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Details

Forstmaschinen / Forsttechnik

Forstgeräte und Forsttechnik – Maschinen, die im Wald nie fehlen dürfen
Der Begriff „Forst“ ist natürlich jedem bekannt und wird landläufig als bewaldetes Gebiet verstanden. Doch was ist der Forst eigentlich genau, welche Baumbestände werden als solcher bezeichnet und welche nicht, welche Arbeiten werden im Forst verrichtet und welche Forsttechnik ist dabei unverzichtbar?
Während im frühen Mittelalter um das 7. Jahrhundert der Begriff für die Beschreibung von herrenlosem, ungenutztem Land verwendet wurde, war die Bezeichnung „Forst“ in späteren Jahren für große Waldstücke gebräuchlich, die damit von kleineren Flächen unterschieden wurden, die schlicht „Wald“ waren. Außerdem kamen im Laufe der Jahrhunderte auch Nutzungseinschränkungen hinzu, die ebenfalls den Wald vom Forst abtrennten. Der Forst in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden sowie in den meisten anderen europäischen Ländern war damals somit meist ein eingeschränktes Gebiet, in dem der Grundherr bestimmte Verwendungen, wie z. B. die Jagd und Holzgewinnung, verwehrte, während Landstücke, die als Wald deklariert waren, für die allgemeine Nutzung freigegeben waren. Zur Verwaltung dieser Nutzungsflächen wurden daher entsprechende Strukturen eingesetzt, die im Sinne einer heutigen Forstverwaltung über die Rechte des Grundherrn in dessen Wald wachten.

Der heutige Forst wird in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ähnlich interpretiert: „Wald“ und „Forst“ werden im täglichen Sprachgebrauch gleichwertig verwendet. Dennoch gibt es Unterscheidungen, die sich vor allen Dingen auf die exakte Vegetation beziehen, welche in den jeweiligen Baumbeständen vorherrscht. So setzen sich Wälder nach diesem Verständnis zumeist aus den Baumarten zusammen, die in der jeweiligen Region natürlich vorkommen, während Forste häufig auch standortfremde Baumarten aufweisen und durch Pflanzung künstlich begründet wurden.

Für den Forst in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden kann abschließend festgehalten werden, dass heute alle Wälder die Bezeichnung „Forst“ tragen, in denen Wirtschaft - gleich welcher Form - betrieben wird. Wälder sind im engsten Sinne nur noch die Baumbestände, in denen es zu keinerlei menschlichem Einfluss kommt.

Die Arbeiten im Forst

Wald und Forst bieten nicht nur facettenreichen Lebensraum für unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten, sondern sind auch gleichzeitig Arbeitsbereich für viele Berufsgruppen. Vom Revierjäger über den Forstwirt, den Förster oder den Forstakademiker bis hin zum Forsttechniker und dem Forstwirtschaftsmeister gibt es viele Arbeitsfelder, die auf den bewaldeten Flächen das natürliche Gleichgewicht pflegen, Wirtschaft treiben oder für Nutzflächen sorgen. Dabei ist allen forstlichen Berufen gemein, dass sie sich nicht ohne die entsprechende Forsttechnik ausführen lassen, mit denen Bäume sicher und zuverlässig gefällt, Bodenarbeiten umgesetzt sowie Pflegetätigkeiten optimal durchgeführt werden können. Die Vielfalt der dabei zum Einsatz kommenden Forsttechnik in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ist dabei groß und jeder, der privat oder beruflich im Wald arbeitet, sollte für seine Tätigkeit das richtige Material verwenden. Gerade im Forst sind die Arbeiten mit einem hohen Risikopotential verbunden. Daher sollte nie alleine und stets mit größter Vorsicht gearbeitet werden. Die Qualität und verwendungsspezifische Auswahl des Arbeitsgeräts für den Forst trägt dazu ebenfalls einen großen Teil bei.

Die Waldarbeit besteht grundsätzlich aus allen Tätigkeiten, bei denen es um die Pflege und Nutzung des Forstes geht. Dazu zählen unter anderem:
- Anpflanzung von neuen Forstkulturen
- Pflege von gezielten Kulturen durch Lichtung, Läuterung oder Kahlschlag
- Ernte von Holz
- Rücken von Stämmen
- Anlegen von Waldwegen

Die Arbeitsmittel für die Tätigkeiten im Forst

Waldarbeit kann sehr unterschiedliche Facetten haben. Mal ist viel Kraft und der Einsatz leistungsstarker Forsttechnik erforderlich, mal sind filigranere Vorgehensweisen gefragt, um andere Bestände nicht zu beschädigen und Gefahrensituationen zu vermeiden. Die Forsttechnik, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden dazu verwendet wird, ist dementsprechend ebenso vielseitig und an die jeweiligen Arbeiten speziell angepasst. Wurden früher noch hauptsächlich Äxte, Fällkeile, Sägen, Beile oder Hippen eingesetzt, ist das Portfolio der Forsttechnik mittlerweile deutlich größer geworden. Dank modernster Technik kann heute im Forst schneller, sicherer und ertragreicher gearbeitet werden.

Die unterschiedlichen Arbeitsgeräte in der Forsttechnik:

Sägen
Sägen sind für das Arbeiten zur Holzernte unverzichtbar. Ob Stamm oder Äste: Die Säge ist das wichtigste Werkzeug, um selbst große Baumriesen in handliches Kaminholz und jede andere Form zu verwandeln. Dabei gibt es Sägen in den unterschiedlichsten Ausführungen, um dem jeweiligen Arbeitsanspruch gerecht zu werden. Bandsägen sind für das komfortable Zerteilen von größeren Stücken in handliche Formate ideal und bieten meist einen Tisch, auf dem das Schnittgut der Säge zugeführt werden kann. Motorsägen, ob mit Elektro- oder Verbrennungsmotor, sind der Klassiker bei der Waldarbeit, denn sie bieten viel Reichweite, kraftvolle Sägeleistung und eine enorme Arbeitsfreiheit, die gerade in unwegsamem Gelände erforderlich ist. Kreissägen schließlich ermöglichen bei der forsttechnischen Arbeit ein hohes Maß an feinen, präzisen Schnittarbeiten, sodass Holzstücke exakt ausgearbeitet werden können. Natürlich darf in keiner Werkzeugausstattung für den Forst die Handsäge fehlen, denn nicht immer steht Strom oder Kraftstoff zur Verfügung, um die motorisierten Sägen zu betreiben. Dann hilft nur noch Muskelkraft, mit der auch Handsägen für gute Resultate sorgen können.

Forstzubehör
Wo Werkzeug im Einsatz ist, darf das passende Zubehör natürlich nicht fehlen. Forstzubehör setzt sich dabei aus den unterschiedlichsten Hilfsmitteln zusammen, mit denen die größeren Geräte und Maschinen in einwandfreiem Zustand gehalten werden können. Dazu zählen beispielsweise Messinstrumente, Pflegemittel, Schmierstoffe, Handschuhe und Bekleidung sowie viele weitere Artikel, welche die Arbeit im Forst erleichtern.

Fräsmaschinen
Fräsmaschinen dürfen bei vielen Forstarbeiten nicht fehlen, denn schließlich sind sie für die Begradigung von Bodenflächen erforderlich und räumen durch ihre Schneidwerkzeuge auch Hindernisse aus zugewucherten Wegen. Fräsen für den Forst können unterschiedlich strukturiert sein, sodass sie auf Schneidarbeiten oder Bodenbearbeitung spezialisiert sind. Auch Baumstümpfe lassen sich durch die zerspanende Funktion der Fräsmaschinen leicht entfernen.

Hacker und Häcksler
Wer Bäume fällt, Hecken und Büsche stutzt oder sonstige Schnittreste produziert, kann auf die Dienste eines Häckslers zählen. Diese Forstmaschinen zerkleinern Gehölz und Pflanzenreste aller Art und lassen von Altholz und Schnittgut nur noch Späne zurück, die sich ebenfalls weiterverwenden lässt. Auch zum Mulchen lassen sich Häcksler hervorragend einsetzen.

Hackschnitzelmaschine
Mit Hackschnitzelmaschinen können ganze Baumstümpfe, Sträucher, Büsche und sogar Plastikreste und Papier sowie sonstige Abfälle zerkleinert werden. Damit ist die Hackschnitzelmaschine ein robuster Helfer, wenn es bei der Forsttechnik in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Niederlande handfest zur Sache geht und Wege freigeschnitten werden müssen sowie Schnittreste und Abfälle kompakt verarbeitet werden sollen.

Harvester
Mit einem Harvester erledigt sich die Holzernte im Wald fast wie von selbst. Die Holzerntemaschinen erfüllen gleich mehrere Funktionen, mit welchen das Fällen von Bäumen sowie die Weiterverarbeitung auch für große Waldgebiete deutlich zügiger umgesetzt werden kann. Harvester können zum einen die jeweiligen Bäume fixieren und anschließend sicher fällen, zum anderen können sie dann den Baum entasten und den fertigen Stamm zum weiteren Transport bereitlegen. Harvester gibt es mit einer unterschiedlichen Anzahl an Achsen sowie auch als Raupenfahrzeug mit Kette. Auch sogenannte Schreiter, die auf Stelzen stehen, sind unter den Harvestern verbreitet. Der große Vorteil eines Harvesters ist, dass sich damit die Holzernte deutlich beschleunigen lässt und vor allen Dingen auch größere Holzmassen mit einem überschaubaren Zeitaufwand verarbeitet werden können. Während diese praktische Forsttechnik in Skandinavien nahezu die komplette Holzernte mechanisch durchführt, sind Harvester in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden noch nicht die tonangebenden Forstmaschinen, aber in den vergangenen Jahren deutlich auf dem Vormarsch.

Forwarder
Forwarder werden ebenfalls zur Holzernte genutzt und sind für den Abtransport von längeren Baumstämmen auf mehreren Achsen zuständig. Die Forwarder-Forsttechnik ermöglicht das Aufladen des Holzes auf LKW und andere Transportgeräte und transportiert selbst das gefällte Holz vom Fällort zum Abholplatz. Damit ersetzen sie die in früheren Zeiten genutzten Zugpferde.

Holzfeuerung
Die Forsttechnik zur Holzfeuerung beschreibt alle Maschinen, die meist nicht direkt am Einsatzort im Wald verwendet werden, sondern stationär am Unternehmen platziert sind, um das gefällte Holz gezielt zur Gewinnung von Feuerholz weiterzuverarbeiten. Damit lassen sich z. B. Schnitzel oder Pellets schneiden, bzw. das entsprechende Grundmaterial für die Herstellung des jeweiligen Heizmaterials herstellen. Grundsätzlich sind viele Maschinen für die Holzfeuerung ähnlich einem Häcksler und besitzen, im Falle der Herstellung von Pellets, auch Heizanlagen, um das Brennmaterial optimal in die entsprechende Form pressen zu können. Werden keine Pellets gepresst, fehlt diese Wärmezufuhr und die Holzfeuerungsmaschine ist den Häckslern und Hackschnitzelmaschinen nahezu gleich.

Holzspalter
Mit Holzspaltern können größere Baumstücke der Länge nach in Scheite gespalten werden. Die gespaltenen Holzscheite wiederum können dann weiterverarbeitet werden, um beispielsweise Feuerholz für Öfen und Kamine zu gewinnen. Holzspalter arbeiten zumeist mit einer Hydraulik, um die benötigte Kraft zum Spalten aufzubringen. Es gibt aber auch kleinere Maschinen, die mit einem Gewindestangenantrieb arbeiten.

Rückewagen / Forstanhänger
Sowohl Rückewagen und Forstanhänger dienen dem einfachen Zweck, das gefällte Holz vom Ort des Fällens an den Waldrand zu transportieren. Dort werden die Holzstücke dann von weiteren Transportfahrzeugen aufgenommen. In der Regel sind Rückewagen und Forstanhänger ohne Spezialaufbauten und werden meist an Traktoren oder andere Forstfahrzeuge angehängt, wodurch die Transportfläche vergrößert wird.

Rückezange
Die Rückezange darf nicht fehlen, wenn bei der Holzernte das gefällte Holz zum Transport oder zur Umlagerung umgeschichtet werden soll. Die namensgebende Zange greift den Stamm und hebt ihn an die gewünschte Position. Rückezangen sind meist flexibel einsetzbar und lassen sich häufig auf das jeweilige Forstgerät als Anbau aufsetzen. Es gibt aber auch Rückezangen, die dauerhaft mit einem bestimmten Forstfahrzeug verbunden sind.

Schälmaschine / Entrindungsmaschine
Soll die Rinde eines Stammes bei der Holzernte entfernt werden, ist eine Schälmaschine / Entrindungsmaschine die richtige Forsttechnik. Mit diesem speziellen Forstgerät lassen sich Schädlinge bekämpfen und das Holz kann gleich am Fällort für den weiteren Transport und die anschließende Verarbeitung vorbereitet werden. Schälmaschinen können darüber hinaus auch mit Zusatzfunktionen ausgestattet sein und so auch mit einer integrierten Säge die weiteren Arbeiten vorbereiten.

Schneidspalter
Mit dem Schneidspalter werden bereits gefällte Stämme weiterbearbeitet. Damit lassen sich Kaminholz und sonstiges Brennholz herstellen, indem der Schneidspalter gleichzeitig für Spalten und Sägen sorgt. Schneidspalter gibt es sowohl in mobilen Ausführungen, sodass sie gleich im Forst eingesetzt werden können, als auch in stationären Variationen, die in Sägewerken dauerhaft installiert sind.

Seilwinde
Für nahezu jede Arbeit im Bereich der Forsttechnik in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ist der Einsatz einer Seilwinde unverzichtbar. Mittels Haken und Ösen lassen sich damit Gegenstände fixieren und auch Fahrzeuge stabilisieren oder abschleppen. Nach der Baumfällung kommen Seilwinden zum Einsatz, um den Stamm herauszuziehen und den Ersttransport vorzubereiten. Dabei sind Seilwinden in der Regel Anbaugeräte an Forstfahrzeugen und werden über deren Antrieb eingeholt.

Forstschild
Der Forstschild gehört zum bedeutenden Zubehör in der Forsttechnik. Damit werden Forstfahrzeuge gekennzeichnet und signalisieren passierenden Menschen, dass sie sich im Bereich von Forstarbeiten befinden. Forstschilder tragen einen erheblichen Teil zur Risikominimierung und Sicherheit am Arbeitsplatz im Forst bei.

Wurzelstockfräse
Um nach dem Fällen eines Baumes auch den Wurzelstock nahezu restlos aus dem Boden zu entfernen und so Raum für die Neuanpflanzung zu bieten, ist die Wurzelstockfräse das richtige Forstgerät. Dabei zerkleinert die Wurzelstockfräse mit rotierenden Schneidvorrichtungen das Wurzelwerk und schafft so eine ebene Untergrundfläche.

Holzbündelgerät
Das Holzbündelgerät kommt meistens als Anbau auf anderen Forstfahrzeugen zum Einsatz und nimmt das geerntete Holz auf, um es für einen sicheren Transport weiterzuverarbeiten. Dabei fasst das Holzbündelgerät mit Spannern und Bändern die Holzstücke zusammen, um diese nach dem Transport einfach abladen zu können.

Hochentaster
Soll ein Baum nicht gefällt werden, bedarf es regelmäßiger Pflege, damit er gesund bleibt und auch die umliegenden Bäume oder Stromleitungen nicht beeinträchtigt werden. Zum Kappen von hochgelegenen Ästen bietet sich daher ein Hochentaster an, der mit einem Schneidschwert am Ende eines langen Stabes auch im Bereich der Baumkrone Schneidarbeiten durchführen kann. Ein Hochentaster kommt nicht nur im Forstbetrieb zum Einsatz, sondern dient auch zur Pflege von heimischen Obst- oder Nutzbäumen.

Das richtige Forstgerät und die passende Forsttechnik für Sie

Wenn auch Sie auf der Suche nach der passenden Forsttechnik in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder den Niederlanden sind, dann sind Sie bei Maschine.com genau richtig! Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an speziellen Werkzeugen, Geräten und Maschinen für die Forstarbeit, in der auch Sie für Ihre individuelle Nutzung das Richtige finden werden. Vom Forstzubehör bis zum großen Harvester - Wir bieten Ihnen moderne Technik, die bei jeder Forstarbeit überzeugt. Bei Fragen aller Art zum Thema „Forst und Forsttechnik in Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande“ steht Ihnen zudem unser fachkundiges Team mit Rat und Tat zur Seite.

Forstgeräte und Forsttechnik – Maschinen, die im Wald nie fehlen dürfen Der Begriff „Forst“ ist natürlich jedem bekannt und wird landläufig als bewaldetes Gebiet verstanden. Doch was ist der Forst... mehr erfahren »
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Forstmaschinen / Forsttechnik

Forstgeräte und Forsttechnik – Maschinen, die im Wald nie fehlen dürfen
Der Begriff „Forst“ ist natürlich jedem bekannt und wird landläufig als bewaldetes Gebiet verstanden. Doch was ist der Forst eigentlich genau, welche Baumbestände werden als solcher bezeichnet und welche nicht, welche Arbeiten werden im Forst verrichtet und welche Forsttechnik ist dabei unverzichtbar?
Während im frühen Mittelalter um das 7. Jahrhundert der Begriff für die Beschreibung von herrenlosem, ungenutztem Land verwendet wurde, war die Bezeichnung „Forst“ in späteren Jahren für große Waldstücke gebräuchlich, die damit von kleineren Flächen unterschieden wurden, die schlicht „Wald“ waren. Außerdem kamen im Laufe der Jahrhunderte auch Nutzungseinschränkungen hinzu, die ebenfalls den Wald vom Forst abtrennten. Der Forst in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden sowie in den meisten anderen europäischen Ländern war damals somit meist ein eingeschränktes Gebiet, in dem der Grundherr bestimmte Verwendungen, wie z. B. die Jagd und Holzgewinnung, verwehrte, während Landstücke, die als Wald deklariert waren, für die allgemeine Nutzung freigegeben waren. Zur Verwaltung dieser Nutzungsflächen wurden daher entsprechende Strukturen eingesetzt, die im Sinne einer heutigen Forstverwaltung über die Rechte des Grundherrn in dessen Wald wachten.

Der heutige Forst wird in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ähnlich interpretiert: „Wald“ und „Forst“ werden im täglichen Sprachgebrauch gleichwertig verwendet. Dennoch gibt es Unterscheidungen, die sich vor allen Dingen auf die exakte Vegetation beziehen, welche in den jeweiligen Baumbeständen vorherrscht. So setzen sich Wälder nach diesem Verständnis zumeist aus den Baumarten zusammen, die in der jeweiligen Region natürlich vorkommen, während Forste häufig auch standortfremde Baumarten aufweisen und durch Pflanzung künstlich begründet wurden.

Für den Forst in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden kann abschließend festgehalten werden, dass heute alle Wälder die Bezeichnung „Forst“ tragen, in denen Wirtschaft - gleich welcher Form - betrieben wird. Wälder sind im engsten Sinne nur noch die Baumbestände, in denen es zu keinerlei menschlichem Einfluss kommt.

Die Arbeiten im Forst

Wald und Forst bieten nicht nur facettenreichen Lebensraum für unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten, sondern sind auch gleichzeitig Arbeitsbereich für viele Berufsgruppen. Vom Revierjäger über den Forstwirt, den Förster oder den Forstakademiker bis hin zum Forsttechniker und dem Forstwirtschaftsmeister gibt es viele Arbeitsfelder, die auf den bewaldeten Flächen das natürliche Gleichgewicht pflegen, Wirtschaft treiben oder für Nutzflächen sorgen. Dabei ist allen forstlichen Berufen gemein, dass sie sich nicht ohne die entsprechende Forsttechnik ausführen lassen, mit denen Bäume sicher und zuverlässig gefällt, Bodenarbeiten umgesetzt sowie Pflegetätigkeiten optimal durchgeführt werden können. Die Vielfalt der dabei zum Einsatz kommenden Forsttechnik in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ist dabei groß und jeder, der privat oder beruflich im Wald arbeitet, sollte für seine Tätigkeit das richtige Material verwenden. Gerade im Forst sind die Arbeiten mit einem hohen Risikopotential verbunden. Daher sollte nie alleine und stets mit größter Vorsicht gearbeitet werden. Die Qualität und verwendungsspezifische Auswahl des Arbeitsgeräts für den Forst trägt dazu ebenfalls einen großen Teil bei.

Die Waldarbeit besteht grundsätzlich aus allen Tätigkeiten, bei denen es um die Pflege und Nutzung des Forstes geht. Dazu zählen unter anderem:
- Anpflanzung von neuen Forstkulturen
- Pflege von gezielten Kulturen durch Lichtung, Läuterung oder Kahlschlag
- Ernte von Holz
- Rücken von Stämmen
- Anlegen von Waldwegen

Die Arbeitsmittel für die Tätigkeiten im Forst

Waldarbeit kann sehr unterschiedliche Facetten haben. Mal ist viel Kraft und der Einsatz leistungsstarker Forsttechnik erforderlich, mal sind filigranere Vorgehensweisen gefragt, um andere Bestände nicht zu beschädigen und Gefahrensituationen zu vermeiden. Die Forsttechnik, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden dazu verwendet wird, ist dementsprechend ebenso vielseitig und an die jeweiligen Arbeiten speziell angepasst. Wurden früher noch hauptsächlich Äxte, Fällkeile, Sägen, Beile oder Hippen eingesetzt, ist das Portfolio der Forsttechnik mittlerweile deutlich größer geworden. Dank modernster Technik kann heute im Forst schneller, sicherer und ertragreicher gearbeitet werden.

Die unterschiedlichen Arbeitsgeräte in der Forsttechnik:

Sägen
Sägen sind für das Arbeiten zur Holzernte unverzichtbar. Ob Stamm oder Äste: Die Säge ist das wichtigste Werkzeug, um selbst große Baumriesen in handliches Kaminholz und jede andere Form zu verwandeln. Dabei gibt es Sägen in den unterschiedlichsten Ausführungen, um dem jeweiligen Arbeitsanspruch gerecht zu werden. Bandsägen sind für das komfortable Zerteilen von größeren Stücken in handliche Formate ideal und bieten meist einen Tisch, auf dem das Schnittgut der Säge zugeführt werden kann. Motorsägen, ob mit Elektro- oder Verbrennungsmotor, sind der Klassiker bei der Waldarbeit, denn sie bieten viel Reichweite, kraftvolle Sägeleistung und eine enorme Arbeitsfreiheit, die gerade in unwegsamem Gelände erforderlich ist. Kreissägen schließlich ermöglichen bei der forsttechnischen Arbeit ein hohes Maß an feinen, präzisen Schnittarbeiten, sodass Holzstücke exakt ausgearbeitet werden können. Natürlich darf in keiner Werkzeugausstattung für den Forst die Handsäge fehlen, denn nicht immer steht Strom oder Kraftstoff zur Verfügung, um die motorisierten Sägen zu betreiben. Dann hilft nur noch Muskelkraft, mit der auch Handsägen für gute Resultate sorgen können.

Forstzubehör
Wo Werkzeug im Einsatz ist, darf das passende Zubehör natürlich nicht fehlen. Forstzubehör setzt sich dabei aus den unterschiedlichsten Hilfsmitteln zusammen, mit denen die größeren Geräte und Maschinen in einwandfreiem Zustand gehalten werden können. Dazu zählen beispielsweise Messinstrumente, Pflegemittel, Schmierstoffe, Handschuhe und Bekleidung sowie viele weitere Artikel, welche die Arbeit im Forst erleichtern.

Fräsmaschinen
Fräsmaschinen dürfen bei vielen Forstarbeiten nicht fehlen, denn schließlich sind sie für die Begradigung von Bodenflächen erforderlich und räumen durch ihre Schneidwerkzeuge auch Hindernisse aus zugewucherten Wegen. Fräsen für den Forst können unterschiedlich strukturiert sein, sodass sie auf Schneidarbeiten oder Bodenbearbeitung spezialisiert sind. Auch Baumstümpfe lassen sich durch die zerspanende Funktion der Fräsmaschinen leicht entfernen.

Hacker und Häcksler
Wer Bäume fällt, Hecken und Büsche stutzt oder sonstige Schnittreste produziert, kann auf die Dienste eines Häckslers zählen. Diese Forstmaschinen zerkleinern Gehölz und Pflanzenreste aller Art und lassen von Altholz und Schnittgut nur noch Späne zurück, die sich ebenfalls weiterverwenden lässt. Auch zum Mulchen lassen sich Häcksler hervorragend einsetzen.

Hackschnitzelmaschine
Mit Hackschnitzelmaschinen können ganze Baumstümpfe, Sträucher, Büsche und sogar Plastikreste und Papier sowie sonstige Abfälle zerkleinert werden. Damit ist die Hackschnitzelmaschine ein robuster Helfer, wenn es bei der Forsttechnik in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Niederlande handfest zur Sache geht und Wege freigeschnitten werden müssen sowie Schnittreste und Abfälle kompakt verarbeitet werden sollen.

Harvester
Mit einem Harvester erledigt sich die Holzernte im Wald fast wie von selbst. Die Holzerntemaschinen erfüllen gleich mehrere Funktionen, mit welchen das Fällen von Bäumen sowie die Weiterverarbeitung auch für große Waldgebiete deutlich zügiger umgesetzt werden kann. Harvester können zum einen die jeweiligen Bäume fixieren und anschließend sicher fällen, zum anderen können sie dann den Baum entasten und den fertigen Stamm zum weiteren Transport bereitlegen. Harvester gibt es mit einer unterschiedlichen Anzahl an Achsen sowie auch als Raupenfahrzeug mit Kette. Auch sogenannte Schreiter, die auf Stelzen stehen, sind unter den Harvestern verbreitet. Der große Vorteil eines Harvesters ist, dass sich damit die Holzernte deutlich beschleunigen lässt und vor allen Dingen auch größere Holzmassen mit einem überschaubaren Zeitaufwand verarbeitet werden können. Während diese praktische Forsttechnik in Skandinavien nahezu die komplette Holzernte mechanisch durchführt, sind Harvester in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden noch nicht die tonangebenden Forstmaschinen, aber in den vergangenen Jahren deutlich auf dem Vormarsch.

Forwarder
Forwarder werden ebenfalls zur Holzernte genutzt und sind für den Abtransport von längeren Baumstämmen auf mehreren Achsen zuständig. Die Forwarder-Forsttechnik ermöglicht das Aufladen des Holzes auf LKW und andere Transportgeräte und transportiert selbst das gefällte Holz vom Fällort zum Abholplatz. Damit ersetzen sie die in früheren Zeiten genutzten Zugpferde.

Holzfeuerung
Die Forsttechnik zur Holzfeuerung beschreibt alle Maschinen, die meist nicht direkt am Einsatzort im Wald verwendet werden, sondern stationär am Unternehmen platziert sind, um das gefällte Holz gezielt zur Gewinnung von Feuerholz weiterzuverarbeiten. Damit lassen sich z. B. Schnitzel oder Pellets schneiden, bzw. das entsprechende Grundmaterial für die Herstellung des jeweiligen Heizmaterials herstellen. Grundsätzlich sind viele Maschinen für die Holzfeuerung ähnlich einem Häcksler und besitzen, im Falle der Herstellung von Pellets, auch Heizanlagen, um das Brennmaterial optimal in die entsprechende Form pressen zu können. Werden keine Pellets gepresst, fehlt diese Wärmezufuhr und die Holzfeuerungsmaschine ist den Häckslern und Hackschnitzelmaschinen nahezu gleich.

Holzspalter
Mit Holzspaltern können größere Baumstücke der Länge nach in Scheite gespalten werden. Die gespaltenen Holzscheite wiederum können dann weiterverarbeitet werden, um beispielsweise Feuerholz für Öfen und Kamine zu gewinnen. Holzspalter arbeiten zumeist mit einer Hydraulik, um die benötigte Kraft zum Spalten aufzubringen. Es gibt aber auch kleinere Maschinen, die mit einem Gewindestangenantrieb arbeiten.

Rückewagen / Forstanhänger
Sowohl Rückewagen und Forstanhänger dienen dem einfachen Zweck, das gefällte Holz vom Ort des Fällens an den Waldrand zu transportieren. Dort werden die Holzstücke dann von weiteren Transportfahrzeugen aufgenommen. In der Regel sind Rückewagen und Forstanhänger ohne Spezialaufbauten und werden meist an Traktoren oder andere Forstfahrzeuge angehängt, wodurch die Transportfläche vergrößert wird.

Rückezange
Die Rückezange darf nicht fehlen, wenn bei der Holzernte das gefällte Holz zum Transport oder zur Umlagerung umgeschichtet werden soll. Die namensgebende Zange greift den Stamm und hebt ihn an die gewünschte Position. Rückezangen sind meist flexibel einsetzbar und lassen sich häufig auf das jeweilige Forstgerät als Anbau aufsetzen. Es gibt aber auch Rückezangen, die dauerhaft mit einem bestimmten Forstfahrzeug verbunden sind.

Schälmaschine / Entrindungsmaschine
Soll die Rinde eines Stammes bei der Holzernte entfernt werden, ist eine Schälmaschine / Entrindungsmaschine die richtige Forsttechnik. Mit diesem speziellen Forstgerät lassen sich Schädlinge bekämpfen und das Holz kann gleich am Fällort für den weiteren Transport und die anschließende Verarbeitung vorbereitet werden. Schälmaschinen können darüber hinaus auch mit Zusatzfunktionen ausgestattet sein und so auch mit einer integrierten Säge die weiteren Arbeiten vorbereiten.

Schneidspalter
Mit dem Schneidspalter werden bereits gefällte Stämme weiterbearbeitet. Damit lassen sich Kaminholz und sonstiges Brennholz herstellen, indem der Schneidspalter gleichzeitig für Spalten und Sägen sorgt. Schneidspalter gibt es sowohl in mobilen Ausführungen, sodass sie gleich im Forst eingesetzt werden können, als auch in stationären Variationen, die in Sägewerken dauerhaft installiert sind.

Seilwinde
Für nahezu jede Arbeit im Bereich der Forsttechnik in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ist der Einsatz einer Seilwinde unverzichtbar. Mittels Haken und Ösen lassen sich damit Gegenstände fixieren und auch Fahrzeuge stabilisieren oder abschleppen. Nach der Baumfällung kommen Seilwinden zum Einsatz, um den Stamm herauszuziehen und den Ersttransport vorzubereiten. Dabei sind Seilwinden in der Regel Anbaugeräte an Forstfahrzeugen und werden über deren Antrieb eingeholt.

Forstschild
Der Forstschild gehört zum bedeutenden Zubehör in der Forsttechnik. Damit werden Forstfahrzeuge gekennzeichnet und signalisieren passierenden Menschen, dass sie sich im Bereich von Forstarbeiten befinden. Forstschilder tragen einen erheblichen Teil zur Risikominimierung und Sicherheit am Arbeitsplatz im Forst bei.

Wurzelstockfräse
Um nach dem Fällen eines Baumes auch den Wurzelstock nahezu restlos aus dem Boden zu entfernen und so Raum für die Neuanpflanzung zu bieten, ist die Wurzelstockfräse das richtige Forstgerät. Dabei zerkleinert die Wurzelstockfräse mit rotierenden Schneidvorrichtungen das Wurzelwerk und schafft so eine ebene Untergrundfläche.

Holzbündelgerät
Das Holzbündelgerät kommt meistens als Anbau auf anderen Forstfahrzeugen zum Einsatz und nimmt das geerntete Holz auf, um es für einen sicheren Transport weiterzuverarbeiten. Dabei fasst das Holzbündelgerät mit Spannern und Bändern die Holzstücke zusammen, um diese nach dem Transport einfach abladen zu können.

Hochentaster
Soll ein Baum nicht gefällt werden, bedarf es regelmäßiger Pflege, damit er gesund bleibt und auch die umliegenden Bäume oder Stromleitungen nicht beeinträchtigt werden. Zum Kappen von hochgelegenen Ästen bietet sich daher ein Hochentaster an, der mit einem Schneidschwert am Ende eines langen Stabes auch im Bereich der Baumkrone Schneidarbeiten durchführen kann. Ein Hochentaster kommt nicht nur im Forstbetrieb zum Einsatz, sondern dient auch zur Pflege von heimischen Obst- oder Nutzbäumen.

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