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Kleintraktor

Ein Kleintraktor gehört zur Familie der Traktoren, die teilweise auch als Ackerschlepper oder als Schlepper bezeichnet werden. Fahrzeuge dieser Art werden gemeinhin gerade in der Landwirtschaft als Zugmaschinen oder aber als Antrieb für landwirtschaftliche Maschinen genutzt. Außerdem kommen sie auch fernab der Landwirtschaft zum Beispiel in der Forstwirtschaft, im Gartenbau, im Bauwesen (Erdbewegung, Straßenbau, Garten- und Landschaftsbau), bei Kommunalbetrieben sowie auf Flughäfen zum Einsatz. In Nord- und Mitteldeutschland wird ein Traktor oftmals auch als Trecker bezeichnet, wobei sich dieser Begriff aus dem plattdeutschen Wort trecken (bedeutet "ziehen") ableitet. Demgegenüber werden im süddeutschen Raum zuweilen auch die Begriffe Schlepper oder Bulldog als Synonym für das Wort Traktor verwendet.

Motorisierung: Einstellungskriterien genießen Priorität

Kleintraktoren verfügen - analog der größeren Modelle - in der Regel über eine Lackierung in den jeweiligen markencharakteristischen Farben des entsprechenden Schlepperherstellers. Ausgenommen hiervon sind Modelle, die innerhalb der kommunalen Dienste, wie zum Beispiel in der Straßenmeisterei, zum Einsatz kommen. Als Schleppermotoren werden sowohl Einzylinder als auch Reihenmotoren (bis hin zu V12 Modellen) verwendet. Die modernen Kleintraktoren werden heute vornehmlich mit stehenden Diesel-Reihenmotoren ausgerüstet. Diese können über bis zu sechs Zylinder verfügen, die auf die jeweils bedarfsgerechten Leistungen eingestellt werden können. Wichtige Faktoren im Hinblick auf die Einstellungskriterien sind dabei der Hubraum, der Abgasturbolader, die Ladeluftkühlung sowie zum Beispiel auch verstellbare Einspritzpumpen. In der Regel werden die Motorelemente und die direkten Zubehör- bzw. Anbauteile immer bedarfsunabhängig angetrieben. Es gibt aber schon Typen, bei denen zum Beispiel die Druckluftbeschaffung, Kühlerflügel oder etwa die Hydraulikpumpen autark zu- oder abgeschaltet werden können. Gerade elektrische Antriebe erweisen sich hierbei als eine adäquate Lösung.

Kleintransporter lassen sich oftmals automatisch steuern

Kleintraktoren verfügen in der Regel über eine Motorleistung, die maximal bei 30 PS liegt. Die Lenkung erfolgt dabei vielfach mit hydraulischer bzw. elektro-hydraulischer Unterstützung der entsprechenden Übertragungskomponenten; allerdings sind viele Kleintraktoren auch mit vollhydraulischen Lenkungen ausgerüstet. Ist ein Kleintraktor einer vollhydraulischen Lenkung ausgestattet, kommt oftmals ein integrierter Lenkautomat zum Einsatz, der zum Beispiel über elektronische Sensoren gesteuert wird. Ohne direkte Einwirkung des Nutzers bzw. des Fahrers steuert sich der Kleintraktor auf diese Art quasi selbst entlang Fahrgasse, Pflanzenreihe oder einer anderen Leitlinie über das Feld. Die Bremsanlage ist dabei standardmäßig in der Form konstruiert, dass die Räder einzeln abgebremst werden können. Bei langsamen Fahrgeschwindigkeiten kann auf diese Art die Lenkung unterstützt werden, um kleinere Wendekreise zu ermöglichen.

Monitore und Handgas als wichtige Ausstattungselemente

Die Motor-Getriebe-Kopplung zeichnet sich explizit bei Kleintraktoren durch vielfältige Einstellungsmöglichkeiten aus. Zudem verfügen die qualitativ hochwertigen und leistungsstarken Modelle zumeist über umfangreiche Hydraulikeinstellungen sowie ein internes Beleuchtungsmanagement, was heute meistens über Monitore in der Fahrerkabine gesteuert wird. Außerdem setzen die Hersteller bei Kleintraktoren vorzugsweise auf Handgas. Dies liegt daran, dass der Fahrer dann eine bestimmte Motordrehzahl einstellen kann, ohne dass er permanent ein Pedal betätigen muss. Gerade bei zum Beispiel Zapfwellenarbeiten, die im Stand ausgeführt werden, ist das Handgas für den reibungslosen und zuverlässigen Betrieb der Pumpen verantwortlich.

Einsatz- und Kombinationsmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos

Grundsätzlich kommen Kleintraktoren als Zugmaschine und expliziter Arbeithelfer zum Einsatz. Zahlreiche Modelle zeichnen sich dabei durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten aus. So erledigen sie als Allrounder sowohl Aufgaben in Gärten, auf überschaubaren Arealen, auf Feldern sowie auch im kommunalen Bereich. Ihre Stärke ist die gegebene Flexibilität und die kompakte Leistungsfähigkeit. Denn sie decken häufig in einem Gerät sämtliche Anforderungen ab, die ansonsten von gleich mehreren und funktionell verschiedenen Fahrzeugen nötig machen. Dank einer Vielzahl von Zubehör respektive Anbaugeräten kann ein Kleintraktor zum Ziehen, Heben, Schieben, Mähen, Ernten und Grubbern eingesetzt werden. Diesbezüglich werden am häufigsten die Anbaugeräte Mähwerk, Frontlader, Anhänger, Fräse oder Pflug genutzt. Die jeweils einzelnen Anbaugeräte gestatten es dabei dem Besitzer, dass sich auch die Funktionen Schritt für Schritt erweitern. Ein Kleintraktor wird dadurch in die Lage versetzt, beispielsweise eine explizite Bodenbearbeitung mittels einer Bodenfräse oder aber das Mähen mit dem Mulcher zu realisieren. Die entsprechenden Kobinationsmöglichkeiten mit jeweils bedarfsgerechten Anbaugeräten sind nahezu grenzenlos.

Ein Kleintraktor gehört zur Familie der Traktoren, die teilweise auch als Ackerschlepper oder als Schlepper bezeichnet werden. Fahrzeuge dieser Art werden gemeinhin gerade in der Landwirtschaft... mehr erfahren »
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Kleintraktor

Ein Kleintraktor gehört zur Familie der Traktoren, die teilweise auch als Ackerschlepper oder als Schlepper bezeichnet werden. Fahrzeuge dieser Art werden gemeinhin gerade in der Landwirtschaft als Zugmaschinen oder aber als Antrieb für landwirtschaftliche Maschinen genutzt. Außerdem kommen sie auch fernab der Landwirtschaft zum Beispiel in der Forstwirtschaft, im Gartenbau, im Bauwesen (Erdbewegung, Straßenbau, Garten- und Landschaftsbau), bei Kommunalbetrieben sowie auf Flughäfen zum Einsatz. In Nord- und Mitteldeutschland wird ein Traktor oftmals auch als Trecker bezeichnet, wobei sich dieser Begriff aus dem plattdeutschen Wort trecken (bedeutet "ziehen") ableitet. Demgegenüber werden im süddeutschen Raum zuweilen auch die Begriffe Schlepper oder Bulldog als Synonym für das Wort Traktor verwendet.

Motorisierung: Einstellungskriterien genießen Priorität

Kleintraktoren verfügen - analog der größeren Modelle - in der Regel über eine Lackierung in den jeweiligen markencharakteristischen Farben des entsprechenden Schlepperherstellers. Ausgenommen hiervon sind Modelle, die innerhalb der kommunalen Dienste, wie zum Beispiel in der Straßenmeisterei, zum Einsatz kommen. Als Schleppermotoren werden sowohl Einzylinder als auch Reihenmotoren (bis hin zu V12 Modellen) verwendet. Die modernen Kleintraktoren werden heute vornehmlich mit stehenden Diesel-Reihenmotoren ausgerüstet. Diese können über bis zu sechs Zylinder verfügen, die auf die jeweils bedarfsgerechten Leistungen eingestellt werden können. Wichtige Faktoren im Hinblick auf die Einstellungskriterien sind dabei der Hubraum, der Abgasturbolader, die Ladeluftkühlung sowie zum Beispiel auch verstellbare Einspritzpumpen. In der Regel werden die Motorelemente und die direkten Zubehör- bzw. Anbauteile immer bedarfsunabhängig angetrieben. Es gibt aber schon Typen, bei denen zum Beispiel die Druckluftbeschaffung, Kühlerflügel oder etwa die Hydraulikpumpen autark zu- oder abgeschaltet werden können. Gerade elektrische Antriebe erweisen sich hierbei als eine adäquate Lösung.

Kleintransporter lassen sich oftmals automatisch steuern

Kleintraktoren verfügen in der Regel über eine Motorleistung, die maximal bei 30 PS liegt. Die Lenkung erfolgt dabei vielfach mit hydraulischer bzw. elektro-hydraulischer Unterstützung der entsprechenden Übertragungskomponenten; allerdings sind viele Kleintraktoren auch mit vollhydraulischen Lenkungen ausgerüstet. Ist ein Kleintraktor einer vollhydraulischen Lenkung ausgestattet, kommt oftmals ein integrierter Lenkautomat zum Einsatz, der zum Beispiel über elektronische Sensoren gesteuert wird. Ohne direkte Einwirkung des Nutzers bzw. des Fahrers steuert sich der Kleintraktor auf diese Art quasi selbst entlang Fahrgasse, Pflanzenreihe oder einer anderen Leitlinie über das Feld. Die Bremsanlage ist dabei standardmäßig in der Form konstruiert, dass die Räder einzeln abgebremst werden können. Bei langsamen Fahrgeschwindigkeiten kann auf diese Art die Lenkung unterstützt werden, um kleinere Wendekreise zu ermöglichen.

Monitore und Handgas als wichtige Ausstattungselemente

Die Motor-Getriebe-Kopplung zeichnet sich explizit bei Kleintraktoren durch vielfältige Einstellungsmöglichkeiten aus. Zudem verfügen die qualitativ hochwertigen und leistungsstarken Modelle zumeist über umfangreiche Hydraulikeinstellungen sowie ein internes Beleuchtungsmanagement, was heute meistens über Monitore in der Fahrerkabine gesteuert wird. Außerdem setzen die Hersteller bei Kleintraktoren vorzugsweise auf Handgas. Dies liegt daran, dass der Fahrer dann eine bestimmte Motordrehzahl einstellen kann, ohne dass er permanent ein Pedal betätigen muss. Gerade bei zum Beispiel Zapfwellenarbeiten, die im Stand ausgeführt werden, ist das Handgas für den reibungslosen und zuverlässigen Betrieb der Pumpen verantwortlich.

Einsatz- und Kombinationsmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos

Grundsätzlich kommen Kleintraktoren als Zugmaschine und expliziter Arbeithelfer zum Einsatz. Zahlreiche Modelle zeichnen sich dabei durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten aus. So erledigen sie als Allrounder sowohl Aufgaben in Gärten, auf überschaubaren Arealen, auf Feldern sowie auch im kommunalen Bereich. Ihre Stärke ist die gegebene Flexibilität und die kompakte Leistungsfähigkeit. Denn sie decken häufig in einem Gerät sämtliche Anforderungen ab, die ansonsten von gleich mehreren und funktionell verschiedenen Fahrzeugen nötig machen. Dank einer Vielzahl von Zubehör respektive Anbaugeräten kann ein Kleintraktor zum Ziehen, Heben, Schieben, Mähen, Ernten und Grubbern eingesetzt werden. Diesbezüglich werden am häufigsten die Anbaugeräte Mähwerk, Frontlader, Anhänger, Fräse oder Pflug genutzt. Die jeweils einzelnen Anbaugeräte gestatten es dabei dem Besitzer, dass sich auch die Funktionen Schritt für Schritt erweitern. Ein Kleintraktor wird dadurch in die Lage versetzt, beispielsweise eine explizite Bodenbearbeitung mittels einer Bodenfräse oder aber das Mähen mit dem Mulcher zu realisieren. Die entsprechenden Kobinationsmöglichkeiten mit jeweils bedarfsgerechten Anbaugeräten sind nahezu grenzenlos.