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Kreissäge

Eine Kreissäge wird zur spanenden Trennung von entsprechenden Werkstücken genutzt. Bearbeitet werden können dabei zahlreiche Werkstoffe, wie zum Beispiel Holz, Kunststoff, Metall, Baustoffe oder auch Naturstein. Kreissägen lassen sich dabei sowohl nach Art bzw. Typ als auch nach Einsatzgebiet unterteilen. In der Praxis werden Kreissägen vorzugsweise für das Trennen von Holz und Metall verwendet. Allerdings unterscheiden sich die Maschinen teilweise erheblich im Hinblick auf die integrierten Funktionen sowie auf die Dimensionen. Daher werden Sägen dieser Art auch nach industriellen und handwerklichen Einsatz differenziert.

Großes Angebot an stationären Kreissägen

Von den Arten her lassen sich die Maschinen in Stationäre Kreissägen sowie in Kreissägen zum Innenlochtrennen sowie in Handkreissägen unterteilen. Erstere, die auf Baustellen und Werkstätten zum Einsatz kommen, sind dann noch einmal in rund 15 unterschiedliche Kreissägenvarianten aufgegliedert. Folgende Sägen spielen dabei in Bezug auf die Nutzung eine dominante Rolle:

Besäumniskreissäge
Wird auch als Doppelsäumer bezeichnet und kommt vornehmlich in der Sägeindustrie zum Einsatz. Kann in lediglich einem Arbeitsschritt an Schnittholz einen Saum an zwei Seiten herstellen.

Formatkreissäge
Wird vorzugsweise in der Tischlerei eingesetzt. Schneidet Kunststoff und NE-Metalle; außerdem prädestiniert für das Zuschneiden von Holzwerkstoffen und Massivholz.

Knappsäge
Werden zum Abkürzen bzw. zum Kappen von Holz (vertikal zum Werkstück) genutzt.

Radial-Arm-Kreissäge
Kann den Arm ausschwenken und Gehrungsschnitte erzeugen. Möglich sind sowohl Längsschnitte zur Parallelbesäumung als auch Schrägschnitte.

Steinkreissäge
Formatiert mit kreisrunden Sägeblättern (Durchmesser von rund 20 bis zu 500 cm) Naturwerksteine. Die Sägeblätter besitzen einen Stahlkern, auf dem Disken (diamantbesetzte Segmente) aufgelötet sind.

Plattensäge
Dient zum Zuschneiden von Holzplatten oder Platten aus Holzwerkstoffen, Nichteisenmetallen oder auch Verbundwerkstoffen. Die Plattensäge arbeitet in der Regel dabei mit einem Sägeaggregat.

Rolltischsäge
Ist eine Art Tischkreissäge. Wird überwiegend zur Verarbeitung von Brennholz eingesetzt. Kann aber auch Bretter, Balken und andere Holzmaterialien bearbeiten.

Wippkreissäge
Spezialisiert auf das Schneiden von Brennholz.


Kreissägen zum Innenlochtrennen ermöglichen ein Plus an Präzision

Kreissägen zum Innenlochtrennen kommen demgegenüber explizit zum Einsatz, wenn Präzision gefragt ist. Das Sägeblatt kann nämlich derart fest eingespannt werden, dass es im Gegensatz zu den stationären Kreissägen weniger "flattert" bzw. vibriert, Dies ermöglicht es, dass der jeweilige Nutzer mit dünneren Sägeblättern präzisere Schnitte setzt. Außerdem entsteht vergleichsweise weniger Lärm. Mit einer solchen Kreissäge werden zum Beispiel in der Halbleiterindustrie Halbleiterrohlinge zu Wafern geschnitten. Dabei wird eine anderweitig nicht erreichbarer Exaktheit bzw. Präzision (geometrische Planarität) erzielt.

Handkreissägen für den normalen Gebrauch

Handkreissägen unterscheiden sich sowohl im Aufbau als auch hinsichtlich des Einsatzzwecks maßgeblich von den stationären Modellen. Während bei einer von Hand geführten Kreissäge das Werkzeug grundsätzlich über das jeweilige Arbeitsstück geführt wird, wird das Arbeitsstück bei stationären Modellen über den integrierten Arbeitstisch gezogen. Außerdem ist bei einer Handkreissäge das eingespannte Sägeblatt nach oben hin sicher verdeckt. So wird das Umherfliegen von Spänen und auch mögliche Verletzungen vermieden. Auch der untere Sägeblattteil ist verdeckt. Hier kommt allerdings ein beweglicher Schutz zum Einsatz, der automatisch zurück geschoben wird, wenn das Sägeblatt in das Werkstück eindringt.

Kreissägen sind mit unterschiedlichen Antriebsauslegungen erhältlich

Angetrieben wird die Kreissägewelle mittels Zahn-, Flach- oder Keilriemen über unterschiedlich große Riemenscheiben. In Kombination mit den eingesetzten polumschaltbaren Drehstrommotoren lassen sich so verschiedene Drehzahlen und Schnittgeschwindigkeiten realisieren. Andere Kreissägen werden stattdessen direkt von extrem flachen Elektromotoren angetrieben. Bei dieser unterschiedliche Antriebsauslegung steht dabei besonders die zu erzielende Drehzahl im Fokus, die gemeinsam mit der jeweiligen Größe des Sägeblattes für die Schnittgeschwindigkeit verantwortlich ist. Welche Schnittgeschwindigkeit letztendlich zu wählen ist, hängt immer von dem zu schneidenden Material ab.

Eine Kreissäge wird zur spanenden Trennung von entsprechenden Werkstücken genutzt. Bearbeitet werden können dabei zahlreiche Werkstoffe, wie zum Beispiel Holz, Kunststoff, Metall, Baustoffe oder... mehr erfahren »
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Kreissäge

Eine Kreissäge wird zur spanenden Trennung von entsprechenden Werkstücken genutzt. Bearbeitet werden können dabei zahlreiche Werkstoffe, wie zum Beispiel Holz, Kunststoff, Metall, Baustoffe oder auch Naturstein. Kreissägen lassen sich dabei sowohl nach Art bzw. Typ als auch nach Einsatzgebiet unterteilen. In der Praxis werden Kreissägen vorzugsweise für das Trennen von Holz und Metall verwendet. Allerdings unterscheiden sich die Maschinen teilweise erheblich im Hinblick auf die integrierten Funktionen sowie auf die Dimensionen. Daher werden Sägen dieser Art auch nach industriellen und handwerklichen Einsatz differenziert.

Großes Angebot an stationären Kreissägen

Von den Arten her lassen sich die Maschinen in Stationäre Kreissägen sowie in Kreissägen zum Innenlochtrennen sowie in Handkreissägen unterteilen. Erstere, die auf Baustellen und Werkstätten zum Einsatz kommen, sind dann noch einmal in rund 15 unterschiedliche Kreissägenvarianten aufgegliedert. Folgende Sägen spielen dabei in Bezug auf die Nutzung eine dominante Rolle:

Besäumniskreissäge
Wird auch als Doppelsäumer bezeichnet und kommt vornehmlich in der Sägeindustrie zum Einsatz. Kann in lediglich einem Arbeitsschritt an Schnittholz einen Saum an zwei Seiten herstellen.

Formatkreissäge
Wird vorzugsweise in der Tischlerei eingesetzt. Schneidet Kunststoff und NE-Metalle; außerdem prädestiniert für das Zuschneiden von Holzwerkstoffen und Massivholz.

Knappsäge
Werden zum Abkürzen bzw. zum Kappen von Holz (vertikal zum Werkstück) genutzt.

Radial-Arm-Kreissäge
Kann den Arm ausschwenken und Gehrungsschnitte erzeugen. Möglich sind sowohl Längsschnitte zur Parallelbesäumung als auch Schrägschnitte.

Steinkreissäge
Formatiert mit kreisrunden Sägeblättern (Durchmesser von rund 20 bis zu 500 cm) Naturwerksteine. Die Sägeblätter besitzen einen Stahlkern, auf dem Disken (diamantbesetzte Segmente) aufgelötet sind.

Plattensäge
Dient zum Zuschneiden von Holzplatten oder Platten aus Holzwerkstoffen, Nichteisenmetallen oder auch Verbundwerkstoffen. Die Plattensäge arbeitet in der Regel dabei mit einem Sägeaggregat.

Rolltischsäge
Ist eine Art Tischkreissäge. Wird überwiegend zur Verarbeitung von Brennholz eingesetzt. Kann aber auch Bretter, Balken und andere Holzmaterialien bearbeiten.

Wippkreissäge
Spezialisiert auf das Schneiden von Brennholz.


Kreissägen zum Innenlochtrennen ermöglichen ein Plus an Präzision

Kreissägen zum Innenlochtrennen kommen demgegenüber explizit zum Einsatz, wenn Präzision gefragt ist. Das Sägeblatt kann nämlich derart fest eingespannt werden, dass es im Gegensatz zu den stationären Kreissägen weniger "flattert" bzw. vibriert, Dies ermöglicht es, dass der jeweilige Nutzer mit dünneren Sägeblättern präzisere Schnitte setzt. Außerdem entsteht vergleichsweise weniger Lärm. Mit einer solchen Kreissäge werden zum Beispiel in der Halbleiterindustrie Halbleiterrohlinge zu Wafern geschnitten. Dabei wird eine anderweitig nicht erreichbarer Exaktheit bzw. Präzision (geometrische Planarität) erzielt.

Handkreissägen für den normalen Gebrauch

Handkreissägen unterscheiden sich sowohl im Aufbau als auch hinsichtlich des Einsatzzwecks maßgeblich von den stationären Modellen. Während bei einer von Hand geführten Kreissäge das Werkzeug grundsätzlich über das jeweilige Arbeitsstück geführt wird, wird das Arbeitsstück bei stationären Modellen über den integrierten Arbeitstisch gezogen. Außerdem ist bei einer Handkreissäge das eingespannte Sägeblatt nach oben hin sicher verdeckt. So wird das Umherfliegen von Spänen und auch mögliche Verletzungen vermieden. Auch der untere Sägeblattteil ist verdeckt. Hier kommt allerdings ein beweglicher Schutz zum Einsatz, der automatisch zurück geschoben wird, wenn das Sägeblatt in das Werkstück eindringt.

Kreissägen sind mit unterschiedlichen Antriebsauslegungen erhältlich

Angetrieben wird die Kreissägewelle mittels Zahn-, Flach- oder Keilriemen über unterschiedlich große Riemenscheiben. In Kombination mit den eingesetzten polumschaltbaren Drehstrommotoren lassen sich so verschiedene Drehzahlen und Schnittgeschwindigkeiten realisieren. Andere Kreissägen werden stattdessen direkt von extrem flachen Elektromotoren angetrieben. Bei dieser unterschiedliche Antriebsauslegung steht dabei besonders die zu erzielende Drehzahl im Fokus, die gemeinsam mit der jeweiligen Größe des Sägeblattes für die Schnittgeschwindigkeit verantwortlich ist. Welche Schnittgeschwindigkeit letztendlich zu wählen ist, hängt immer von dem zu schneidenden Material ab.