Holzbündelgerät

Das Holzbündelgerät ist ein spezielles Anbaugerät für Fahrzeuge der Forstwirtschaft, das sich auch im Waldgelände aufbocken und später wieder von Bau- und Forstfahrzeugen aufnehmen lässt. Das Gerät ist auf die Aufnahme und Sammlung von geerntetem Holz aufgelegt, wobei es im Unterschied zu anderen Forstmaschinen auf Abschnitte spezialisiert ist. Diese werden meist nach der Bearbeitung mit der Motorsäge manuell in das Holzbündelgerät eingelegt, um abschließend einen sicheren Transport der kleineren Holzstücke zu gewährleisten. Zur Befestigung werden Spanner und Bänder eingesetzt, die sich nach dem Transport der Abschnitte einfach abziehen lassen und ein Kippen des Ladegutes auf dem Gelände eines holzverarbeitenden Betriebs ermöglichen.

Aufbau und Funktion des Holzbündelgerätes

Das Holzbündelgerät ist im Regelfall in Halbschalen-Form mit einem Untergerüst auf mehreren Füßen zum Abstellen auf dem Waldboden bzw. als klassisches Anbaugerät gefertigt. Seine Grundstruktur ist mit Lastenkörben zu vergleichen, allerdings bleibt eine Längsseite des Gerätes geöffnet. Hierdurch wird es möglich, Abschnitte von Bäumen oder starken Ästen bei der Holzernte seitlich einzuführen und diese nach dem Abtransport zu kippen. Häufig für klassisches Scheitholz konzipiert, lassen sich in das Holzbündelgerät Holzstücke mit Längen von 30 bis mehr als 100 cm einlegen.

Die Belastbarkeit des Gerätes beträgt wenige 100 Kilogramm und ist auf Anzahl und Länge der Holzabschnitte abgestimmt, die in ihm ausreichend Platz finden. Nach dem Auffüllen des Gerätes wird es möglich, die einzelnen Holzscheite durch das mehrfache Bespannen in eine fixierte Einheit zu verwandeln, die sich einfacher transportieren und entladen lässt. Zu diesem Zweck verfügen viele Geräte über einen hydraulischen Antrieb, um die schweren Bündel eigenständig an ein Lastenfahrzeug abzugeben.

Einsatzbereiche für das Holzbündelgerät

Die Anschaffung eines Holzbündelgerätes lohnt primär für professionelle Forstbetriebe, die regelmäßig mit der Holzernte befasst sind. Nach dem Fällen von Bäumen wird neben dem Abtransport von hochwertigen und großen Baumstämmen mit der Zerkleinerung von Stämmen und Ästen begonnen, die als Abschnitte beispielsweise für Brennholz genutzt werden können. Das Holzbündelgerät ermöglicht es, die Holzscheite nach Bearbeitung durch einen Holzspalter oder das manuelle Zersägen aufzunehmen, zu sammeln und als Bündel an Betriebe oder den Handel abzugeben.

Die Anschaffung des Gerätes lohnt außerdem für holzverarbeitenden Betriebe, die selbst keine Erntearbeiten verrichten. Bekommen diese über einen Partnerbetrieb Holzstämme im Großformat angeliefert, wird auf dem Firmengelände das Spalten des Holzes mit dem anschließenden Bündeln übernommen. Auch für Städte und Gemeinden kann die Anschaffung lohnen, sofern verschiedene Waldgebiete eigenmächtig zu bewirtschaften sind. Hier wird das Holzbündelgerät zur Unterstützung bei städtischen Fällarbeiten und der Weiterverarbeitung des anfallenden Holzes eingesetzt.

Tipps zur Anschaffung eines Holzbündelgeräts

Holzbündelgeräte unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Abmessungen, was die maximale Aufnahmegröße der Holzscheite beeinflusst. In welcher Größe Abschnitte erstellt und verarbeitet werden sollen, hängt von der späteren Nutzung des Holzes ab und sollte den eigenen betrieblichen Bedürfnissen entsprechen. Mit seiner Eigenschaft als klassisches Anbaugerät ist das Holzbündelgerät auf ein Forstfahrzeug angewiesen, das die Leistung für die hydraulische Steuerung liefert. Vor dem Kauf des Gerätes ist deshalb ein Blick auf den vorhanden Fuhrpark mit freien Fahrzeugen und einer ausreichenden Leistungsstärke zu werfen. Sinnvoll kann es sein, das Gerät direkt mit einem Holzspalter auf Forstfahrzeugen zu kombinieren.

Das Holzbündelgerät ist ein spezielles Anbaugerät für Fahrzeuge der Forstwirtschaft, das sich auch im Waldgelände aufbocken und später wieder von Bau- und Forstfahrzeugen aufnehmen lässt. Das... mehr erfahren »
Fenster schließen
Holzbündelgerät

Das Holzbündelgerät ist ein spezielles Anbaugerät für Fahrzeuge der Forstwirtschaft, das sich auch im Waldgelände aufbocken und später wieder von Bau- und Forstfahrzeugen aufnehmen lässt. Das Gerät ist auf die Aufnahme und Sammlung von geerntetem Holz aufgelegt, wobei es im Unterschied zu anderen Forstmaschinen auf Abschnitte spezialisiert ist. Diese werden meist nach der Bearbeitung mit der Motorsäge manuell in das Holzbündelgerät eingelegt, um abschließend einen sicheren Transport der kleineren Holzstücke zu gewährleisten. Zur Befestigung werden Spanner und Bänder eingesetzt, die sich nach dem Transport der Abschnitte einfach abziehen lassen und ein Kippen des Ladegutes auf dem Gelände eines holzverarbeitenden Betriebs ermöglichen.

Aufbau und Funktion des Holzbündelgerätes

Das Holzbündelgerät ist im Regelfall in Halbschalen-Form mit einem Untergerüst auf mehreren Füßen zum Abstellen auf dem Waldboden bzw. als klassisches Anbaugerät gefertigt. Seine Grundstruktur ist mit Lastenkörben zu vergleichen, allerdings bleibt eine Längsseite des Gerätes geöffnet. Hierdurch wird es möglich, Abschnitte von Bäumen oder starken Ästen bei der Holzernte seitlich einzuführen und diese nach dem Abtransport zu kippen. Häufig für klassisches Scheitholz konzipiert, lassen sich in das Holzbündelgerät Holzstücke mit Längen von 30 bis mehr als 100 cm einlegen.

Die Belastbarkeit des Gerätes beträgt wenige 100 Kilogramm und ist auf Anzahl und Länge der Holzabschnitte abgestimmt, die in ihm ausreichend Platz finden. Nach dem Auffüllen des Gerätes wird es möglich, die einzelnen Holzscheite durch das mehrfache Bespannen in eine fixierte Einheit zu verwandeln, die sich einfacher transportieren und entladen lässt. Zu diesem Zweck verfügen viele Geräte über einen hydraulischen Antrieb, um die schweren Bündel eigenständig an ein Lastenfahrzeug abzugeben.

Einsatzbereiche für das Holzbündelgerät

Die Anschaffung eines Holzbündelgerätes lohnt primär für professionelle Forstbetriebe, die regelmäßig mit der Holzernte befasst sind. Nach dem Fällen von Bäumen wird neben dem Abtransport von hochwertigen und großen Baumstämmen mit der Zerkleinerung von Stämmen und Ästen begonnen, die als Abschnitte beispielsweise für Brennholz genutzt werden können. Das Holzbündelgerät ermöglicht es, die Holzscheite nach Bearbeitung durch einen Holzspalter oder das manuelle Zersägen aufzunehmen, zu sammeln und als Bündel an Betriebe oder den Handel abzugeben.

Die Anschaffung des Gerätes lohnt außerdem für holzverarbeitenden Betriebe, die selbst keine Erntearbeiten verrichten. Bekommen diese über einen Partnerbetrieb Holzstämme im Großformat angeliefert, wird auf dem Firmengelände das Spalten des Holzes mit dem anschließenden Bündeln übernommen. Auch für Städte und Gemeinden kann die Anschaffung lohnen, sofern verschiedene Waldgebiete eigenmächtig zu bewirtschaften sind. Hier wird das Holzbündelgerät zur Unterstützung bei städtischen Fällarbeiten und der Weiterverarbeitung des anfallenden Holzes eingesetzt.

Tipps zur Anschaffung eines Holzbündelgeräts

Holzbündelgeräte unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Abmessungen, was die maximale Aufnahmegröße der Holzscheite beeinflusst. In welcher Größe Abschnitte erstellt und verarbeitet werden sollen, hängt von der späteren Nutzung des Holzes ab und sollte den eigenen betrieblichen Bedürfnissen entsprechen. Mit seiner Eigenschaft als klassisches Anbaugerät ist das Holzbündelgerät auf ein Forstfahrzeug angewiesen, das die Leistung für die hydraulische Steuerung liefert. Vor dem Kauf des Gerätes ist deshalb ein Blick auf den vorhanden Fuhrpark mit freien Fahrzeugen und einer ausreichenden Leistungsstärke zu werfen. Sinnvoll kann es sein, das Gerät direkt mit einem Holzspalter auf Forstfahrzeugen zu kombinieren.