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Gusskocher

Mit einem Gusskocher können Baustoffe wie zum Beispiel Teer, Asphalt oder Zement gekocht und transportiert werden. In der Regel handelt es sich dabei um ein fahrbares Arbeitsgerät, das entweder auf einem Anhänger, auf einem LKW-Fahrgestell oder aber auf einer abstellbaren Wechselbrücke montiert ist. Ein Gusskocher respektive Gussasphaltkocher sorgt aber nicht nur dafür, dass Asphalt oder Teer stets an der jeweiligen Baustelle bedarfsgerecht vorhanden ist. Er ist auch dafür verantwortlich, dass diese vergleichsweise schnell härtenden Baustoffe kontinuierlich flüssig bleiben. So wird zum Beispiel der Gussasphalt während des Transports oder auch der Wartezeit am Einsatzort ständig aufgeheizt; zudem wird der flüssige Asphalt gleichzeitig durch ein integriertes Rührwerk gemischt.

Gusskocher: Die Rührwerke sind die entscheidenden Bauteile

Das ständige Rühren des flüssigen Asphalts ist dabei unverzichtbar. Beim Gussasphalt handelt es sich nämlich um ein Gemisch, das aus Sand, Bitumen, Steinmehl, Splitt und noch weiteren Zutaten besteht. Die verwendeten Stoffe weisen teilweise erhebliche Unterschiede bei der jeweiligen Korngröße auf. Damit die großen Gesteinskörnungen während des Transports nicht auf den Grund des Kesselbodens absinken, muss dieses Mischgut daher eben permanent vermengt bzw. gleichmäßig verteilt werden. Aus diesem Grund ist ein Gussasphaltkocher stets mit einem Rührwerk ausgestattet, das sich extrem langsam dreht. In der Regel werden Rührwerke dieser Art dann auch aus hitzebeständigem Spezialstahl gefertigt. Fixiert sind die jeweiligen Rührinstrumente bzw. -wellen in Kugellagern. Als Antrieb wird in den meisten Fällen ein schallgekapselter Dieselmotor verwendet. Allerdings ist es bei einigen Modellen auch möglich, dass der laufende LKW-Motor für den Betrieb des Gusskochers sorgt. Auch der Betrieb der Hydraulikpumpe, mittels der sich der Gusskocher um einige Zentimeter kippen lässt, wird von laufenden LKW-Motor gewährleistet.

Die Temperatur wird meistens durch eine eigene Gasbrenneranlage erzeugt

Grundsätzlich muss ein Gussasphaltkocher Verarbeitungstemperaturen von rund 220 bis 235°C gewährleisten. Diese Temperatur wird durch eine integrierte Gasbrenneranlage erzeugt. Dabei wird das Mischgut thermostatgesteuert stets auf der jeweils gewünschten Temperatur gehalten. Mit entsprechender Energie versorgt wird die Heizung dabei von expliziten Gastanks, die auf das Fahrergestell aufmontiert wurden. Bei kleinere Brennern kommen allerdings auch mitgeführte Gasflaschen zum Einsatz. Einige Kocher werden aber auch alternativ mit Öl als Brennstoff versorgt. Dabei werden die entsprechenden Temperaturen sowie auch der Arbeitsdruck ständig durch ein internes Alarmsystem sowie durch einen expliziten Schaltkasten überwacht. Die entsprechenden Werte können dann bei Bedarf gemeinsam mit anderen relevanten Daten (Betriebszeiten etc.) ausgelesen und jederzeit per Datenanschluss weiter geleitet werden. Sollte eine Überhitzung des Mischguts bzw. des Kochers drohen, schaltet sich der Gusskocher automatisch selbstständig ab.

Ein Gusskocher kann bis zu 12.000 Liter flüssigen Asphalt mit sich führen

Der Gusskocher bzw. der Kessel wird vorzugsweise aus Spezialstahl mit einer Dicke von acht bis zehn Millimetern hergestellt; außerdem wird er umlaufend mit Isoliermaterial wie Steinwolle versehen. Gerade die modernen Kocher sind dabei oftmals mit einer Außenverkleidung aus Edelstahl ausgestattet, während - aus Gewichtsgründen - die Kotflügel des Transportfahrzeugs vorzugsweise aus Aluminium bestehen. Dabei stehen zwei unterschiedliche Aufbautypen zur Verfügung. So können mit den vertikal ausgerichteten und auf dem Fahrgestell stehenden Gusskochern etwa 200 bis 6.200 Liter - je nach Transportvolumen des Anhängers bzw. des Lastkraftwagens - mitgeführt werden. Demgegenüber ermöglichen die liegend aufgebauten Gusskocher weitaus größere Transportkapazitäten. Wird beispielsweise ein Sattelauflieger als Fahrzeug genutzt, ist ein Volumen von 12.000 Litern durchaus möglich. Prinzipiell können beide Varianten dabei flexibel eingesetzt werden. Zum einen sind die Gussasphaltkocher bei der Asphaltierung von Straßen nahezu unersetzlich, aber sie werden auch vermehrt im Hoch- und Tiefbau eingesetzt. Gerade bei der Zementierung von Fundamenten kommen Gusskocher ständig zum Einsatz.

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Gusskocher

Mit einem Gusskocher können Baustoffe wie zum Beispiel Teer, Asphalt oder Zement gekocht und transportiert werden. In der Regel handelt es sich dabei um ein fahrbares Arbeitsgerät, das entweder auf einem Anhänger, auf einem LKW-Fahrgestell oder aber auf einer abstellbaren Wechselbrücke montiert ist. Ein Gusskocher respektive Gussasphaltkocher sorgt aber nicht nur dafür, dass Asphalt oder Teer stets an der jeweiligen Baustelle bedarfsgerecht vorhanden ist. Er ist auch dafür verantwortlich, dass diese vergleichsweise schnell härtenden Baustoffe kontinuierlich flüssig bleiben. So wird zum Beispiel der Gussasphalt während des Transports oder auch der Wartezeit am Einsatzort ständig aufgeheizt; zudem wird der flüssige Asphalt gleichzeitig durch ein integriertes Rührwerk gemischt.

Gusskocher: Die Rührwerke sind die entscheidenden Bauteile

Das ständige Rühren des flüssigen Asphalts ist dabei unverzichtbar. Beim Gussasphalt handelt es sich nämlich um ein Gemisch, das aus Sand, Bitumen, Steinmehl, Splitt und noch weiteren Zutaten besteht. Die verwendeten Stoffe weisen teilweise erhebliche Unterschiede bei der jeweiligen Korngröße auf. Damit die großen Gesteinskörnungen während des Transports nicht auf den Grund des Kesselbodens absinken, muss dieses Mischgut daher eben permanent vermengt bzw. gleichmäßig verteilt werden. Aus diesem Grund ist ein Gussasphaltkocher stets mit einem Rührwerk ausgestattet, das sich extrem langsam dreht. In der Regel werden Rührwerke dieser Art dann auch aus hitzebeständigem Spezialstahl gefertigt. Fixiert sind die jeweiligen Rührinstrumente bzw. -wellen in Kugellagern. Als Antrieb wird in den meisten Fällen ein schallgekapselter Dieselmotor verwendet. Allerdings ist es bei einigen Modellen auch möglich, dass der laufende LKW-Motor für den Betrieb des Gusskochers sorgt. Auch der Betrieb der Hydraulikpumpe, mittels der sich der Gusskocher um einige Zentimeter kippen lässt, wird von laufenden LKW-Motor gewährleistet.

Die Temperatur wird meistens durch eine eigene Gasbrenneranlage erzeugt

Grundsätzlich muss ein Gussasphaltkocher Verarbeitungstemperaturen von rund 220 bis 235°C gewährleisten. Diese Temperatur wird durch eine integrierte Gasbrenneranlage erzeugt. Dabei wird das Mischgut thermostatgesteuert stets auf der jeweils gewünschten Temperatur gehalten. Mit entsprechender Energie versorgt wird die Heizung dabei von expliziten Gastanks, die auf das Fahrergestell aufmontiert wurden. Bei kleinere Brennern kommen allerdings auch mitgeführte Gasflaschen zum Einsatz. Einige Kocher werden aber auch alternativ mit Öl als Brennstoff versorgt. Dabei werden die entsprechenden Temperaturen sowie auch der Arbeitsdruck ständig durch ein internes Alarmsystem sowie durch einen expliziten Schaltkasten überwacht. Die entsprechenden Werte können dann bei Bedarf gemeinsam mit anderen relevanten Daten (Betriebszeiten etc.) ausgelesen und jederzeit per Datenanschluss weiter geleitet werden. Sollte eine Überhitzung des Mischguts bzw. des Kochers drohen, schaltet sich der Gusskocher automatisch selbstständig ab.

Ein Gusskocher kann bis zu 12.000 Liter flüssigen Asphalt mit sich führen

Der Gusskocher bzw. der Kessel wird vorzugsweise aus Spezialstahl mit einer Dicke von acht bis zehn Millimetern hergestellt; außerdem wird er umlaufend mit Isoliermaterial wie Steinwolle versehen. Gerade die modernen Kocher sind dabei oftmals mit einer Außenverkleidung aus Edelstahl ausgestattet, während - aus Gewichtsgründen - die Kotflügel des Transportfahrzeugs vorzugsweise aus Aluminium bestehen. Dabei stehen zwei unterschiedliche Aufbautypen zur Verfügung. So können mit den vertikal ausgerichteten und auf dem Fahrgestell stehenden Gusskochern etwa 200 bis 6.200 Liter - je nach Transportvolumen des Anhängers bzw. des Lastkraftwagens - mitgeführt werden. Demgegenüber ermöglichen die liegend aufgebauten Gusskocher weitaus größere Transportkapazitäten. Wird beispielsweise ein Sattelauflieger als Fahrzeug genutzt, ist ein Volumen von 12.000 Litern durchaus möglich. Prinzipiell können beide Varianten dabei flexibel eingesetzt werden. Zum einen sind die Gussasphaltkocher bei der Asphaltierung von Straßen nahezu unersetzlich, aber sie werden auch vermehrt im Hoch- und Tiefbau eingesetzt. Gerade bei der Zementierung von Fundamenten kommen Gusskocher ständig zum Einsatz.