Forwarder

Als Forwarder wird ein Spezialwerkzeug aus der Forstwirtschaft bezeichnet, das ausschließlich für die Holzernte genutzt wird. Die leistungsstarke Maschine ermöglicht einen Transport von längeren Baumstämmen auf drei oder vier Achsen und sorgt für den Abtransport vom Ort des Fällens zum Waldrand. Der Forwarder übernimmt somit als leistungsstarkes und technisches Gerät eine traditionsreiche Aufgabe von Forstbetrieben, die in früheren Epochen durch Zugpferde ausgeführt wurde. Für den Abtransport vom Waldgelände zu einem verarbeitenden Betrieb wird die Funktion eines Forwarders nicht benötigt, stattdessen hievt das Spezialgerät das aufgeladene Holz auf LKW oder andere Fahrzeuge mit entsprechender Ladefläche.

Aufbau und Funktion von Forwardern

Forwarder sind großformatige Fahrzeuge, die im Unterschied zu Ladern oder Sattelschleppern ihre meterlange Auflagefläche vor der Fahrerkabine führen. Das auf mehreren Achsen gelagerte Fahrzeug verfügt über eine Knicklenkung, um eine präzise Steuerung und hohe Wendigkeit im Waldgelände zu gewährleisten und sich trotz großer Dimensionen auf engstem Raum fortbewegen zu können. Mit seinem hydraulischen Antrieb ist das Fortfahrzeug in der Lage, Baumstämme über einen Ausleger mit entsprechendem Anbaugerät aufzunehmen und auf die vorgelagerte Ladefläche abzulegen.

Für den Einsatz des Forwarders muss bereits ein Rückeweg im Forst bestehen, der beispielsweise durch einen Harvester im Vorfeld angelegt wurde. Auch auf diesen präparierten Wegen ist die Ausstattung des Fahrzeugs mit Spezialreifen unverzichtbar, herkömmliche Pneus würden aufgrund der vielfältigen natürlichen Hindernisse und des unwegsamen Bodens schnell Schaden nehmen. Für die sichere Aufnahme und Ablage des geernteten Holzes auf der Ladefläche sind Forwarder auf vorgefertigte Abschnitte angewiesen, also grob bearbeitete Baumstämme mit einer ungefähr gleichen Länge.

Einsatzbereiche für Forwarder

Forwarder kommen ausschließlich in Forstbetrieben zum Einsatz und sind eine Einzweckmaschine, deren Aufgabe von keinem anderen Fahrzeug der Bau- und Forstwirtschaft übernommen werden kann. Die Anschaffung lohnt für alle professionellen Forstbetriebe, die über eine große Forstfläche verfügen und sich die Erntearbeit erleichtern möchten. Im kleineren Waldgelände sind die Distanzen zwischen dem Ernteort und dem Abtransport durch LKW deutlich geringer, so dass sich andere Möglichkeiten für den Transport über den Rückeweg ergeben.

Abhängig von der technischen Ausstattung lässt sich der Forwarder auch in kompliziert befahrbarem Gelände oder zu gesonderten Erntezeiten nutzen. Viele Modells verfügen standardmäßig über die Ausstattung mit Halogenscheinwerfern, so dass sich die Ernte- und Transportarbeit auch in den Abend- und Nachtstunden durchführen lässt. Durch Bogie-Bänder, die auf die Reifen des Forwarders aufgezogen werden, erhält das Forstfahrzeug eine bessere Bodenhaftung, wodurch sich sein Einsatzbereich auch auf Waldgelände an Abhängen oder in einem sonst nur schwer zu befahrenden Gelände erweitern lässt.

Hinweise zur Anschaffung von Forwardern

Die Anschaffung des Forstfahrzeugs ist für Betriebe der Branche alternativlos, um sich einen unerlässlichen Arbeitsschritt der Holzernte zu erleichtern. Welcher Forwarder den eigenen Einsatzzwecken am ehesten entspricht, sollte von der Größe des Forstes und der Geländeform abhängig gemacht werden. Gerade in anspruchsvollen Waldgebieten mit großen Höhenunterschieden sind kraftvolle Maschinen mit einer entsprechenden Bereifung unverzichtbar. Unterschiede zwischen einzelnen Markenherstellern gibt es außerdem im Grundaufbau der Fahrerkabine, der eingesetzten Steuertechnik sowie technischen Extras für den Fahrzeugführer, beispielsweise mit einer integrierten Klimaanlage. Mit solchen Ergänzungen und höherer Leistungsfähigkeit steigt auch der Preis, weshalb nicht in überdimensionierte Leistungswerte investiert werden sollte.

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Forwarder

Als Forwarder wird ein Spezialwerkzeug aus der Forstwirtschaft bezeichnet, das ausschließlich für die Holzernte genutzt wird. Die leistungsstarke Maschine ermöglicht einen Transport von längeren Baumstämmen auf drei oder vier Achsen und sorgt für den Abtransport vom Ort des Fällens zum Waldrand. Der Forwarder übernimmt somit als leistungsstarkes und technisches Gerät eine traditionsreiche Aufgabe von Forstbetrieben, die in früheren Epochen durch Zugpferde ausgeführt wurde. Für den Abtransport vom Waldgelände zu einem verarbeitenden Betrieb wird die Funktion eines Forwarders nicht benötigt, stattdessen hievt das Spezialgerät das aufgeladene Holz auf LKW oder andere Fahrzeuge mit entsprechender Ladefläche.

Aufbau und Funktion von Forwardern

Forwarder sind großformatige Fahrzeuge, die im Unterschied zu Ladern oder Sattelschleppern ihre meterlange Auflagefläche vor der Fahrerkabine führen. Das auf mehreren Achsen gelagerte Fahrzeug verfügt über eine Knicklenkung, um eine präzise Steuerung und hohe Wendigkeit im Waldgelände zu gewährleisten und sich trotz großer Dimensionen auf engstem Raum fortbewegen zu können. Mit seinem hydraulischen Antrieb ist das Fortfahrzeug in der Lage, Baumstämme über einen Ausleger mit entsprechendem Anbaugerät aufzunehmen und auf die vorgelagerte Ladefläche abzulegen.

Für den Einsatz des Forwarders muss bereits ein Rückeweg im Forst bestehen, der beispielsweise durch einen Harvester im Vorfeld angelegt wurde. Auch auf diesen präparierten Wegen ist die Ausstattung des Fahrzeugs mit Spezialreifen unverzichtbar, herkömmliche Pneus würden aufgrund der vielfältigen natürlichen Hindernisse und des unwegsamen Bodens schnell Schaden nehmen. Für die sichere Aufnahme und Ablage des geernteten Holzes auf der Ladefläche sind Forwarder auf vorgefertigte Abschnitte angewiesen, also grob bearbeitete Baumstämme mit einer ungefähr gleichen Länge.

Einsatzbereiche für Forwarder

Forwarder kommen ausschließlich in Forstbetrieben zum Einsatz und sind eine Einzweckmaschine, deren Aufgabe von keinem anderen Fahrzeug der Bau- und Forstwirtschaft übernommen werden kann. Die Anschaffung lohnt für alle professionellen Forstbetriebe, die über eine große Forstfläche verfügen und sich die Erntearbeit erleichtern möchten. Im kleineren Waldgelände sind die Distanzen zwischen dem Ernteort und dem Abtransport durch LKW deutlich geringer, so dass sich andere Möglichkeiten für den Transport über den Rückeweg ergeben.

Abhängig von der technischen Ausstattung lässt sich der Forwarder auch in kompliziert befahrbarem Gelände oder zu gesonderten Erntezeiten nutzen. Viele Modells verfügen standardmäßig über die Ausstattung mit Halogenscheinwerfern, so dass sich die Ernte- und Transportarbeit auch in den Abend- und Nachtstunden durchführen lässt. Durch Bogie-Bänder, die auf die Reifen des Forwarders aufgezogen werden, erhält das Forstfahrzeug eine bessere Bodenhaftung, wodurch sich sein Einsatzbereich auch auf Waldgelände an Abhängen oder in einem sonst nur schwer zu befahrenden Gelände erweitern lässt.

Hinweise zur Anschaffung von Forwardern

Die Anschaffung des Forstfahrzeugs ist für Betriebe der Branche alternativlos, um sich einen unerlässlichen Arbeitsschritt der Holzernte zu erleichtern. Welcher Forwarder den eigenen Einsatzzwecken am ehesten entspricht, sollte von der Größe des Forstes und der Geländeform abhängig gemacht werden. Gerade in anspruchsvollen Waldgebieten mit großen Höhenunterschieden sind kraftvolle Maschinen mit einer entsprechenden Bereifung unverzichtbar. Unterschiede zwischen einzelnen Markenherstellern gibt es außerdem im Grundaufbau der Fahrerkabine, der eingesetzten Steuertechnik sowie technischen Extras für den Fahrzeugführer, beispielsweise mit einer integrierten Klimaanlage. Mit solchen Ergänzungen und höherer Leistungsfähigkeit steigt auch der Preis, weshalb nicht in überdimensionierte Leistungswerte investiert werden sollte.