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Fliegl Schwarzmüller TÜ 40/100
Fliegl Schwarzmüller TÜ 40/100 Tieflader
116-SW11930
Schwarzmüller Tiefladeanhänger •4 Achsig •mech. Auffahrtrampen •Zusatzbeleuchtung •4 x 10 to. Achshöchstlasten •sofort verfügbar •Verbreiterungen auf 3 m •Radstand: 1400/4575/1400/- mm
Baujahr:2004
Haid 24,Neukirchen,Österreich
Kaufpreis 21.650,00 € (exkl. MwSt) Kaufpreis *p* 25.980,00 € (inkl. MwSt)
Details

Tieflader

Tieflader sind in der Regel Anhänger ohne eigenen Antrieb und kommen immer dann zum Einsatz, wenn es darum geht, besonders sperrige, schwere und vor allem hohe Lasten zu bewegen gilt. Die Bezeichnung rührt von der extrem tief gelegten Ladefläche her. Sie gewährleistet, dass die Fracht ohne allzu große Probleme oder gar Schäden durch Tunnel und Unterführungen sowie unter Brücken und Stromleitungen transportiert werden kann. Zudem kann durch diese Konstruktion die Auffahrrampe kürzer und flacher gehalten werden, was das Verladen anderer Fahrzeuge erleichtert.

Tieflader gibt es in verschiedenen Varianten bezüglich der Abmessungen und des Verwendungszwecks. Deichselanhänger und Aufleger für Sattelzugmaschinen verfügen über jeweils eine oder mehrere Achsen vorne und hinten. Die Ladefläche befindet sich dazwischen. Sie werden typischerweise für den Transport von anderen Lkws, von Baumaschinen, Traktoren, Fahrgeschäften, extrem schweren Gütern wie zum Beispiel Transformatoren für Umspannwerke, Rotorblättern von Windkraftwerken oder auch Panzern benötigt.

Bei Überfahrttiefladern befinden sich die Achsen und Räder unterhalb der Ladefläche. Dadurch ergibt sich eine optimale Ausnutzung der Ladefläche, etwa bei Maschinen für die Baubranche. Zwischenfahrttieflader haben wie die Deichselanhänger und Sattelauflieger ihre Ladefläche zwischen den Achsen für den Transport von Gütern mit großer Höhe.

Die Achsenzahl richtet sich nach der Größe und dem Gewicht der Ladung. Für kleine Objekte wie Gartenbaumaschinen reicht häufig ein einachsiger Tieflader aus. Wenn das Ladegut genügend Bodenfreiheit aufweist, können die Radkästen, ohne Probleme zu verursachen, über die Ladefläche hinausragen. Tandem-Tieflader mit einer Doppelachse haben die gleiche Bewegungsfreiheit und Kurvengängigkeit wie Einachser, können aber höhere Lasten aufnehmen. Pkw-Anhänger mit Tieflader-Konstruktion schließlich werden für kleine Maschinen wie Minibagger im Garten- und Landschaftsbau gebraucht.

Es gibt außerdem noch besondere Konstruktionen, die für extreme Gewichte oder Abmessungen der Fracht gebaut werden. Diese können zehn, zwölf und mehr Achsen aufweisen, die sich ebenfalls entweder vorn und hinten oder durchgängig unter der Ladefläche befinden. Transportiert werden damit beispielsweise Lokomotiven, einzelne Bestandteile von Schildvortriebsmaschinen für den Tunnel- und U-Bahn-Bau oder gigantische Muldenkipper für Steinbrüche und Kohlentagebau. Für Tieflader dieser Größenordnung müssen nicht nur die Fahrtrouten sorgfältig geplant werden, sondern auch die Zeiten (meist in der Nacht). Sie werden zur Absicherung und Warnung des übrigen Straßenverkehrs von einem oder mehreren Begleitfahrzeugen eskortiert.

Tieflader sind in der Regel Anhänger ohne eigenen Antrieb und kommen immer dann zum Einsatz, wenn es darum geht, besonders sperrige, schwere und vor allem hohe Lasten zu bewegen gilt. Die... mehr erfahren »
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Tieflader

Tieflader sind in der Regel Anhänger ohne eigenen Antrieb und kommen immer dann zum Einsatz, wenn es darum geht, besonders sperrige, schwere und vor allem hohe Lasten zu bewegen gilt. Die Bezeichnung rührt von der extrem tief gelegten Ladefläche her. Sie gewährleistet, dass die Fracht ohne allzu große Probleme oder gar Schäden durch Tunnel und Unterführungen sowie unter Brücken und Stromleitungen transportiert werden kann. Zudem kann durch diese Konstruktion die Auffahrrampe kürzer und flacher gehalten werden, was das Verladen anderer Fahrzeuge erleichtert.

Tieflader gibt es in verschiedenen Varianten bezüglich der Abmessungen und des Verwendungszwecks. Deichselanhänger und Aufleger für Sattelzugmaschinen verfügen über jeweils eine oder mehrere Achsen vorne und hinten. Die Ladefläche befindet sich dazwischen. Sie werden typischerweise für den Transport von anderen Lkws, von Baumaschinen, Traktoren, Fahrgeschäften, extrem schweren Gütern wie zum Beispiel Transformatoren für Umspannwerke, Rotorblättern von Windkraftwerken oder auch Panzern benötigt.

Bei Überfahrttiefladern befinden sich die Achsen und Räder unterhalb der Ladefläche. Dadurch ergibt sich eine optimale Ausnutzung der Ladefläche, etwa bei Maschinen für die Baubranche. Zwischenfahrttieflader haben wie die Deichselanhänger und Sattelauflieger ihre Ladefläche zwischen den Achsen für den Transport von Gütern mit großer Höhe.

Die Achsenzahl richtet sich nach der Größe und dem Gewicht der Ladung. Für kleine Objekte wie Gartenbaumaschinen reicht häufig ein einachsiger Tieflader aus. Wenn das Ladegut genügend Bodenfreiheit aufweist, können die Radkästen, ohne Probleme zu verursachen, über die Ladefläche hinausragen. Tandem-Tieflader mit einer Doppelachse haben die gleiche Bewegungsfreiheit und Kurvengängigkeit wie Einachser, können aber höhere Lasten aufnehmen. Pkw-Anhänger mit Tieflader-Konstruktion schließlich werden für kleine Maschinen wie Minibagger im Garten- und Landschaftsbau gebraucht.

Es gibt außerdem noch besondere Konstruktionen, die für extreme Gewichte oder Abmessungen der Fracht gebaut werden. Diese können zehn, zwölf und mehr Achsen aufweisen, die sich ebenfalls entweder vorn und hinten oder durchgängig unter der Ladefläche befinden. Transportiert werden damit beispielsweise Lokomotiven, einzelne Bestandteile von Schildvortriebsmaschinen für den Tunnel- und U-Bahn-Bau oder gigantische Muldenkipper für Steinbrüche und Kohlentagebau. Für Tieflader dieser Größenordnung müssen nicht nur die Fahrtrouten sorgfältig geplant werden, sondern auch die Zeiten (meist in der Nacht). Sie werden zur Absicherung und Warnung des übrigen Straßenverkehrs von einem oder mehreren Begleitfahrzeugen eskortiert.