Autotransporter

Unter einem Autotransporter versteht man nach gängiger Ansicht einen Lastkraftwagen, mit dem eine größere Zahl Pkws befördert werden kann. Es gab und gibt auch Modelle, die nur einen Wagen laden können, sie sind heute aber selten. Ein berühmtes historisches Fahrzeug dieser Art ist der Mercedes-Renntransporter aus dem Jahr 1954. Abschlepp- und Pannenhilfewagen, die über eine Ladefläche für einen, zwei oder drei Pkws verfügen, Eisenbahnwaggons und Spezialschiffe für den Fahrzeugtransport fallen ebenfalls nicht in diese Kategorie.

Wenn wir von einem Autotransporter sprechen, meinen wir ein Lkw-Gespann, das in der Regel aus einer Zugmaschine und einem kurz gekuppelten Anhänger oder einem Sattelauflieger besteht. Bei der ersten Variante ist die Kupplung für den Anhänger unmittelbar hinter der Hinterachse angebracht, so dass dieser eine deutlich längere Deichsel aufweist als normale Lkw-Anhänger. Die Art der Konstruktion ermöglicht einen geringeren Abstand zur Zugmaschine und damit eine durchgehende, befahrbare Rampe für die zu ladenden Fahrzeuge. Je nach zulässiger Nutzlast verfügt der Hänger über eine oder zwei Achsen mit einfacher oder Doppelbereifung.

Um möglichst viele Pkw unterzubringen, sind die gängigen Autotransporter mit zwei Ebenen ausgestattet, wobei die obere zum Be- und Entladen bzw. zur Höhenregulierung über eine Hydraulik oder spezielle Gewindespindeln angehoben und abgesenkt werden kann. Auf einen Lastzug passen in der Regel acht bis zwölf Pkw, abhängig von deren Größe und der Gesamtlänge des Transporters. Gewöhnlich sind die Lastzüge offen, es gibt aber auch geschlossene Autotransporter für besonders wertvolle und teure Autos, etwa für die Rennwagen in der Formel1 oder seltene Oldtimer.

Für den Transport von Lkws, Zugmaschinen, Baustellenfahrzeugen wie Baggern und Raupen, landwirtschaftlichen Großgeräten oder auch Panzern des Militärs kommen Transporter mit nur einer Ebene zum Einsatz. Sie sind häufig als Tieflader konstruiert, um Platz in der Höhe zu gewinnen, und mit entsprechend dimensioniertem Ladegeschirr, also Spanngurten und Ketten, ausgerüstet.

Das Beladen von Pkws auf einen gewöhnlichen Autotransporter erfolgt in zwei Schritten. Zuerst wird die obere Ebene abgesenkt, mit Fahrzeugen gefüllt und dann wieder angehoben. Anschließend wird die untere Ebene beladen. Sämtliche Autos auf den beiden Ebenen werden vor der Fahrt fixiert. Je nach Art des Transporters stehen die aufgeladenen Fahrzeuge am Ende waagerecht oder leicht schräg gestellt.

Die Abmessungen von Autotransportern entsprechen in Europa denen anderer Lkws. In Flächenstaaten wie den USA, Australien oder Kanada können sie bedeutend größer ausfallen. Bei der Konstruktion der Transporter werden für die Zugmaschinen Fahrgestelle mit Fahrerkabine und Motor bekannter Hersteller verwendet. Die Realisierung der Aufbauten erfolgt dann bei Unternehmen, die auf individuelle Lösungen spezialisiert sind und auch Sonderwünsche ihrer Kunden berücksichtigen.

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Autotransporter

Unter einem Autotransporter versteht man nach gängiger Ansicht einen Lastkraftwagen, mit dem eine größere Zahl Pkws befördert werden kann. Es gab und gibt auch Modelle, die nur einen Wagen laden können, sie sind heute aber selten. Ein berühmtes historisches Fahrzeug dieser Art ist der Mercedes-Renntransporter aus dem Jahr 1954. Abschlepp- und Pannenhilfewagen, die über eine Ladefläche für einen, zwei oder drei Pkws verfügen, Eisenbahnwaggons und Spezialschiffe für den Fahrzeugtransport fallen ebenfalls nicht in diese Kategorie.

Wenn wir von einem Autotransporter sprechen, meinen wir ein Lkw-Gespann, das in der Regel aus einer Zugmaschine und einem kurz gekuppelten Anhänger oder einem Sattelauflieger besteht. Bei der ersten Variante ist die Kupplung für den Anhänger unmittelbar hinter der Hinterachse angebracht, so dass dieser eine deutlich längere Deichsel aufweist als normale Lkw-Anhänger. Die Art der Konstruktion ermöglicht einen geringeren Abstand zur Zugmaschine und damit eine durchgehende, befahrbare Rampe für die zu ladenden Fahrzeuge. Je nach zulässiger Nutzlast verfügt der Hänger über eine oder zwei Achsen mit einfacher oder Doppelbereifung.

Um möglichst viele Pkw unterzubringen, sind die gängigen Autotransporter mit zwei Ebenen ausgestattet, wobei die obere zum Be- und Entladen bzw. zur Höhenregulierung über eine Hydraulik oder spezielle Gewindespindeln angehoben und abgesenkt werden kann. Auf einen Lastzug passen in der Regel acht bis zwölf Pkw, abhängig von deren Größe und der Gesamtlänge des Transporters. Gewöhnlich sind die Lastzüge offen, es gibt aber auch geschlossene Autotransporter für besonders wertvolle und teure Autos, etwa für die Rennwagen in der Formel1 oder seltene Oldtimer.

Für den Transport von Lkws, Zugmaschinen, Baustellenfahrzeugen wie Baggern und Raupen, landwirtschaftlichen Großgeräten oder auch Panzern des Militärs kommen Transporter mit nur einer Ebene zum Einsatz. Sie sind häufig als Tieflader konstruiert, um Platz in der Höhe zu gewinnen, und mit entsprechend dimensioniertem Ladegeschirr, also Spanngurten und Ketten, ausgerüstet.

Das Beladen von Pkws auf einen gewöhnlichen Autotransporter erfolgt in zwei Schritten. Zuerst wird die obere Ebene abgesenkt, mit Fahrzeugen gefüllt und dann wieder angehoben. Anschließend wird die untere Ebene beladen. Sämtliche Autos auf den beiden Ebenen werden vor der Fahrt fixiert. Je nach Art des Transporters stehen die aufgeladenen Fahrzeuge am Ende waagerecht oder leicht schräg gestellt.

Die Abmessungen von Autotransportern entsprechen in Europa denen anderer Lkws. In Flächenstaaten wie den USA, Australien oder Kanada können sie bedeutend größer ausfallen. Bei der Konstruktion der Transporter werden für die Zugmaschinen Fahrgestelle mit Fahrerkabine und Motor bekannter Hersteller verwendet. Die Realisierung der Aufbauten erfolgt dann bei Unternehmen, die auf individuelle Lösungen spezialisiert sind und auch Sonderwünsche ihrer Kunden berücksichtigen.