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Mobilfräse

Die Mobilfräse ist ein kompaktes und fahrbares Baugerät, das bei der Bearbeitung von Böden aller Art verwendet wird. Wie bei industriellen Fräsen zeichnet sich das Gerät durch Schneidwerkzeuge wie Messer oder Meißel aus, die in Baubranche und Landwirtschaft vorrangig der Bearbeitung des Erdreichs dienen. Im Unterschied zu größeren Fahrzeugen mit Fräsen als Anbaugerät zeichnet sich die Mobilfräse durch einen überschaubaren Leistungsbereich und kompakte Abmessungen aus. Hierdurch lässt sich die Spezialfräse auch bei beengten Verhältnissen einsetzen und hilft bei Leitungs- und Kanalarbeiten, wo größere und leistungsstärkere Fräsen keinen Platz fänden.

Aufbau und Eigenschaften der Mobilfräse

Die meisten Fräsen sind als Anbaugeräte konzipiert, die im Heck von kompakten Baufahrzeugen wie Minibaggern oder Planierfahrzeugen angebracht werden. Durch weitere Anbaugeräte in der Front des Baufahrzeugs wird so ein multifunktioneller Charakter des Baugeräts gewährleistet. Angetrieben werden die Trägerfahrzeuge im Regelfall über einen Dieselmotor, wobei die kompakten Bauweise für eine Leistung von durchschnittlich 30 bis 50 kW sorgt. Die Fräse selbst wird über eine hydraulische Steuerung betrieben, wobei die Leistung des Trägerfahrzeugs die Stärke der Fräse und ihre Einsatzmöglichkeiten auf bestimmten Böden vorgibt.

Die reduzierte Bauweise der Mobilfräse bringt ein geringes Eigengewicht mit sich, wodurch der Bodenauflagedruck reduziert werden kann. Auch die Stabilität im Fahrverhalten ist bei diesen kompakten Baufahrzeugen höher und ermöglicht eine präzisere Bearbeitung des Bodens auf engstem Raum. Die meisten Mobilfräsen verfügen über keine Fahrerkabine, stattdessen werden Fahrwerk und Hydraulik über einen offenen Sitzplatz vom Aufbau aus kontrolliert. Zeitgemäße Fräsen leisten durch ein automatisches Ausschalten beim Verlassen des Sitzes einen wertvollen Beitrag zur Arbeitssicherheit.

Einsatzbereiche für Mobilfräsen

Der häufigste Einsatz der Mobilfräse ergibt sich in der Landwirtschaft, wo sie als modernisierte Variante des traditionellen Pfluges verwendet wird. Wie bei einer größeren Grubenfräse im Bauwesen sorgt die Fräse beim Überfahren von Äckern und Feldern für einen gleichmäßigen Aushub des Bodens, um anschließend das Saatgut einzuführen und die Bodenfläche wieder zu schließen. Häufig wird die Funktion der Mobilfräse direkt mit Anbaugeräten kombiniert, die für die Aussaat verantwortlich sind.

Im Bauwesen wird die Mobilfräse vorrangig für Kanal- und Leitungsarbeiten herangezogen. Das kompakte Fahrzeug erzeugt einen Graben von einigen Dezimetern über eine Strecke von vielen Metern hinweg, in die in einer späteren Bauphase Elektro- oder Wasserleitungen gelegt werden. Der Einsatz von Mobilfräsen findet bevorzugt in Wohngebieten statt, in denen bestehende Immobilien die Verwendung großformatiger Fräsen erschweren. Die Breite eines gefrästen Grabens überschreitet oftmals keine 30 cm, in der Tiefe sind Werte zwischen 100 und 150 cm üblich.

Hinweise zum Kauf der Fräse

Da die Mobilfräse vorrangig als Anbaugerät vertrieben wird, sollte im Maschinenpark des eigenen Unternehmens ein geeignetes Trägerfahrzeug zu finden sein. Bei diesem ist die hydraulische Steuerung für ein Anbaugerät vorauszusetzen, deren Leistungswerte der ausgewählten Fräse entsprechen. Auch Gewicht und Spurbreite sollten der angebauten Fräse genügen, um das Fahrzeug über eine gerade Strecke hinweg über den frisch gefrästen Graben führen zu können. Abhängig vom Einsatzgebiet wie der Landwirtschaft oder gewerblichen Bauplätzen sollte die Ergänzung um passende Anbaugeräte nicht versäumt werden. Neu oder gebraucht gekauft, lassen sich so über eine einzige Fahrtstrecke mehrere Arbeitsschritte hintereinander effizient ausführen.

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Mobilfräse

Die Mobilfräse ist ein kompaktes und fahrbares Baugerät, das bei der Bearbeitung von Böden aller Art verwendet wird. Wie bei industriellen Fräsen zeichnet sich das Gerät durch Schneidwerkzeuge wie Messer oder Meißel aus, die in Baubranche und Landwirtschaft vorrangig der Bearbeitung des Erdreichs dienen. Im Unterschied zu größeren Fahrzeugen mit Fräsen als Anbaugerät zeichnet sich die Mobilfräse durch einen überschaubaren Leistungsbereich und kompakte Abmessungen aus. Hierdurch lässt sich die Spezialfräse auch bei beengten Verhältnissen einsetzen und hilft bei Leitungs- und Kanalarbeiten, wo größere und leistungsstärkere Fräsen keinen Platz fänden.

Aufbau und Eigenschaften der Mobilfräse

Die meisten Fräsen sind als Anbaugeräte konzipiert, die im Heck von kompakten Baufahrzeugen wie Minibaggern oder Planierfahrzeugen angebracht werden. Durch weitere Anbaugeräte in der Front des Baufahrzeugs wird so ein multifunktioneller Charakter des Baugeräts gewährleistet. Angetrieben werden die Trägerfahrzeuge im Regelfall über einen Dieselmotor, wobei die kompakten Bauweise für eine Leistung von durchschnittlich 30 bis 50 kW sorgt. Die Fräse selbst wird über eine hydraulische Steuerung betrieben, wobei die Leistung des Trägerfahrzeugs die Stärke der Fräse und ihre Einsatzmöglichkeiten auf bestimmten Böden vorgibt.

Die reduzierte Bauweise der Mobilfräse bringt ein geringes Eigengewicht mit sich, wodurch der Bodenauflagedruck reduziert werden kann. Auch die Stabilität im Fahrverhalten ist bei diesen kompakten Baufahrzeugen höher und ermöglicht eine präzisere Bearbeitung des Bodens auf engstem Raum. Die meisten Mobilfräsen verfügen über keine Fahrerkabine, stattdessen werden Fahrwerk und Hydraulik über einen offenen Sitzplatz vom Aufbau aus kontrolliert. Zeitgemäße Fräsen leisten durch ein automatisches Ausschalten beim Verlassen des Sitzes einen wertvollen Beitrag zur Arbeitssicherheit.

Einsatzbereiche für Mobilfräsen

Der häufigste Einsatz der Mobilfräse ergibt sich in der Landwirtschaft, wo sie als modernisierte Variante des traditionellen Pfluges verwendet wird. Wie bei einer größeren Grubenfräse im Bauwesen sorgt die Fräse beim Überfahren von Äckern und Feldern für einen gleichmäßigen Aushub des Bodens, um anschließend das Saatgut einzuführen und die Bodenfläche wieder zu schließen. Häufig wird die Funktion der Mobilfräse direkt mit Anbaugeräten kombiniert, die für die Aussaat verantwortlich sind.

Im Bauwesen wird die Mobilfräse vorrangig für Kanal- und Leitungsarbeiten herangezogen. Das kompakte Fahrzeug erzeugt einen Graben von einigen Dezimetern über eine Strecke von vielen Metern hinweg, in die in einer späteren Bauphase Elektro- oder Wasserleitungen gelegt werden. Der Einsatz von Mobilfräsen findet bevorzugt in Wohngebieten statt, in denen bestehende Immobilien die Verwendung großformatiger Fräsen erschweren. Die Breite eines gefrästen Grabens überschreitet oftmals keine 30 cm, in der Tiefe sind Werte zwischen 100 und 150 cm üblich.

Hinweise zum Kauf der Fräse

Da die Mobilfräse vorrangig als Anbaugerät vertrieben wird, sollte im Maschinenpark des eigenen Unternehmens ein geeignetes Trägerfahrzeug zu finden sein. Bei diesem ist die hydraulische Steuerung für ein Anbaugerät vorauszusetzen, deren Leistungswerte der ausgewählten Fräse entsprechen. Auch Gewicht und Spurbreite sollten der angebauten Fräse genügen, um das Fahrzeug über eine gerade Strecke hinweg über den frisch gefrästen Graben führen zu können. Abhängig vom Einsatzgebiet wie der Landwirtschaft oder gewerblichen Bauplätzen sollte die Ergänzung um passende Anbaugeräte nicht versäumt werden. Neu oder gebraucht gekauft, lassen sich so über eine einzige Fahrtstrecke mehrere Arbeitsschritte hintereinander effizient ausführen.