Walkingfloor

Der Walkingfloor als große Erleichterung für den Transporteur

Was versteht man unter diesem Begriff?

Der Walkingfloor ist ein Schubboden, auch "Schiebeboden" genannt. So wird ein hydraulisch angetriebener und sich bewegender Untergrund genannt, der vornehmlich in der Fahrzeug- und Fördertechnik genutzt wird. Da der Boden lückenlos konstruiert ist, besteht die Möglichkeit, sowohl Schütt- als auch Stückgut automatisiert zu transportieren. Der Walkingfloor ist ebenso in der Logistik hilfreich, um schwere Waren einfacher bewegen zu können.

Wie funktioniert der Walkingfloor?

Der Schubboden einer solchen Konstruktion besteht aus hydraulisch angetriebenen beweglichen Lamellen, die auf diese Weise die jeweiligen Güter entweder vor- oder rückwärts bewegen können. Diese sind dabei lückenlos ineinander verzahnt. Wenn nun das Produkt mithilfe des Walkingfloors bewegt werden soll, dann bewegen sich die Lamellen aufeinanderfolgend und "greifen" sozusagen unter das spezielle Gut. Danach fahren sie gemeinsam nach vorne oder eben nach hinten. Diese Arbeitsweise wird so oft wiederholt, bis sich dieses an dem gewünschten Ort befindet. Auf Grund der lückenlosen Verzahnung der Lamellen, besteht die Möglichkeit, sowohl Stück- als auch Schüttgüter automatisiert zu transportieren. Der Vorteil eines Walkingfloors besteht unter anderem darin, dass sich diese Schubböden, im Vergleich zu Rollen- oder Bandförderern, langsam bewegen. So wird das Transportgut gleichmäßig und schonend an den dafür vorgesehenen Platz transportiert.

Welche Arten im Bereich des Walkingfloors gibt es?

Logistik-Firmen verwenden für die Beförderung sowie zur Automatisierung des Entladevorganges beispielsweise schüttfähiger Güter meist Anhänger und Auflieger mit Siloaufbauten oder Kipperbrücken. Alternativ können jedoch für diverse Schüttgüter ebenso Auflieger mit einem Pritschen-Plane- oder einem Kofferaufbau genutzt werden, die über eine Ausstattung mit beweglichen Bodenlamellen verfügen. Darüber hinaus kann ein Walkingfloor aber auch flexibel für andere Ladungsprodukte eingesetzt werden, da diese ebenso auf den Lamellen des Schiebebodens bequem bewegt werden können. Das automatische Entladen des mit einem Schubboden versehenen Aufliegers funktioniert mit einer Sattelzugmaschine, die mit einem Hydrauliksystem ausgestattet ist, weil die Lamellen des Walkingfloors von der LKW-Hydraulik in Gang gebracht werden. Bei der Nutzung externer Geräte während des Entladungsvorganges, besteht die Möglichkeit, die Schubboden-Auflieger wie normale Transportbehälter ebenso für Standard-Paletten sowie schwere Güter zu verwenden.

Walkingfloor-Auflieger fassen ein Ladevolumen von bis zu 100 Kubikmetern. Die Modelle besitzen in der herkömmlichen Bauweise eine durchgehende Ladefläche von 13,50 m in der Länge sowie ein Stauvolumen von ungefähr 80 Kubikmetern. Bei einem Gewicht von über 40 Tonnen weisen sie eine Nutzlast von mehr als 30 Tonnen auf. Die größten Auflieger in diesem Segment werden als Kofferaufbauten mit einem Volumen im Inneren von 100 Kubikmetern in der sogenannten "Leichtbauweise" hergestellt.

In welchen Bereichen wird der Walkingfloor eingesetzt?

Ihre Verwendung findet diese Konstruktion vor allem auf den Transportgebieten des Schüttguts, des Abfallservice, sowie der Bulkware. Aber auch Industriematerialien, Abfall, Lebensmittel, Recyclinggüter, Palettenware und sogenannte Big-Bags, also flexible Schüttgutbehälter, werden mithilfe des Walkingfloor-Aufliegers befördert. Ebenso dient er zum Transport von Agrarprodukten, Düngemitteln, Altpapier, handelsüblicher Waren oder Metallschrott. Der entscheidende Vorteil eines solchen Schubbodens besteht darin, dass der Transporteur seine Kräfte schonen kann, da er sie nicht mehr zum Be- und Entladen des Fahrzeugs verwenden muss. Darüber hinaus ist auch die Nutzung eines Gabelstaplers beim Einsatz eines Walkingfloor-Aufliegers nicht mehr nötig.

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Walkingfloor

Der Walkingfloor als große Erleichterung für den Transporteur

Was versteht man unter diesem Begriff?

Der Walkingfloor ist ein Schubboden, auch "Schiebeboden" genannt. So wird ein hydraulisch angetriebener und sich bewegender Untergrund genannt, der vornehmlich in der Fahrzeug- und Fördertechnik genutzt wird. Da der Boden lückenlos konstruiert ist, besteht die Möglichkeit, sowohl Schütt- als auch Stückgut automatisiert zu transportieren. Der Walkingfloor ist ebenso in der Logistik hilfreich, um schwere Waren einfacher bewegen zu können.

Wie funktioniert der Walkingfloor?

Der Schubboden einer solchen Konstruktion besteht aus hydraulisch angetriebenen beweglichen Lamellen, die auf diese Weise die jeweiligen Güter entweder vor- oder rückwärts bewegen können. Diese sind dabei lückenlos ineinander verzahnt. Wenn nun das Produkt mithilfe des Walkingfloors bewegt werden soll, dann bewegen sich die Lamellen aufeinanderfolgend und "greifen" sozusagen unter das spezielle Gut. Danach fahren sie gemeinsam nach vorne oder eben nach hinten. Diese Arbeitsweise wird so oft wiederholt, bis sich dieses an dem gewünschten Ort befindet. Auf Grund der lückenlosen Verzahnung der Lamellen, besteht die Möglichkeit, sowohl Stück- als auch Schüttgüter automatisiert zu transportieren. Der Vorteil eines Walkingfloors besteht unter anderem darin, dass sich diese Schubböden, im Vergleich zu Rollen- oder Bandförderern, langsam bewegen. So wird das Transportgut gleichmäßig und schonend an den dafür vorgesehenen Platz transportiert.

Welche Arten im Bereich des Walkingfloors gibt es?

Logistik-Firmen verwenden für die Beförderung sowie zur Automatisierung des Entladevorganges beispielsweise schüttfähiger Güter meist Anhänger und Auflieger mit Siloaufbauten oder Kipperbrücken. Alternativ können jedoch für diverse Schüttgüter ebenso Auflieger mit einem Pritschen-Plane- oder einem Kofferaufbau genutzt werden, die über eine Ausstattung mit beweglichen Bodenlamellen verfügen. Darüber hinaus kann ein Walkingfloor aber auch flexibel für andere Ladungsprodukte eingesetzt werden, da diese ebenso auf den Lamellen des Schiebebodens bequem bewegt werden können. Das automatische Entladen des mit einem Schubboden versehenen Aufliegers funktioniert mit einer Sattelzugmaschine, die mit einem Hydrauliksystem ausgestattet ist, weil die Lamellen des Walkingfloors von der LKW-Hydraulik in Gang gebracht werden. Bei der Nutzung externer Geräte während des Entladungsvorganges, besteht die Möglichkeit, die Schubboden-Auflieger wie normale Transportbehälter ebenso für Standard-Paletten sowie schwere Güter zu verwenden.

Walkingfloor-Auflieger fassen ein Ladevolumen von bis zu 100 Kubikmetern. Die Modelle besitzen in der herkömmlichen Bauweise eine durchgehende Ladefläche von 13,50 m in der Länge sowie ein Stauvolumen von ungefähr 80 Kubikmetern. Bei einem Gewicht von über 40 Tonnen weisen sie eine Nutzlast von mehr als 30 Tonnen auf. Die größten Auflieger in diesem Segment werden als Kofferaufbauten mit einem Volumen im Inneren von 100 Kubikmetern in der sogenannten "Leichtbauweise" hergestellt.

In welchen Bereichen wird der Walkingfloor eingesetzt?

Ihre Verwendung findet diese Konstruktion vor allem auf den Transportgebieten des Schüttguts, des Abfallservice, sowie der Bulkware. Aber auch Industriematerialien, Abfall, Lebensmittel, Recyclinggüter, Palettenware und sogenannte Big-Bags, also flexible Schüttgutbehälter, werden mithilfe des Walkingfloor-Aufliegers befördert. Ebenso dient er zum Transport von Agrarprodukten, Düngemitteln, Altpapier, handelsüblicher Waren oder Metallschrott. Der entscheidende Vorteil eines solchen Schubbodens besteht darin, dass der Transporteur seine Kräfte schonen kann, da er sie nicht mehr zum Be- und Entladen des Fahrzeugs verwenden muss. Darüber hinaus ist auch die Nutzung eines Gabelstaplers beim Einsatz eines Walkingfloor-Aufliegers nicht mehr nötig.