Rückewagen / Forstanhänger

Rückewagen und Forstanhänger gehört zu den einfachsten Fahrzeugen der Forstwirtschaft, die dem Transport von gefälltem Holz dienen. Beim sogenannten Holzrücken kommt es zum Abtransport frisch gefällter Baumstämme zum Waldrand, um hier von spezialisierten Fahrzeugen wie Langholzwagen aufgenommen und weitertransportiert zu werden. Forstanhänger stehen in Konkurrenz zu anderen Spezialfahrzeugen wie Forwardern, Schleppern und Seilwinden und kommen im Vergleich zu diesen schlicht und ohne eigenständige Anbaugeräte daher. Stattdessen werden sie am häufigsten an Traktoren oder andere Forstfahrzeuge angehängt, um hier mit ihrer großen Ladefläche einen zusätzlichen Platz für ganze Baumstämme oder einzelne Abschnitte zu bieten.

Varianten und Funktion

Rückewagen werden mit eigenem Antrieb bzw. in Anhängerform produziert. Im ersten Fall sind die spezialisierten Forstfahrzeuge mit einem klassischen LKW oder Sattelschlepper zu vergleichen, der jedoch über eine deutlich längere Ablagefläche verfügt. Mit ihrer Kraft und Motorisierung sind die Fahrzeuge alleine für den Rückeweg konzipiert und somit seltener im öffentlichen Straßenverkehr einsetzbar. Ein weiterer Unterschied zu klassischen Baufahrzeugen oder LKW ergibt sich durch die spezifische Bereifung, um bei Fahrten über den unwegsamen Waldboden keinen Schaden zu nehmen.

Noch häufiger ist ihr Einsatz beim Holzrücken als Forstanhänger. Dieser lässt sich wie herkömmliche Anhänger für gewerbliche Zwecke an Traktoren oder andere Zugfahrzeuge ankoppeln. Anstelle der starren Verbindung zwischen Fahrzeug und Anhänger wird dem Forstanhänger zusätzlicher Freiraum gewährt, um diesen besser durch den engen und hindernisreichen Forst zu führen. Die Ladekapazität des Anhängers reicht je nach Größe von mehreren Hundert Kilogramm bis zu mehreren Tonnen und ist auf die Leistungsfähigkeit des Zugfahrzeugs abzustimmen.

Einsatzbereiche für Rückewagen

Der wesentliche Einsatzbereich für Rückewagen ist die Forstwirtschaft, hierneben können die Anhänger auch zum Transport auf dem Außengelände von holzverarbeitenden Unternehmen genutzt werden kann. Sie sind reine Transportfahrzeuge ohne weitere Funktionen, die Aufnahme des gefällten Holzes muss daher manuell oder mittels anderer Maschinen erfolgen. Lediglich in hochwertigen Varianten können Rückewagen über Anbaugeräte wie Ladekräne verfügen, um aktiv bei der Aufnahme von Baumstämmen weiterzuhelfen. In reiner Anhängerform werden die Antriebsachsen vieler Modelle ebenfalls technisch unterstützt, um das Zugfahrzeug und dessen Antrieb zu entlasten.

Forstanhänger sind eher einfache Fahrzeuge und werden meist unterstützend im Fuhrpark eines Forstbetriebs eingesetzt. Häufig werden Rückewagen ohne weitere technische Hilfsmittel in kleinen Waldstücken verwendet, in denen die Erntearbeit überschaubar bleibt und das manuelle Aufladen kleiner Baumstämme üblich ist. Durch ihr leichtes Gewicht eignen sich Rückewagen auch in Wäldern, wo eine höhere Bodenverdichtung und Schäden durch das Ziehen von Baumstämmen zu vermeiden sind und der Abtransport nicht die gesunde Entwicklung des Forstes gefährden soll.

Hinweise zur Anschaffung von Rückewagen

Forstanhänger sind für Betriebe aller Größenordnungen aufgrund der kompakten Abmessungen und des überschaubaren Preises eine beliebte Anschaffung. Die Vielfalt der Rückewagen ist groß, wesentliche Unterschiede ergeben sich durch die Ladekapazität, den ergänzenden Antrieb und potenziell vorhandene Anbaugeräte. Wer bei Forstarbeiten bereits andere Forstfahrzeuge nutzt und den Forstanhänger ausschließlich für den Abtransport über den Rückeweg benötigt, sollte sich bewusst gegen diese technischen Ergänzungen entscheiden. Größe der Ladefläche und die maximale Gesamtlast sollten der üblichen Holzmenge einer Ernte im jeweiligen Waldstück entsprechen, außerdem ist die Dimension der Forstanhänger im Verhältnis zum Zugfahrzeug zu überprüfen.

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Rückewagen / Forstanhänger

Rückewagen und Forstanhänger gehört zu den einfachsten Fahrzeugen der Forstwirtschaft, die dem Transport von gefälltem Holz dienen. Beim sogenannten Holzrücken kommt es zum Abtransport frisch gefällter Baumstämme zum Waldrand, um hier von spezialisierten Fahrzeugen wie Langholzwagen aufgenommen und weitertransportiert zu werden. Forstanhänger stehen in Konkurrenz zu anderen Spezialfahrzeugen wie Forwardern, Schleppern und Seilwinden und kommen im Vergleich zu diesen schlicht und ohne eigenständige Anbaugeräte daher. Stattdessen werden sie am häufigsten an Traktoren oder andere Forstfahrzeuge angehängt, um hier mit ihrer großen Ladefläche einen zusätzlichen Platz für ganze Baumstämme oder einzelne Abschnitte zu bieten.

Varianten und Funktion

Rückewagen werden mit eigenem Antrieb bzw. in Anhängerform produziert. Im ersten Fall sind die spezialisierten Forstfahrzeuge mit einem klassischen LKW oder Sattelschlepper zu vergleichen, der jedoch über eine deutlich längere Ablagefläche verfügt. Mit ihrer Kraft und Motorisierung sind die Fahrzeuge alleine für den Rückeweg konzipiert und somit seltener im öffentlichen Straßenverkehr einsetzbar. Ein weiterer Unterschied zu klassischen Baufahrzeugen oder LKW ergibt sich durch die spezifische Bereifung, um bei Fahrten über den unwegsamen Waldboden keinen Schaden zu nehmen.

Noch häufiger ist ihr Einsatz beim Holzrücken als Forstanhänger. Dieser lässt sich wie herkömmliche Anhänger für gewerbliche Zwecke an Traktoren oder andere Zugfahrzeuge ankoppeln. Anstelle der starren Verbindung zwischen Fahrzeug und Anhänger wird dem Forstanhänger zusätzlicher Freiraum gewährt, um diesen besser durch den engen und hindernisreichen Forst zu führen. Die Ladekapazität des Anhängers reicht je nach Größe von mehreren Hundert Kilogramm bis zu mehreren Tonnen und ist auf die Leistungsfähigkeit des Zugfahrzeugs abzustimmen.

Einsatzbereiche für Rückewagen

Der wesentliche Einsatzbereich für Rückewagen ist die Forstwirtschaft, hierneben können die Anhänger auch zum Transport auf dem Außengelände von holzverarbeitenden Unternehmen genutzt werden kann. Sie sind reine Transportfahrzeuge ohne weitere Funktionen, die Aufnahme des gefällten Holzes muss daher manuell oder mittels anderer Maschinen erfolgen. Lediglich in hochwertigen Varianten können Rückewagen über Anbaugeräte wie Ladekräne verfügen, um aktiv bei der Aufnahme von Baumstämmen weiterzuhelfen. In reiner Anhängerform werden die Antriebsachsen vieler Modelle ebenfalls technisch unterstützt, um das Zugfahrzeug und dessen Antrieb zu entlasten.

Forstanhänger sind eher einfache Fahrzeuge und werden meist unterstützend im Fuhrpark eines Forstbetriebs eingesetzt. Häufig werden Rückewagen ohne weitere technische Hilfsmittel in kleinen Waldstücken verwendet, in denen die Erntearbeit überschaubar bleibt und das manuelle Aufladen kleiner Baumstämme üblich ist. Durch ihr leichtes Gewicht eignen sich Rückewagen auch in Wäldern, wo eine höhere Bodenverdichtung und Schäden durch das Ziehen von Baumstämmen zu vermeiden sind und der Abtransport nicht die gesunde Entwicklung des Forstes gefährden soll.

Hinweise zur Anschaffung von Rückewagen

Forstanhänger sind für Betriebe aller Größenordnungen aufgrund der kompakten Abmessungen und des überschaubaren Preises eine beliebte Anschaffung. Die Vielfalt der Rückewagen ist groß, wesentliche Unterschiede ergeben sich durch die Ladekapazität, den ergänzenden Antrieb und potenziell vorhandene Anbaugeräte. Wer bei Forstarbeiten bereits andere Forstfahrzeuge nutzt und den Forstanhänger ausschließlich für den Abtransport über den Rückeweg benötigt, sollte sich bewusst gegen diese technischen Ergänzungen entscheiden. Größe der Ladefläche und die maximale Gesamtlast sollten der üblichen Holzmenge einer Ernte im jeweiligen Waldstück entsprechen, außerdem ist die Dimension der Forstanhänger im Verhältnis zum Zugfahrzeug zu überprüfen.