allradantrieb des viele Meter langen Baufahrzeugs kommt. Verbunden sind die beiden Einheiten des Fahrzeugs über ein Knickgelenk mit hydraulischem Antrieb. Die Motorleistung der kraftvollen Fahrzeuge setzt bei ca. 150 kW an und endet bei 450 kW oder mehr, die durchschnittliche Geschwindigkeit liegt zwischen 30 und 50 Stundenkilometern.

Bereits durch die alleinige Fahrtbewegung nach vorne löst die vorgelagerte Schneide des Scrapers Erdreich, die von einem dahinter angebrachten Kübel aufgenommen wird. Ist der Kübel gefüllt, wird dieser vom Boden angehoben und die Kübeltür hydraulisch geschlossen. Nach der Transportfahrt zu einer Entladestelle am Rande des Geländes wird die Türe geöffnet, durch die weitere Fahrbewegung wird der Inhalt des Kübels gleichmäßig verteilt. Abhängig vom ausgewählten Modell lassen sich über die Schneide während einer einzigen Fahrt einige wenige Kubikmeter bis zu mehr als 30 Kubikmeter aufnehmen.

Einsatzbereiche des Scrapers

Der Scraper ist ein Baufahrzeug mit der Bewegung von Erdreich als ausschließlicher Funktion, das in unerschlossenem Großgelände eingesetzt wird. Hier hilft das Baufahrzeug dabei, eine plane Grundfläche zu erzeugen und Erdreich in verschiedenen Größenordnungen abzutragen, wobei anschließend noch feinere Planierarbeiten mit spezialisierten Planierraupen stattfinden. Auch im öffentlichen Raum jenseits von Baugelände werden Scraper genutzt, beispielsweise um an Kies- und Sandstränden eine ebene und gleichmäßige Fläche zu erzeugen.

Auch wenn Schürfzüge eine wertvoller Funktion bei diversen Bauprojekten übernehmen, ist ihr Einsatz auf europäischen Baustellen zur Seltenheit geworden. Ohnehin wurden Scraper vorrangig in den USA und Großbritannien genutzt, in Deutschland wurden Erdarbeiten traditionell eher mittels Baggern durchgeführt. Auch heute sind Hydraulikbagger eine große Konkurrenz zu Schürfzügen und werden von vielen Betrieben der Branche bevorzugt angeschafft. Die überschaubare Nachfrage sorgt umgekehrt dafür, dass das Baugerät zu einem vergleichsweise günstigen Anschaffungspreis erhältlich ist.

Wichtige Anschaffungstipps von Scrapern

Im Vorfeld ist abzuklären, ob ein Scraper den individuellen Ansprüchen bei Bauprojekten aller Art genügt oder die gewünschten Aufgaben durch Bagger und andere Baugeräte übernommen werden können. Trotz solcher Konkurrenzgeräte lohnt die Anschaffung besonders, wenn der eigene Baubetrieb regelmäßig Aufgaben in größerem Baugelände übernimmt und mit dem Abtragen von großen Mengen Erdreich beauftragt wird. Orientiert hieran sind Antriebskraft des Fahrzeugs und Aufnahmekapazität des Kübels auszuwählen, die in größeren Dimensionen verständlicherweise höhere Kaufpreise aufweisen. Eine preiswerte Alternative ist der Erwerb des Vorderwagens eines Schürfzuges, um diesen hydraulisch über das Knickgelenk mit einem Traktor oder sonstigen Baufahrzeug zu verbinden.